„Warum haben Sie mich nicht angerufen?“
Nach der Ausladung, nach dem Eklat: Jan Böhmermann und Wolfram Weimer debattieren in Berlin über einen Antisemitismusskandal, die politische Mitte und die Freiheit der Kunst.
Nach der Ausladung, nach dem Eklat: Jan Böhmermann und Wolfram Weimer debattieren in Berlin über einen Antisemitismusskandal, die politische Mitte und die Freiheit der Kunst.
„Hundesohn“ heißt das wunderbare Debüt des Berliner Lyrikers Ozan Zakariya Keskinkılıç: Ein Liebesroman von einem muslimischen Mann, der andere Männer begehrt und nach seinem Platz zwischen den Welten sucht.
In diesem Jahr ist das Inselland Ehrengast der Frankfurter Buchmesse. Der philippinische Nationaldichter ließ sich von Schiller begeistern. Und der prominenteste deutsche Bühnenschauspieler starb in Manila.
Der Schweizer Schriftsteller Nelio Biedermann erzählt in seinem Familienroman „Lázár“ ein ganzes Jahrhundert anhand eines ungarischen Adelsgeschlechts. Und seiner Geheimnisse.
Henry Kissinger, Madeleine Albright oder Cem Özdemir: Immer wieder gibt es Migranten, die mit Glück, Begabung und Bildung aufsteigen. Von vielen, die bei diesem Versuch gescheitert sind, haben wir keine Geschichten.
Die eine Nation trägt beim Fahrradfahren einen Helm, die andere nicht: Es sind meist Kleinigkeiten, die Deutsche und Niederländer trennen. Sinn für Kunst und gute Geschäfte hat man am Niederrhein aber auf beiden Seiten der Grenze.
Susanne Schädlichs Tatsachenroman „Kabarett der Namenlosen“ erzählt von der deutschen Exilszene in Los Angeles.
Eine alte Lokomotive, die niemand anhalten kann: Wie mich ein Konzert der Rockband Jethro Tull in Bad Nauheim zurück zu meinen Anfängen führte und die Zusammenhänge des Lebens erkennen ließ.
Ob „1913“, „Zeit der Zauberer“ oder „Marseille 1940“: Die meistverkauften historischen Sachbücher unserer Zeit stellen kleine Szenen aus dem Alltag von Dichtern und Denkern dar. Warum sie so erfolgreich sind – und was dabei verloren geht.
Nicht nur die vielen Übersetzungen des „Tonio Kröger“ zeugen vom japanischen Kult um Thomas Mann. Er verkörpert wie kaum jemand dort das humanistische Bildungsideal.
Fast hatte Muawia Harb die Hoffnung aufgeben, auch auf Deutsch Theater spielen zu können. Jetzt aber hat der in Damaskus ausgebildete Schauspieler es doch noch geschafft. Und auch ein zweiter Traum scheint sich zu erfüllen.
Vor hundert Jahren starb Eduard Arnhold, einer der größten Mäzene des Kaiserreichs. Erst in jüngster Zeit erinnert man sich in Berlin wieder an ihn. Verewigt ist er aber auch in einer Erzählung Thomas Manns.
Heinz Strunk verfährt frei nach Rudi Völler: noch ein Tiefpunkt und noch ein Tiefpunkt. Seine neuen Erzählungen sind niederschmetternd, aber so tröstlich, wie Literatur nur sein kann.
Jeder kennt ihn heute noch wegen eines Werks, das er selbst verachtete, aber was er sonst schuf, schrieb buchstäblich Geschichte: Vor hundert Jahren wurde der griechische Komponist Mikis Theodorakis geboren.
In Japan wird Thomas Mann kultisch verehrt. Vor allem sein „Tonio Kröger“ fasziniert, der gerade zum siebzehnten Mal übersetzt wird. Was interessiert japanische Leser an dieser autobiographischen Künstlernovelle?
Pizzagrill für Vielesser, Playmobil mit Schreibtalent, rallyereifes E-Bike, Powerbank mit Aramidverkleidung und eine Gedenkmünze für den Citroën DS: Das sind unsere Neuheiten aus der Technikkiste.
Fluch oder Segen, Ausverkauf oder Jahrhundertchance: Die Hochzeit von Jeff Bezos und Lauren Sánchez treibt die Venezianer auf die Barrikaden – aber längst nicht alle.
Was kommt dabei heraus, wenn ein Elefant zusammen mit einer Maus ein Bild malt? Alison Green und Axel Scheffler laden im Bilderbuch „Willkommen“ dazu ein, die Tore unserer Gesellschaft weit zu öffnen.
Dietrich Fischer-Dieskau +++ Interview Daniel Kehlmann +++ Innovation in Unternehmen +++ Verteidiungs- und Kriegsfähigkeit
Ein Autor, der mit seinen Mahnungen wie mit seinen Widersprüchen die Gegenwart berührt: Ein Festakt und eine Tagung in Lübeck feiern den 150. Geburtstag Thomas Manns.
In Los Angeles wird jetzt das Haus der Kunsthändlerin Galka Scheyer restauriert: Ein Film erlaubt erste Einblicke in seine vergessene grandiose Geschichte.
Heinrich und Thomas Mann waren als Brüder fast lebenslang Rivalen. Hans Wißkirchen widmet ihnen eine Doppelbiographie, und ein Essayistikband zeigt Heinrich Manns Schwächen.
Kater Johnny kümmert sich auf der Schatzalp um Mäuse und Gäste. Zu Thomas Manns 150. Geburtstag erstrahlt das Hotel in neuem Glanz, ohne dass es seinen historischen Charme eingebüßt hat.
Immerzu dunkelwärts! Dieses Gedicht handelt von einer lebensängstlichen Absage an das Glück, die zugleich eine Entscheidung für die bedingungslose Hinwendung zur Literatur war.
Das menschliche Leben in seiner ganzen Fülle: Thomas Mann dachte sich ein Werk aus, das Humanität und Individualität gleichermaßen feiert. Es ist das Beste, was man lesen kann.
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Thomas Mann unter demokratischer Bewährungsauflage: Lübeck feiert seinen großen Sohn zum heutigen 150. Geburtstag mit einer Ausstellung.
Trump vergleicht die Ukraine und Russland mit zankenden Kindern, vor 150 Jahren wurde Thomas Mann geboren, und die DFB-Auswahl spielt um den Trostpreis. Der F.A.Z. Frühdenker.
An diesem Freitag vor 150 Jahren wurde Thomas Mann geboren. Er suchte lebenslang nach Balance zwischen den Extremen. Sein Werk ist heute so aktuell wie eh und je.
Geisteswissenschaften +++ Jonathan Wild +++ NSU +++ Bundeskanzler Merz
Das behauptet die Germanistin Veronika Fuechtner. Sie wagt so einen anderen Blick auf Thomas Mann, sein Werk und seine Bedeutung für die Bundesrepublik von heute. Ein Gespräch.
Er kann von einfachsten Schicksalen erzählen, aber auch die Selbstzweifel eines Henry James durchleuchten: Der irische Schriftsteller Colm Tóibín wird siebzig.
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Gerechtigkeit für Ida Herz: Mit kaum jemandem sonst wechselte Thomas Mann derart viele Schreiben. Nun erscheinen sie als Buch.
Krieg im Gazastreifen +++ Ethik für Ingenieure +++ Studenten und Studierende +++ Neue Thomas-Mann-Biographie +++ Wende in der Energiewende
Vor 100 Jahren wurde der Bariton Dietrich Fischer-Dieskau geboren. Niemand hat auf dem Gebiet des Liedgesangs mehr erreicht als er. Für den Bariton Christian Gerhaher bleibt er ein Vorbild und „der Thomas Mann unter den Sängern“.