Die Väter sollen verrotten!
Sivan Ben Yishais Stück „Nora oder wie man das Herrenhaus kompostiert“ sehnt sich nach der Zerstörung alter Strukturen. Ein Theaterabend in Wien, der voller falscher Überzeugungen die Dekonstruktion feiert.
Sivan Ben Yishais Stück „Nora oder wie man das Herrenhaus kompostiert“ sehnt sich nach der Zerstörung alter Strukturen. Ein Theaterabend in Wien, der voller falscher Überzeugungen die Dekonstruktion feiert.
Kaum eine Stadt hat ein so vielfältiges und hochklassiges kulturelles Leben zu bieten wie Paris. Doch bei der Kommunalwahl spielt die Kultur kaum eine Rolle - den Kandidaten geht es um etwas ganz anderes.
Der Konflikt um die Ölinsel Kharg und die Straße von Hormus spitzt sich zu. In Berlin trifft sich die Energiepreise-Taskforce. Und in Los Angeles sind die Oscars verliehen worden. Der F.A.Z. Frühdenker.
Gleich sechs Auszeichnungen gehen an den Politthriller von Paul Thomas Anderson, der von militanten Aktivisten in den USA erzählt. Der Vampirfilm „Blood & Sinners“ verpasst dagegen den Rekord.
Dass die Formel 1 die Rennen in Bahrain und Saudi-Arabien absagt, ist richtig. Weniger gut ist die Art, wie sie es tut.
Der 19 Jahre alte Kimi Antonelli kontrolliert das Rennen in Shanghai und gewinnt erstmals in der Formel 1. In einem teils spannenden Grand Prix kommen weder die beiden McLaren noch Max Verstappen ins Ziel.
Nicht die Regie, sondern die fehlende Balance von Bauten, Tarifen und Stoffen ist eine Gefahr für das Musiktheater. Eine Analyse des Stuttgarter Opernintendanten.
Nach dem Remis in Leverkusen sorgen viele Entscheidungen von Schiedsrichter Dingert für Diskussionen beim FC Bayern. Nicht nur bei Uli Hoeneß ist die Empörung groß.
Der Krieg hat ihre Körper gezeichnet und ihre Biografien zerrissen. Auf einer Bühne in Kiew finden ukrainische Veteranen Halt und eine neue Ausdrucksform für das Erlebte. In der Theatergruppe „Veterans’ Theatre“ überwinden sie ihre Traumata, proben gemeinsam und stehen schließlich vor Publikum. Eine Fotoreportage über Verlust, Würde und die Kraft, wieder Hoffnung zu fassen.
Peter Heilker soll 2028 Intendant der Oper Leipzig werden. Der Theatermanager vom Musiktheater an der Wien folgt auf Tobias Wolff. Die Entscheidung steht noch unter Vorbehalt der Zustimmung des Stadtrats.
Eine Serie über den Cum-Ex-Skandal, „Maithink X“ und eine RTL2-Doku gewinnen Grimme-Preise. Auch der Frankfurter Tatort und Frank Elstner werden geehrt. Die Direktorin bemängelt fehlende Kriegs- und Klimathemen.
Ferdinand von Schirachs erstes Kinderbuch „Alexander“ fragt nach Recht und Gesetz. Trifft der Bestsellerautor den richtigen Ton? Und was bringt der junge Alexander von seiner großen Reise mit?
Joscijka Abels’ große Erzählung „Julianische Tage im Schatten der Piazza“ versammelt fünf Universalgelehrte der Frührenaissance im Gespräch. Worüber sprechen sie?
In ihren Rollen und Songs erzählt Liza Minnelli die Geschichte einer Frau, die ihre Stimme findet – nicht nur musikalisch, sondern auch in einer von Männern dominierten Welt. Jetzt wird sie achtzig Jahre alt.
In der ehemaligen Bundeshauptstadt am Rhein sind sowohl die Oper, als auch das Schauspielhaus sanierungsbedürftig. Jetzt liegen fünf verschiedene Planungsvarianten für die Zukunft der Bonner Bühnen vor.
Die Deutsche Bahn hat ihre Mitarbeiter zum Frühjahrsputz aufgerufen. Auch Mainz gehört zu den 1400 Stationen, an denen nun gereinigt und repariert werden soll.
Mit der Ausstellung „W.I.M. Im Lauf der Zeit“ zeigt das Deutsche Filminstitut und Filmmuseum die vielen Facetten von Wim Wenders. Ein neues Werk hat er selbst beigetragen zu dieser großartigen Präsentation.
Kursbuch, Camus, Müntefering: Auf dem Berliner Ku’damm läuft die gebückte Sozialdemokratie unerkannt an der Schaubühne vorbei. Sie braucht kein Mitleid. Sie kann stolz aus der Zeit fallen.
Die Naxoshalle in Frankfurt muss saniert werden. Das Industriedenkmal hat bisher keine Heizung und soll als Kulturort besser genutzt werden können, auch im Winter.
Immer bitterböse – und oft ziemlich amüsant: Alfred Schnittkes Oper „Leben mit einem Idioten“ wird in Magdeburg zu einer psychisch-moralischen Herausforderung.
Thom Luz inszeniert Inger Christensens Gedicht „alphabet“ in Hamburg. Die Bühnenadaption balanciert zwischen lyrischer Tiefe und visueller Kraft. Es ist ein Ritt auf der Rasierklinge, aber wer sagt, dass das Theater nichts wagen soll?
Heutzutage sind es eher Ältere, die zur Unzeit ihr Handy klingeln lassen, die Jüngsten haben eine Telefonphobie. Was kommt danach?
Im Deutschen Schauspielhaus dringen wiederholt Aktivisten auf die Bühne und rufen ins Publikum. Der Auftritt von Alice Schwarzer wurde zuvor in einem offenen Brief kritisiert.
Eine neue Position für viele Spieler, eine veränderte Raumaufteilung und eine neue Spielweise: Wie der Spanier Albert Riera der Eintracht Schwung verleiht.
Warum Frankfurts Oberbürgermeister Mike Josef „Antigone“ liebt und Intendant Anselm Weber zur Wahl aufruft: Beim „Dinner with Friends“ im Bockenheimer Depot wird das Schauspiel gefeiert.
Welche Rolle spielen Düfte in der Sauna? Und was gehört in einen richtigen Aufguss? Saunaweltmeister Maik Brandenburg über falsche Show-Effekte und die kalte Dusche danach.
Die Frankfurter SPD-Vorsitzenden Kolja Müller und Ina Hartwig führen ihre Partei in die Kommunalwahl. Er kommt vom Fußball, sie aus der Welt der Bücher. Was verbindet sie?
Wegen der iranischen Luftangriffe stecken die Passagiere der Mein Schiff 5 seit Tagen in Qatar fest. Einer von ihnen erzählt, was seit Samstag an Bord geschieht. Ein Protokoll.
Wie gut ist Audi? Was wirft die Konkurrenz Mercedes vor? Und startet Aston Martin überhaupt im Rennen? Die größte Regelreform der Formel 1 wirft gerade zum Saisonstart noch viele Fragen auf. Hier ein paar Antworten.
Das Papageno Theater soll 260.000 Euro bekommen, um sein marodes Dach zu reparieren. 100.000 Euro hat das Theater schon selbst aufgebracht. Auch dank vieler Unterstützer.
İlker Çataks „Gelbe Briefe“ erzählt von einem türkischen Künstlerpaar, das ins Visier des Staates gerät. Dafür hat der Film in diesem Jahr den Goldenen Bären gewonnen. Zu Recht.
In der Iran-Debatte bei Sandra Maischberger zeigt Unternehmer Carsten Maschmeyer mehr Rückgrat als ein profilierter Außenpolitiker. Auch eine ARD-Journalistin äußert sich zur Völkerrechtsfrage eindeutig.
Wohin geht die Reise für die Frankfurter Kultur? Wenn es nach dem Kulturentwicklungsplan geht, werden Teilhabe, Digitalisierung und die freie Szene im Zentrum stehen.
Leopold Florian Gassmanns „L'opera seria“ von 1769 ist eine der geistvollsten Opernparodien, die je geschrieben wurden. Das Musiktheater an der Wien bringt das Stück jetzt so heraus, dass das Publikum Tränen lacht.
Leuchttürme, Stadtteile, Neubau der Bühnen und Streitfall Juridicum: So stellen sich die Parteien die Kulturpolitik für Frankfurt nach der Kommunalwahl vor.
Nele Stuhler und Jan Koslowski machen am Schauspiel mit „Die Affäre auf der Straße nach Monaco“ ein fluffiges Boulevardstück, maßgeschneidert für Frankfurt.