Weniger grüne Anleihen
Nachhaltigkeit ist in der Finanzindustrie derzeit ein beherrschendes Thema. Auf dem Anleihenmarkt macht sich das als „Green Bonds“ bemerkbar. Doch das Volumen neuer Emissionen hat erstmals wieder abgenommen.
Nachhaltigkeit ist in der Finanzindustrie derzeit ein beherrschendes Thema. Auf dem Anleihenmarkt macht sich das als „Green Bonds“ bemerkbar. Doch das Volumen neuer Emissionen hat erstmals wieder abgenommen.
Am Donnerstag hat die EZB angekündigt, ihre Netto-Ankäufe von Anleihen zum Jahresende einzustellen und danach für einen nicht bekannten Zeitraum die fällig werdenden Anleihen in ihrem Bestand durch Käufe zu ersetzen. Was bedeutet das?
Das Kaufprogramm endet. Doch wird die Europäische Zentralbank im nächsten Jahr 210 Milliarden Euro ausgeben, um Staats- und Unternehmensanleihen zu erwerben. Wie passt das zusammen?
Die integrierte Berücksichtigung von ökologischen und gesellschaftlichen Kriterien sowie Fragen einer guten Unternehmensführung (kurz ESG) gewinnen im Portfoliomanagement rasant an Bedeutung.
Die Anleihenmärkte haben sich mit Blick auf den Haushaltsstreit zwischen der EU und Italien entspannt. Aus Rom wurden zuletzt versöhnlichere Töne kolportiert.
Wasser ist der Inbegriff der Sauberkeit. Wasserwerke sorgen für das tägliche Trinkwasser, Wasserkraftwerke für sauberen Strom. Die Anbieter Apano und Signina bieten ein Investment über „Wasser-Infrastrukturanleihen“ an.
Immer mehr Anleger wollen in Umweltprojekte investieren. Die Deutsche Börse hat ein neues Segment für „grüne Anleihen“ an der an der Frankfurter Börse eingeführt. Die Auswahl ist groß.
Griechenland muss bis Ende 2019 Schulden von rund 15 Milliarden Euro tilgen. Doch die geplante Rückkehr an die Anleihemärkte wird durch den Konflikt zwischen Italien und der EU zunehmend erschwert.
Der deutsche Markt für kleine Hochzinsanleihen schwächelt. Der Autozulieferer Paragon sagt seine Emission ab und die Deutsche Entertainment ergreift Marktpflegemaßnahmen.
Mit 6 Prozent verzinst ist die erste klassische Anleihe des Konzertveranstalters DEAG Deutsche Entertainment. Das zieht offenbar.
Weltweit schichten Investoren momentan Gelder aus Aktien in Anleihen um, vor allem in amerikanische Anleihen. Wie funktioniert der Markt?
Als Privatmensch ist die Anlage des Vermögens nie wirklich beendet. Wie man sich die Gunst der Stunde zu Nutze machen kann.
Zehnjährige amerikanische Anleihen bringen so viel wie zuletzt im Jahre 2011. Donald Trump und Jerome Powell überbieten sich mit guten Prognosen. Im historischen Vergleich sieht es jedoch nicht so rosig aus.
Ein sogenannter Multi-Asset-Fonds hat nach Ansicht von Paul Flood nicht nur mit Aktien und Anleihen zu tun. Der Experte der Investmentboutique Newton IM schwärmt derzeit von anderen Alternativen.
In Deutschland gibt es so gut wie keine Zinsen. Wer Dollar-Anleihen kauft, ist viel besser dran – denn hier werfen die Anleihen noch nennenswerte Zinsen ab. Wo ist der Haken?
Vor 100 Jahren ging in Europa der Erste Weltkrieg zu Ende und die Donaumonarchie zerfiel. Ghana war noch eine Kolonie. Trotzdem baut man dort anscheinend auf lang anhaltende Stabilität.
Investieren in Anleihen wird für Privatanleger immer schwieriger. Das hängt nicht nur mit den großen Stückelungen zusammen.
Die Lebensversicherer machen zunehmend Kasse, um einmal gemachte Zinsversprechen zu erfüllen. FDP-Politiker Frank Schäffler sagt, wo der Haken daran ist.
Die Investition in Green-Bonds lohnt sich, laut Analytikern. Verbirgt sich in den grünen Anleihen mehr als ein Trendthema, oder doch nur ein neues Etikett für alte Produkte?
Der von Bill Gross gemanagte Rentenfonds gehört zu den Schlusslichtern in seiner Kategorie. Wenn es darum geht, Werte zu realisieren, zeigt seine ehemalige Frau mehr Talent.
Die Renditen für südeuropäische Anleihen geben nach, dafür steigen sie bei deutschen Anleihen. Dass Neuwahlen in Italien ausbleiben, sorgt für Entspannung an den Märkten in Südeuropa.
Nicht nur Teslas Aktienkurs ist auf Talfahrt. Auch die Anleihe des Unternehmens notiert derzeit auf einem Allzeittief. Investoren schrecken dabei nicht nur die Unfälle der selbstfahrenden Autos.
Es ist ein wichtiges Krisensignal: die Renditen kurzlaufender Staatsanleihen. Für Italien und Portugal am Dienstag keine gute Nachricht. Auch die Aktienkurse sind unter Druck.
Der Windparkbetreiber PNE Wind und der Immobilienentwickler begeben neue Anleihen. Der Autozulieferer NZWL will umtauschen und der Modekonzern Peine Einschnitte.
Attraktive Renditen gepaart mit guten Fundamentaldaten: Die Anleger interessieren sich immer stärker für Anleihen aus Wachstumsmärkten – sie müssen nicht einmal exotische Währungsrisiken eingehen.
Mit dem richtigen Mix aus Anleihen und Aktien kann nichts passieren. So nicht richtig, sagt das Bankhaus Metzler und propagiert Alternativen.
Argentinien ist an den Kapitalmärkten akzeptiert. Doch Inhaber alter Anleihen in gedruckter Form warten noch immer vergeblich auf Rückzahlungen.
Aus der Wissenschaft kommt scharfe Kritik am Anleihekaufprogramm der Europäischen Zentralbank. Der F.A.Z. liegt eine Studie vor, nach der zu viele Anleihen aus Staaten mit hohen Schulden gekauft werden.
Verluste aus Anleihenverkauf absetzbar, aber nicht aus einer Pleite? Das war bisher die Auffassung des Fiskus’. Der Bundesfinanzhof hat anders entschieden.
Die EZB hat im Rahmen ihres Kaufprogramms für Unternehmensanleihen ihre Position an Steinhoff-Anleihen aufgelöst. Mutmaßlicher Verlust: 50 Millionen Euro. Für die Zentralbank kein großes Ding.
Die Geldpolitik der Notenbanken wird 2018 vor allem an den Anleihe- und Devisenmärkten den Takt vorgeben. Neben den klassischen Anlagen bleibt auch der Bitcoin, Überflieger des Jahres 2017, im Blick der Investoren.
Mit Anleihen lässt sich nichts mehr verdienen, sagen alle. Stimmt nicht. Unternehmensanleihen bringen noch ordentliche Renditen.
Bundesanleihen sind immer noch gefragt – zumindest wenn es nach der Europäischen Zentralbank geht. Private und andere öffentliche Investoren bleiben dagegen skeptisch.
Der Möbelhändler Steinhoff steht unter Druck, der Anleihekurs ist rapide gefallen. Auch die EZB hält diese Anleihen. Was tut sie, wenn es hart auf hart kommt?
Luca Paolini, der Chefstratege von Pictet Asset Management setzt 2018 vor allem auf zwei Regionen. Eine Assetklasse hat es den Schweizern besonders angetan.
Die Mehrheit der aktiven Anleihenfonds und ETFs übertrafen den Median ihrer passiven Pendants nach Gebühren in den vergangenen ein, drei, fünf, sieben und zehn Jahren.