Sie genießen das Theater
Die jüngsten Debatten über den Brexit im britischen Parlament zeigten eine Theatralik und Frivolität, die manchem Abgeordneten übel aufstößt. Dabei ist sie ein Produkt der englischen Elitenerziehung.
Die jüngsten Debatten über den Brexit im britischen Parlament zeigten eine Theatralik und Frivolität, die manchem Abgeordneten übel aufstößt. Dabei ist sie ein Produkt der englischen Elitenerziehung.
Haben Sie Zeit und Lust, Samstag oder Sonntag etwas im Rhein-Main-Gebiet zu unternehmen? Eine Übersicht über die wichtigsten Termine.
Seit 2017 gilt in Deutschland die Ehe für alle – doch noch immer gibt es Widerstand. Hier erzählen fünf Paare, welche Bedeutung das Gesetz für sie hat und warum sie „ja“ sagten.
Die Erben von Stella Goldschlag wollen gegen den Hanser Verlag und die Neuköllner Oper juristisch vorgehen. Der Roman mache aus dem Schicksal der jüdischen „Greiferin“ kulturindustrielle Unterhaltung.
Christina Ostrick ist Pastorin in einem der größten Gefängnisse Deutschlands. Fast 850 Männer sind in der JVA Tegel inhaftiert. Es sei nie zu spät für eine neue Richtung im Leben, sagt sie.
Das Theater geht weiter: Der 1. FC Köln hat aber Hoffnung, nun doch noch eine Spielgenehmigung für Anthony Modeste zu erhalten. Der bisherige chinesische Klub stellt sich weiter quer.
Die Uraufführung von Olga Bachs „Doktor Alici“ nach Schnitzlers „Professor Bernhardi“ an den Münchner Kammerspielen ist eine derbe Groteske voller Pappfiguren. Erst ganz am Schluss bleibt Platz für Zwischentöne.
Wie eine Studentenparty im Audimax: Das umstrittene Kunstprojekt „DAU“ ist jetzt doch noch angelaufen – mit einer Teileröffnung in zwei Pariser Theatern und im Centre Pompidou. Das Thema: Menschen in Extremsituationen.
Der letzte „Tatort“ mit Devid Striesow als Kommissar Stellbrink will migrationspolitisch Brisantes zeigen. Dabei nimmt er auch gängige Ressentiments in Kauf.
Nach 14 Spieltagen stand der Aufsteiger am Tabellenende. Danach aber gab es vier Siege für Fortuna Düsseldorf. Wie geht das? Am Rhein wird schon geflachst ob der Entwicklung.
Schlechte Zeiten für Empfindsamkeit: Mit viel Sex und Gewalt versuchen sich Cate Blanchett und Martin Crimp an einer modernen Version von Samuel Richardsons Tugendroman „Pamela“.
Im neuen Landtag sitzt die AfD hinter dem FDP-Fraktionsvorsitzenden René Rock. Der fordert deswegen ein Stühlerücken im Plenarsaal. Bei der Präsidiumswahl stimmte seine Fraktion jedoch für einen AfD-Kandidaten.
Der Schauspieler Nicholas Ofczarek über seine Rolle in der Serie „Der Pass“, die Mentalitätsunterschiede von Deutschen und Österreichern und über den Vorgang, eine Tasse Tee zu trinken.
Was ist da los? Ganz Paris wartet auf DAU, das Großkunstwerk von Ilya Khrzhanovsky. Gestern wurde die Weltpremiere des Spektakels erst einmal abgeblasen. Zugleich wird Protest laut.
Haben Sie Zeit und Lust, Samstag oder Sonntag etwas im Rhein-Main-Gebiet zu unternehmen? Eine Übersicht über die wichtigsten Termine.
Das fleischige Superrind, das Mikroschwein, die Hundekatze und der ganze Rest: In dieser in deutscher Übersetzung noch unpublizierten Kurzgeschichte treiben transgene Haustiere ihr Unwesen.
Fremdheit führt in die Isolation und schließlich zum Wahnsinn: Im Saarländischen Staatstheater zerlegt der aufstrebende Opernregisseur Demis Volpi die Figur der Medea.
Die Oper in Lyon zeigt „Aus einem Totenhaus“ von Leoš Janáček in der drastischen Regie von Krzysztof Warlikowski, großartig dirigiert von Alejo Pérez.
In der neuen Landesregierung ist Angela Dorn für die Kultur zuständig. Nicht gerade ein Gebiet, das als ureigenes Terrain der Grünen gilt. In Frankfurt sorgten sie sogar gelegentlich dafür, dass manche Pflanze darauf nicht gedieh.
Nirgends auf der Welt stehen so viele Häuser im Bauhaus-Stil wie in Tel Aviv. Lange Zeit wurden sie vernachlässigt. Doch im Jubiläumsjahr werden die Gebäude herausgeputzt.
Frank Castorf inszeniert „Galileo Galilei“ von und nach Bertolt Brecht in Berlin. Der Abend dauert deprimierende sechs Stunden – vielleicht, weil es vertraglich so vereinbart war.
Niemand versteht vom hiesigen Idiom mehr als er: Rainer Dachselt kann den Unterschied zwischen RMV-Hessisch und Brückeneinweihungs-Hessisch erklären. Der Redakteur, Übersetzer und Kabarettist ist zudem Experte für Ironie.
Während vielen Regierungsangestellten nach einem Monat Verwaltungsstillstand das Geld ausgeht, wird sich das Land des Werts der Bundesbehörden bewusst. Der Präsident dankt den „Patrioten“.
In dem Pariser Theaterstück „Nu et approuvé“ ziehen sich nicht nur die Schauspieler aus, auch das Publikum ist nackt. Laut dem Theater „Palais de Glaces“ ist es das erste Nudisten-Stück, das je in einer größeren Spielstätte in der französischen Hauptstadt aufgeführt wird.
Eine fantasievolle Kollektion für Frühjahr/Sommer 2019 inspiriert von Zirkus und Theater wurde im Garten des Rodin-Museums am ersten Tag der Haute Couture Fashion Week gezeigt.
Willkommen im Seziersaal der Affekte: Karin Beier inszeniert Edward Albees „Wer hat Angst vor Virginia Woolf?“ am Schauspielhaus Hamburg mit Maria Schrader und Devid Striesow.
Angesichts der sportlichen Krise von Hannover 96 rechnen alle damit, dass Präsident Kind seinen Trainer Breitenreiter abserviert. Doch es kommt anders. Was hat das zu bedeuten?
Alvis Hermanis inszeniert Tschechows „Möwe“ am Münchner Cuvilliés-Theater. Der Regisseur gilt als konservativ. Bleibt sein Wasservogel am Boden oder erhebt er sich in die Lüfte?
Amazon, Google, Apple und Facebook sind zu mächtig, sagt der schillernde Wirtschaftsprofessor Scott Galloway. Er macht einen radikalen Vorschlag.
Robert Menasse wird die Carl-Zuckmayer-Medaille verliehen: Ein Theaterlehrstück zur Zerstörung des politischen Diskurses und des Gedenkens an den Holocaust. Merkt das keiner?
Der Kunsthistoriker als Zeitgenosse: Erinnerungen an Willibald Sauerländer, der den Wandel seines Fachs zur Bildwissenschaft mit Skepsis begleitete, aber einen jüngeren Kollegen auch über Angela Merkel examinieren konnte.
Ist die „Heilige Johanna“ eine Frau, die Weltgeschichte ändert und schließlich von Männern abgeurteilt wird, oder eine religiöse Fanatikerin? Warum Shaws Stück nicht zum Lesedrama verkommen darf. Ein Gastbeitrag.
Wir hinterlassen täglich Spuren im Netz. Kann man mit ihnen ein Leben rekonstruieren? Das untersuchte die Künstlergruppe Laokoon mit „MADE TO MEASURE“ und erschrak selbst über das Ergebnis. Was sie mit ihrem Experiment bewirken wollen, erzählen Cosima Terrasse, Moritz Riesewieck und Hans Block.
Toni Turek, der vor 100 Jahren geboren wurde, hatte das Glück, im rechten Moment am rechten Ort zu sein. So gewann er das bis heute großartigste Finale einer Fußball-WM. Doch dieses Glück hielt nicht lange.
Viele Schulen schicken ihre Schüler auf Reisen, zum Ausdauersport oder ins Theater, um sie zu stärken – das bringe mehr, als wochenlang Mathe zu büffeln. Wirklich?