Es kommt nun ein Knall, ein Durcheinanderplatzen
Das Riesenwerk neu überblicken: Die Gesamtausgabe Robert Musils ist abgeschlossen mit einer Textsammlung, die an Lichtenbergs „Sudelbücher“ erinnert.
Das Riesenwerk neu überblicken: Die Gesamtausgabe Robert Musils ist abgeschlossen mit einer Textsammlung, die an Lichtenbergs „Sudelbücher“ erinnert.
Heinz Strunk hat einen grandiosen, schlimmen Niendorf-Roman geschrieben. Er handelt von einem Abstieg, wie er trostloser kaum vorstellbar scheint – und Abstürzen, die ins Bodenlose gehen.
Lässt einen das E-Bike nicht nur schneller, sonder auch zu einem besseren Menschen werden? Eine Tour durchs Baltikum
Das langsame Werden eines Meisterwerks: Frühe Arbeitstagebücher des ungarischen Nobelpreisträgers Imre Kertész zeigen, wie der „Roman eines Schicksallosen“ entstand.
Europa-League-Sieg +++ Eisheilige +++ NRW-Landtagswahl +++ Wortspiel +++ nordrhein-westfälische FDP +++ Menschenwürde vor Volkswille
Als Thomas Mann seine Verteidigung der demokratischen Idee formulierte, war der langjährige Austausch mit dem tschechischen Politiker Edvard Beneš eine wichtige Inspiration.
Kollateralschäden einer rheinischen Metzgerfamilie: Andrea Roedig erzählt aus ihrer Kindheit.
Die RTL-Serie „Herzogpark“ handelt von reichen Leuten und versucht, dabei so böse, zynisch und verdorben zu sein, wie es sich das deutsche Fernsehen sonst nicht traut.
Kriege, Künste, Krim: Was das Werk des russischen Schriftstellers Iwan Schmeljow auch heute noch so faszinierend macht.
Seit Jahrtausenden verehren die Menschen Kühe – völlig zu Recht, denn sie sind ein Wunder und Geschenk der Natur an uns. Heute jedoch existiert die Kuh meist nur noch als Milch- und Fleischquelle.
Die Complutense-Universität zeigt eine Ausstellung über den Besuch von Erika und Klaus Mann im Bürgerkriegsjahr 1938 in Madrid. Was beide von dort schrieben, klingt heute erschreckend aktuell.
Nini und Carry Hess: Wie Wissenschaft und Museen ein fotografisches Lebenswerk wieder entdecken, zeigt das Museum Giersch in Frankfurt. Lange wurde das Schicksal der Schwestern zusammen mit ihrer Kunst verdrängt.
Der irische Schriftsteller Colm Tóibín erhält den Rathbone Folio Award für seinen Thomas-Mann-Roman „Der Zauberer“.
Verschwörungstheorien und westliche Werte: Sachbücher über Russland leiden oft an einem verengten Blick auf ihren Gegenstand. Was könnten die Autoren besser machen? Ein Gastbeitrag.
Ein lange verschollenes Porträt, das Franz von Lenbach von der jungen Katia Mann malte, wird in München ans Thomas Mann House übergeben. Das kleinformatige Ölbild hat eine komplizierte Provenienzgeschichte.
Je älter, desto lustiger: Die vier Bände der Großen kommentierten Frankfurter Ausgabe, mit denen das erzählerische Werk jetzt komplett ediert ist, zeigen, wie schwer es der späte Thomas Mann in Deutschland hatte.
Fotografiegeschichte: Die beiden Frankfurter Fotografinnen Nini und Carry Hess haben ein großes Werk geschaffen. Erst jetzt entdeckt eine Ausstellung es wieder.
Der russische Präsident hat den Wettbewerb der Bilder verloren. Männlich, stark, entschlossen wirkt jetzt ein anderer. Wolodymyr Selenskyj widersteht Putin und hat ihn in allem widerlegt.
Die Schweizer stimmen über die staatliche Medienförderung ab. Überlagert wird der Entscheid von einem Glaubenskrieg um Corona. Und die Verlage bekämpfen sich in der Frage heftig.
Der Kulturförderer Osman Kavala sitzt seit mehr als vier Jahren ohne Verurteilung in einem türkischen Gefängnis. Gibt es Hoffnung, dass er freikommt? Ein Gespräch mit seiner Ehefrau Ayşe Bugra.
Im Jahr des hundertsten Jubiläums von „Ulysses“ ist die Begeisterung in der Heimat des Schriftstellers riesig. Doch was hat sich gegenüber der früheren Ablehnung geändert? Ein Gastbeitrag.
Erstmals unterschieden nach Junior und Senior Fellows: Das Thomas Mann House sucht Stipendiaten für 2023, die zum Thema „The political mandate of the arts“ arbeiten.
Wir würden so gern mal wieder Aal essen. Geht aber nicht. Das liegt an der "Blechtrommel".
Die Privatbibliothek der Verfassungsrichterin Ruth Bader Ginsburg wird in New York versteigert. Auch das unscheinbarste Buch kann eine Geschichte erzählen.
Gerhard Dallmann war einer der letzten lebenden Deserteure des Zweiten Weltkriegs. Flucht und Kriegsgefangenschaft haben ihn geformt, seine Arbeit als Pfarrer und Schriftsteller geprägt. Jetzt ist er mit 95 Jahren gestorben.
Thomas Mann oder Anna Seghers sind die Ausnahmen. Für die meisten vor den Nazis geflüchteten Schriftsteller interessierte sich nach dem Krieg kaum jemand. Ihnen widmet sich Edita Koch mit der in Frankfurt publizierten Zeitschrift „Exil“.
Der Karpfen wird in Deutschland gern zum literarischen Gegenstand gemacht. Was entzückt den Menschen eigentlich so an ihm?
Schöne Bescherung: Mit „Eldorado KaDeWe“ glückt Julia von Heinz eine Serie, die neue Maßstäbe für ihr Genre setzt.
Nicht nur an das Trennende denken: Heute haben wir eine neue Möglichkeit, Heinrich und Thomas Manns beispielhaftes Engagement aufzunehmen. Ihr Widerstand hat noch immer Bedeutung.
Sie war ein Eheleben lang die Frau eines bedeutenden Gelehrten; aber sie war auch selbst bedeutend. Inge Jens hat sich um das Geistesleben der Nachkriegszeit verdient gemacht. Jetzt ist sie im Alter von 94 Jahren gestorben.
Mehr als bloße Kulisse: In einigen Romanen erzählen Häuser selbst Geschichten – von Architektur und Familie, Erinnern und Vergessen, Status und Verdrängung.
Hannah Arendt war für Susan Sontag ein intellektuelles Vorbild, und dennoch hat sie sich nie eingehend über sie geäußert. Warum? Ihr Nachlass ermöglicht eine begründete Spekulation.
Österreich ist im Lockdown, die Schweiz startet in die Wintersaison. Wieso auch nicht? Hier kennt man sich seit 150 Jahren mit Krankheit und Niedergang aus. Ein Besuch in Davos.
In New York geboren, kehrt Emma Bonn nach Frankfurt zu den Wurzeln der Familie zurück und wendet sich der Schriftstellerei zu. Die Nazis plündern sie aus, heute ist sie weitgehend vergessen.
Mathias Döpfner, der Vorstandsvorsitzende von Axel Springer, scheint nie ganz der zu sein, als der er sich inszeniert. Glaubt er wirklich, uns drohten Zustände wie in der DDR?
Fällt heute der Name Schiller, reagieren manche mit müdem Lächeln. Aber wie kann man gleichgültig bleiben vor seiner Kraft, vor allem der seiner Dramen? Ein Blick auf Friedrich Schillers Weltverständnis.