Späte Liebe einer Krebskranken
Wenn die Hoffnung lügt: Auf Thomas Manns Erzählung „Die Betrogene“ beruht Vito Zurajs Oper „Blühen“, deren Uraufführung Brigitte Fassbaender in Frankfurt inszeniert.
Wenn die Hoffnung lügt: Auf Thomas Manns Erzählung „Die Betrogene“ beruht Vito Zurajs Oper „Blühen“, deren Uraufführung Brigitte Fassbaender in Frankfurt inszeniert.
Im wahren Leben hatte er nichts zu lachen: Die Werkausgabe von Hermann Borchardt macht die Stücke des vergessenen Schriftstellers zugänglich.
Gabriele Tergits Roman „Effingers“ fulminant gelesen
Im Mai wird der 175. Jahrestag der Nationalversammlung in der Paulskirche gefeiert. Die Feier zum 100. Jahrestag 1948 war geprägt von der Hoffnung auf einen demokratischen Neuanfang.
Mit seinen Ansprachen an seine Landsleute unter Hitler erklärt Thomas Mann heute die Katastrophe Russlands unter Putin: Wie seinerzeit die Deutschen müssen auch die russischen Klassiker kritisch neu gelesen werden. Ein Gastbeitrag.
Lauren Boebert konnte zur Ikone der Trump-Getreuen aufsteigen, die sich der Wahl McCarthys zum Sprecher des Repräsentantenhauses widersetzt haben. Obwohl ihr Lebenslauf schräge Verfehlungen aufweist. Oder gerade deswegen? Ein Gastbeitrag.
Im Refugium an der amerikanischen Westküste: Thomas Blubacher erzählt von bekannten und weniger bekannten deutschen Exilanten im kalifornischen Pacific Palisades.
Zwischen Heimweh und Zeitweh, Verlorenheit und Vorfreude: Über die zwiegespaltenen Gefühle beim Bahnfahren am 24. Dezember.
Was wissen Sie von 2022? So hat die F.A.S. im Jahresquiz gefragt. Rund 15 000 Leser haben mitgerätselt. Hier kommen die Gewinner.
Das analytische Panorama eines halben Jahrhunderts: Stefan Zweigs „Die Welt von gestern“.
Engellieder, erotische Verhängnisse und lauter Erinnerungsspuren als Formkonzept: Vor zweihundert Jahren wurde der Komponist César Franck geboren. Neue CDs lassen seine Musik glänzen.
Eine Armbanduhr von Thomas Mann und ein Bild Melanchthons aus der Cranach-Werkstatt gehören zu Neumeisters breitgefächertem Angebot alter, neuer und angewandter Kunst im Dezember.
Ruhrbesetzung, Hitler-Putsch, linke Umsturzpläne, nationalkonservative Attacken, Hyperinflation: Die Weimarer Republik überstand 1923 einige Gefahren. Fünf neue Bücher widmen sich diesem Jahr.
Regisseur Roland Emmerich über die Arbeit an der „Zauberflöte“, seine Auftritte als Schauspieler, seine unterschätzten Filme, seinen Heiratsantrag und den Weltuntergang.
Es ist einer der wichtigsten Ankäufe des Deutschen Literaturarchivs in Marbach: Durch die Übernahme des Rilke-Archivs Gernsbach verzehnfacht sich allein die Zahl an Manuskriptseiten. Die Hintergründe.
Bruckners Requiem, Thomas Mann und die teuflische Welt führen der Süddeutsche Kammerchor und die Bayerische Kammerphilharmonie in der Alten Oper zusammen.
Vor hundert Jahren hielt Thomas Mann seine vielleicht berühmteste Rede: „Von deutscher Republik“. Sein Versuch, die neue politische Form mit alter nationaler Tradition zu versöhnen, ist bis heute umstritten. Ein Gastbeitrag.
1962 kam der Dichter Durs Grünbein in Dresden zur Welt: in einem Viertel, in dem er nicht aufwachsen sollte, heute ein Mythos. Nun sucht er dort. Was hat er dort zu suchen?
Ohne Elias Canetti und Karl Kraus ist diese Geschichte nicht zu erzählen: Ernst Strouhal zeichnet das Leben seiner Mutter und drei Tanten nach.
Die fehlende Metropole definierte deutsche Kultur – ihre Träumerei und ihren trotzigen Separatismus. Die kleinstädtische Herkunft merkt man ihr noch heute an. Teil II unserer Serie „Leben auf dem Land“
Anne-Sophie Mutter ist ein Weltstar der klassischen Musik. Als Fokus-Künstlerin ist sie in dieser Saison mit dem Veranstalter Pro Arte in der Alten Oper zu erleben. Nie allein – und immer mit jungen Musikern. Die zu fördern ist ihr seit Langem ein Anliegen.
Von verschwiegener Sexualität, Ferne zum Literaturbetrieb und der Hingabe an das Schreiben: Die Hefte aus dem Nachlass des Spaniers Rafael Chirbes
Hundert Jahre nach Thomas Manns Rede „Von deutscher Republik“ sind seine damaligen Analysen wieder ganz aktuell – gerade im Blick auf die Herausforderung der Demokratie durch den Ukrainekrieg.
Aus Freundschaft wurde Verachtung: Mit Aldous Huxley und Thomas Mann wohnten zwei der berühmtesten Schriftsteller des zwanzigsten Jahrhunderts in enger Nachbarschaft, doch als beide wegzogen, wuchs auch die inhaltliche Distanz.
Kann Dörte Hansen das Niveau ihres überragenden nordfriesischen Bestsellers „Mittagsstunde“ halten? Diesmal geht es richtig zur See. Ein stürmisches Buch.
Damit die Demokratie triumphiere, müsse sie kämpfen, forderte der Literaturnobelpreisträger Thomas Mann vor gut 80 Jahren. Auch heute reicht es nicht, die Werte der Toleranz und Freiheit nur zu beschwören.
Ex-Finanzminister Tremonti kritisiert seinen Landsmann Mario Draghi. Gleichzeitig freut er sich über die Europapolitik von Ursula von der Leyen und Olaf Scholz.
Henry Kissinger würdigt Konrad Adenauer in einem Buch über Staatskunst, Uwe Tellkamp in seinem neuen Roman. Die Porträts sind unterschiedlich, aber provozieren eine Frage: Warum zögert man zu sagen, dass Adenauer der größte deutsche Staatsmann der vergangenen zweihundert Jahre war?
Neun Fellows reisen 2023 nach Pacific Palisades, um unter den Augen Thomas Manns über Kunst und Politik nachzudenken.
In Cannes werden Streamingdienste vom Festival ausgeschlossen, in Venedig durfte nun ein Streamingdienst die Filmfestspiele eröffnen. Zugleich wurde der Zauber des Kinos beschworen.
Das geblümte Sofa ist nicht mehr da, aber die Goethe-Ausgabe steht im Arbeitszimmer. Und dann ist da noch ein Pool: Besuch im Thomas Mann House bei Los Angeles.
Pionierarbeit ohne Wissen darum: Die Ansprachen von Thomas Mann aus dem Exil an „Deutsche Hörer“ setzten auf heute ganz aktuelle Rezeptionsbedingungen. Ein Gastbeitrag.
Welche historischen Parallelen finden sich zum aktuellen Ansehensverlust Russlands? Ein Blick auf die heutige politische Lage, inspiriert von dem, was Thomas Mann 1945 über die Deutschen dachte. Ein Gastbeitrag.
Schicksal einer Exilantin: Verse über eine Rückkehr in das zerstörte Berlin nach dem Ende der NS-Diktatur, Verse über eine fremd gewordene Heimat.
Auch das Kleinste ist dem Megalomanen genehm: Karl Corino schraubt mit einem Sammelband eigener Texte seine Musil-Bilanz auf mehr als dreitausend Seiten.
Wenn Durs Grünbein nicht dichtet, hält er Reden über Europa. Und über den Putinismus. Ein Gespräch über sein neues Buch „Äquidistanz“, die Kraft des einzelnen Wortes, die Lebenslügen des Uwe Tellkamp – und, immer wieder, den Krieg.