Leserbriefe vom 8. September 2020
„Deutsche Farben“ +++ Leitsätze der EKD +++ Beethoven +++ hr2-Kultur
„Deutsche Farben“ +++ Leitsätze der EKD +++ Beethoven +++ hr2-Kultur
Warum Felix Krull nie einen Job bei Wirecard angenommen hätte: Über den Unterschied zwischen Hochstaplern und Betrügern.
Thomas Mann und Adorno +++ Reformpapier der EKD +++ Klassisches Kino +++ Restaurantbewertungen
Frido Mann gehört zu den wichtigsten Botschaftern des deutsch-amerikanischen Austauschs in der Welt. Dem Schriftsteller und Psychologen zum 80. Geburtstag.
Angeblich fliegen in der Bergluft die Golfbälle weiter als im Tal – aber trotzdem muss man sie erst mal treffen. Eine Reise ins Oberengadin, wo der Autor versuchte, Golf zu lernen, und eine üble Schreibkrise nicht überwand.
Der erstaunliche Fall des Kunsthändlers Inigo Philbrick, der mit Bildern spekulierte und mit Werken handelte, die ihm gar nicht gehörten – bis schließlich alles aufflog: Eine Kriminalgeschichte aus der Kunstmarktwirtschaft.
Putins Geschichtsbild +++ Ausstellung Kunststoff +++ Chéreaus Jahrhundertring +++ Zeppelin-Stiftung +++ Tierwohl +++ Sprachgebrauch +++ Erika Mann +++ Monologdramen +++ Fußball systemrelevant? +++ taz-Autorin +++ hannoversch +++ Begegnungen mit Beethoven
Sexualpädagogik +++ Unterricht +++ Ausstellung +++ Thomas Mann
In der Familie Thomas Manns war sie die treibende Kraft, wenn es um existentielle Fragen des Exils ging. Vor der Rückkehr nach Europa dirigierte seine Tochter Erika Mann von Pacific Palisades aus die Außenwirkung der Familie. Ein Gastbeitrag.
Marmelade natürlich und Kurgäste. Doch Bad Schwartau wurde auch von Thomas Mann geadelt. Und es hat noch viel mehr Facetten, so viele, dass es Lübecker Lästerzungen beinahe die Sprache verschlägt.
Eine bisher unveröffentlichte Erzählung von Ernest Hemingway beschreibt die Jagd auf einen Riesenfisch. Erinnerungen an „Der alte Mann und das Meer“ werden wach.
Münchens Literaturhaus aktualisiert das Demokratieverständnis von Thomas Mann. Dabei begeistert die Ausstellung „Democracy Will Win“ mit einer klugen Szenographie.
„So was müssen Sie wissen, sonst sind Sie hier nicht mehr lange.“ Aus den Tagebuchaufzeichnungen von Volker Hage über seine Gespräche mit Marcel Reich-Ranicki. Reich-Ranicki wäre am 2. Juni 100 Jahre alt geworden.
Politisch mag Thomas Mann eine große Läuterung in seinem Leben durchgemacht haben. Aber an der Unvergleichlichkeit der Deutschen hielt er bis zum Schluss fest, besonders in der Kunst des Liedes. Ist sein Urteil legitim?
Hans Baluschek hat die Industriemetropole Berlin von der Jahrhundertwende bis zum Ende der Weimarer Republik in Bildern festgehalten. Seine besondere Leidenschaft galt der Darstellung des Alltags der Arbeiterschicht.
Erlebnisprotokolle vom Trümmerfeld: Was George Orwell als Korrespondent aus dem besiegten Deutschland zu berichten wusste.
Ein Reporter spaziert durchs leergefegte Venedig, Guido Maria Kretschmer will sich besser mit seinen Hunden verstehen und Schauspieler Samuel Finzi sinniert über Treue. Die neuen Herzblatt-Geschichten.
Manchmal will man ein Buch schon nach dem ersten Satz gar nicht mehr aus der Hand legen. So ist es auch bei diesen zehn besonderen Roman-Einstiegen.
Manifest der Hoffnung: Im Fidelio siegt das Gute über das Böse. Kurz vor seiner Hinrichtung durch die SS stellt Albrecht Haushofer die Oper seinem eigenen Schicksal gegenüber.
In seinem Debütroman schickt David Diop einen Schwarzafrikaner auf Rachefeldzug in den Ersten Weltkrieg. In Frankreich wurde er für sein Buch ausgezeichnet, dabei wirkt es doch arg und brutal konstruiert.
Was Thomas Mann mit Wladimir Putin vereint: Eine Ausstellung in München gibt Einblicke in die Kulturgeschichte unseres besten Freundes.
Es braucht kein Pathos für diesen Glücksfall: Thomas Manns Goethe-Bände kehren in sein Haus in Pacific Palisades zurück. Ein Gastbeitrag.
Martin Luther ist vielfältig und schillernd. Ihn neu zu erfinden, ist ein Gebot der theologischen und der gesellschaftspolitischen Vernunft. Zur Entmythologisierung eines wirkungsreichen Luther-Porträts. Ein Gastbeitrag.
Wenn psychedelische Drogen singen können, müssten sie sich anhören wie das Lied „White Rabbit“: Der Rock-Diva Grace Slick zum achtzigsten Geburtstag
Der Tod der S. Fischer-Verlegerin Monika Schoeller ist ein Verlust nicht nur für die literarische Welt. Mit ihr geht ein Zeitalter. Ein Gastbeitrag.
Wer liest was wo? Was sagt das über Stadtteile aus? Stöbern in den öffentlichen Bücherschränken Frankfurts.
Wolf Wondratschek hat auffällig wenig Preise bekommen. Im Interview spricht der Schriftsteller über die Anerkennung, die er trotzdem erfahren hat, seinen idealen Leser und gute Autoren.
Zen Quijote von der Mancha: Ulrich Matthes und Wolfram Koch sind Don Quijote und Sancho Panza in Jan Bosses Adaption des Klassikers von Cervantes am Deutschen Theater in Berlin.
Habermas hält Hof, Langhans fährt Fahrrad, Enzensberger überstrahlt das trübe Wetter: Schwabing ist seit jeher Münchens Ort des Geistes und der Libertinage. Doch lebt der Mythos noch, oder steht er kurz davor, in Ruhestand zu gehen?
Eine Partei, die sich im Laufe der Jahre verbürgerlicht, gilt in Deutschland als Happy-End der Geschichte. Aber wie soll sich die AfD verbürgerlichen, wenn sie nicht Teil einer „bürgerlichen Koalition“ mit der CDU sein darf?
Er verkauft Tee, Sushi und Messer: Der Japaner Kinya Terada ist ein Wandler zwischen den Kulturen. Auf dem Höhepunkt seiner Karriere hat er sich einen Traum erfüllt und lässt sie nun als Handwerker ausklingen.
Das verfassungsmäßig festgeschriebene Verständnis von Demokratie war für mich als im Exil gebürtiger amerikanischer Staatsangehöriger von Beginn an das Wahrzeichen für bürgerliche Autonomie. Wie steht es darum in der Trump-Ära? Ein Gastbeitrag.
Wie war wohl Thomas Mann als Gatte? Welche Kleidung bevorzugte Friedrich Dürrenmatt? Die Twitterkampagne „dichterdran“ spießt den Sexismus auf, mit dem Männer häufig über Frauen in der Literaturkritik schreiben.
Kurorte wurden von der geisteswissenschaftlichen Forschung bisher sträflich vernachlässigt. Das ändert sich jetzt. Und die neue Kurortforschung will gleich hoch hinaus.
Vor fünfzig Jahren erlebte Theodor W. Adorno seine letzten Tage in Zermatt. Im touristischen Hochbetrieb des Jahres 2019 kann sich daran niemand erinnern. Fast. Eine Recherche zum Gedenktag.
Als der eine starb, war der andere 16 Jahre alt. Doch ihr Aufstieg zu den weltweit bekanntesten Romanciers ihrer Sprache erfolgte gleichzeitig. Zum 200. Geburtstag von Herman Melville: eine Lektüre mit Thomas Mann.