Kein Schadenersatz von der Bafin
Die Bafin muss Wirecard-Anleger nicht entschädigen, befindet das Landgericht Frankfurt. Sie nehme nur das öffentliche Interesse, nicht das einzelner Anleger wahr.
Die Bafin muss Wirecard-Anleger nicht entschädigen, befindet das Landgericht Frankfurt. Sie nehme nur das öffentliche Interesse, nicht das einzelner Anleger wahr.
Finanzministerium, Bundesbank und Bafin sorgen sich über den Preisanstieg bei Wohnimmobilien. Die Aufseher schalten vom Pandemie- in den Präventionsmodus um.
Pensionskassen haben es in der Niedrigzinsphase besonders schwer. Das bleibt auch für die Empfänger von Betriebsrenten nicht ohne Folgen. Leistungskürzungen sind nicht auszuschließen.
Die EU spannt das Finanzsystem immer mehr zur Lenkung klimaschützender Investitionen ein. Das macht die Klimapolitik widersprüchlicher, nicht besser. Die Gefahr von Moralurteilen der Banken ist dabei groß. Ein Gastbeitrag.
Der Tech-Konzern will gute Ingenieure im Unternehmen halten und gibt dafür Geld aus. Einige Ingenieure haben jetzt offenbar beträchtliche Prämien in Form von Aktien erhalten.
Das Institut muss eine Strafe von 8,66 Millionen Euro zahlen, weil es nach Ansicht der Aufseher die Vorgaben einer EU-Verordnung zeitweise nicht umgesetzt haben soll.
Die Kurse von Digitalwährungen haben sich dieses Jahr vervielfacht. Wie es 2022 weiter geht, weiß keiner. Auf diese Dinge müssen Anleger nun achten.
Sechs namhafte Fachleute aus Wirtschaft und Wissenschaft haben diskutiert, welche Lehren aus der Wirecard-Affäre zu ziehen sind. Hier ihre Ergebnisse und Forderungen.
International agierende Finanzunternehmen handeln zum Teil mit Forderungen von Lieferanten. Es ist undurchsichtig, wie sie solche Geschäfte verbuchen. Das will die deutsche Finanzaufsicht nun genauer untersuchen.
Die Investmentfirma Viceroy wettet gegen börsennotierte Unternehmen, die sie für korrupt oder schlecht verwaltet hält und veröffentlicht dann angebliche Unregelmäßigkeiten. Fällt der Aktienkurs stark, verdient sie daran. Der Kopf dahinter: Fraser Perring.
Lange waren die Berliner auf Expansionskurs – nun zieht man sich aus dem ersten Markt außerhalb der Europäischen Union zurück. Warum das so ist – und was das für N26 bedeutet.
Die Behörde, die im Wirecard-Skandal versagt hat, soll neue Zuständigkeiten erhalten. Doch einig sind sich SPD, Grüne und FDP noch längst nicht.
Der IT-Sicherheit und der Modernisierung gelten sein besonderes Augenmerk. Die wegen des Wirecard-Skandals in der Kritik stehende Behörde soll schneller werden.
Der nun öffentlich gewordene Bericht über Versäumnisse von EY bei der Prüfung des Skandalunternehmens Wirecard sorgt für neuen Wirbel, auch wenn vieles daraus schon bekannt war. Worum geht es und warum ist das Dokument so brisant?
BVI-Hauptgeschäftsführer Thomas Richter fordert, dass der Finanzstandort Deutschland gestärkt wird. Und dass man die Finanzkrise jetzt mal hinter sich lässt. Schließlich sei sie nun mehr als zehn Jahre her.
Der Hertha-BSC-Eigentümer zahlt mit „Zustimmung der BaFin" zurück. Doch die Behörde lässt dies nicht durchgehen. Sie spricht von einer Anordnung.
Tausende Kunden ringen mit ihrer Bank darum, ob sie Geld aus erhöhten Kontoführungsgebühren zurückbekommen. Manche Geldhäuser bilden dafür millionenschwere Rückstellungen – andere gar keine.
Nach dem BGH-Urteil zu Kontogebühren schreiben viele Banken Kunden an. Anwälte kritisieren die Briefe der Banken scharf.
Die Bankenaufsicht BaFin ermahnt Deutschlands Banken: Sie sollen das BGH-Urteil zu unwirksamen Erhöhungen von Kontoführungsgebühren fair umsetzen. Sonst drohten aufsichtsrechtliche Schritte.
Der Großaktionär des Immobilienkonzerns Adler kontert die Attacke des Shortsellers Fraser Perring. Perring sei ein Lügner, sagt Cevdet Caner.
Staatssekretär Kukies lobt den neuen BaFin-Präsidenten Branson, weil er die Reform der Finanzaufsicht voranbringt. Doch der sieht sich nach der Wirecard-Blamage vor einem Marathon.
Klauseln in vielen alten Prämiensparverträgen waren unzulässig. Das hat der BGH entschieden. Wer kann nun Geld nachfordern – und wie viel?
Stockpulse beobachtet für Nasdaq und Deutsche Börse Social-Media-Kanäle auf Aktienkursmanipulationen – von Gamestop über Wirecard bis hin zu Pennystocks.
Der Leerverkäufer Viceroy setzt wieder einmal ein Unternehmen unter Druck. Dabei nützt ihm eine ohnehin negative Stimmung rund um die Adler Group.
Er war ein Star an der Börse, einer der besten Fondsmanager. Dann ließ Marc H. sich auf krumme Geschäfte ein. Er wurde erwischt und musste vor Gericht. Dort legte er die Beichte eines getriebenen Lebens ab.
Wieder einmal leitet die BaFin Maßnahmen gegen N26 ein – diesmal steht der Neobank eine Millionenstrafe ins Haus. So langsam muss die junge Bank den Laden in den Griff bekommen.
Die Neobank muss wegen mangelhafter Geldwäschekontrollen 4,25 Millionen Euro zahlen. Das ist ungewöhnlich viel – und vielleicht noch nicht das Ende.
Das Geldinstitut scheint auf dem richtigen Weg zu sein: Der Umbau kommt voran, das Investmentbanking liefert gute Erträge und die Bafin sieht nur geringe direkte Gefahren wegen Evergrande.
Wer mehr als 10.000 Euro bei der Bank bar einzahlt, muss jetzt einen Herkunftsnachweis vorlegen. Der darf bei vielen Banken nicht älter sein als drei Monate. Was aber machen Menschen, die seit Krisenbeginn Bargeld horten?
Ein Beschluss des Hessischen Verwaltungsgerichtshofs bestätigt die Behördenpraxis. Die Finanzaufsicht BaFin darf Verbraucher wegen eines Verstoßes gegen die Prospektpflicht warnen, ohne den Anbieter anhören zu müssen.
Die erwartete Schadenssumme steigt weiter und liegt nun deutlich über der jüngsten Branchenschätzung. Doch die Finanzaufsicht hält die Assekuranz für stabil.
Die Geschichte der geplanten Vergleichsplattform für Girokonten ist von Verzögerungen und Pannen geprägt. Dabei war die Idee aus Verbrauchersicht doch eigentlich nicht schlecht. Wie geht es nun weiter?
Ein Analyst der Deutschen Bank zeichnet ein tristes Bild vom Finanzplatz Deutschland. Aussicht auf Verbesserung nach der Bundestagswahl besteht kaum.
Die strikten Regeln für Banken sind eine Folge der Finanzkrise. Es regt sich Unmut.
Grüne Geldanlagen werden immer wichtiger auf den Finanzmärkten. Doch Aufseher und Fondsmanager haben unterschiedliche Ansichten bei der Auslegung des Begriffs „Nachhaltigkeit“.
Pensionsfonds und andere Anleger machen die Allianz für Kursverluste von bis zu sechs Milliarden Dollar verantwortlich. Nun erreicht der Rechtsstreit auch Deutschland, der Dax-Konzern ist ins Visier der Finanzaufseher der BaFin geraten.