Wie man als Literaturverlag unabhängig bleibt
Joachim Unselds Buchmessen-Partys sind legendär. Zum 30. Geburtstag der Frankfurter Verlagsanstalt gibt er auch eine. Und bleibt literarisch auf Kurs.
Fünf Stunden Theatermarathon: „Das achte Leben (Für Brilka)“ von Nino Haratischwili hinterlässt einen zwiespältigen Eindruck am Staatstheater Mainz.
Joachim Unselds Buchmessen-Partys sind legendär. Zum 30. Geburtstag der Frankfurter Verlagsanstalt gibt er auch eine. Und bleibt literarisch auf Kurs.
Am Berliner Gorki Theater diskutierten Schriftsteller über die Demokratie in Osteuropa. Der polnische Schriftsteller Szczepan Twardoch erklärte, Schreiben sei für ihn nicht mehr genug. Er habe für die ukrainische Armee Drohnen gekauft.
Aufruhr in Georgien +++ Ukraine +++ Vorgehen gegen Korruption +++ FDP in Erklärungsnot +++ „D-Day“-Papier +++ Schicksalstage für die FDP +++ Klimaschutz
Der Frankfurter Stadtteil Bergen-Enkheim ist nicht sehr bekannt, das Amt des dortigen Stadtschreibers hingegen hat unter Literaten einen besonderen Ruf. Der Schriftsteller Dinçer Güçyeter übernimmt es jetzt von Nino Haratischwili.
Entkommen wäre schön, klappt aber nicht: Max Lindemann inszeniert „Phädra in Flammen“ von Nino Haratischwili an den Kammerspielen des Schauspiels Frankfurt.
Zwei Mythen, zwei Autorinnen, zwei Uraufführungen: Viktor Bodo inszeniert „Die gläserne Stadt“ nach Gogols „Der Revisor“ von Felicia Zeller in Hamburg, Nino Haratischwili führt selbst Regie bei „Penthesilea – Ein Requiem“ in Berlin.
Er ist und bleibt ein Frankfurter Verleger: Am 20. September wird Joachim Unseld 70 Jahre alt.
Die georgische Autorin Nino Haratischwili ist die 50. Stadtschreiberin des Frankfurter Stadtteils Bergen-Enkheim. Die Schriftstellerin wird gefeiert - und spricht über das Schreiben in Kriegszeiten.
Die Stadtschreiberei ist zurück: Nino Haratischwili wird 50. Stadtschreiberin von Bergen-Enkheim. Erstmals seit Beginn der Corona-Pandemie wird wieder im Bierzelt gefeiert.
Romane, Theaterstücke, Inszenierungen: Die Schriftstellerin Nino Haratischwili ist neue Stadtschreiberin von Bergen-Enkheim. Ihre Prosa und Dramatik sei aus der europäischen Literaturgeschichte nicht mehr wegzudenken, lobt die Jury.
Furchtbar aktuell, leider verunglückt: Nanouk Leopold inszeniert die Uraufführung von Nino Haratischwilis Euripides-Bearbeitung „Phädra, in Flammen“ am Berliner Ensemble.
Die Schriftstellerin führt Regie: Am Hessischen Landestheater Marburg probt Nino Haratischwili Aglaja Veteranyis Roman „Warum das Kind in der Polenta kocht“.
Joachim Unseld ist einer der einflussreichsten deutschen Verleger. Der Leiter der Frankfurter Verlagsanstalt spricht im Interview über Papiermangel und erklärt, warum die Frankfurter Buchmesse wegen Corona und ohne IAA zeitlich vorverlegt werden sollte.
Die Initiative #artistsinshelter sammelt Geld für ukrainische Künstler. Schriftsteller wie Nino Haratischwili und Juri Andruchowytsch haben einen Aufruf unterzeichnet, der deutsche Kulturinstitutionen um ihre Unterstützung bittet.
Vier Freundinnen in Zeiten des Umbruchs: Nino Haratischwili erzählt in Frankfurt von Literatur und Leben.
Als Roman gerade erst erschienen und schon auf dem Theater misshandelt: Von Nino Haratischwilis „Das mangelnde Licht“ bleibt bei seiner Uraufführung am Hamburger Thalia Theater nur ein Skelett.
Wie ist es, vier junge Frauen durch eine von Gewalt überzogene Stadt zu schicken? Ein Gespräch mit Nino Haratischwili über ihren Roman „Das mangelnde Licht“ – und ein neues Literaturrätsel.
Was macht ein grausamer Bürgerkrieg mit denen, die ihn überleben? In Nino Haratischwilis Roman „Das mangelnde Licht“ versuchen vier junge Frauen, im umkämpften postsowjetischen Georgien den Weg in eine zivile Gesellschaft zu finden.
Die neue Kulturstaatsministerin liest Nino Haratischwili, hört Igor Levit, liebt die Berlinale – und mag keine einfachen Antworten auf schwierige Fragen.
Tote Seelen der Wohlstandsverwahrlosung: Nino Haratischwilis modernes Schicksalsdrama „Die zweite Frau“ erlebt in Zürich seine Uraufführung und führt dem Zuschauer vor Augen, worauf es im Leben wirklich ankommt.
Wer durch Georgien reist, ist fasziniert: Von der Schönheit des Landes, aber auch vom Aufbruch der Frauen. Der gefällt jedoch nicht allen dort.
Knapp vier Wochen vor der Preisverleihung hat die Jury die engste Auswahl für den Deutschen Buchpreis veröffentlicht. Vier Autorinnen und zwei Autoren haben es auf die Shortlist geschafft.
Ohne Überraschungen geht es nicht: Zwanzig Romane stehen auf der Longlist zum diesjährigen Deutschen Buchpreis. Welche Bücher sind nominiert – und welche nicht?
Einige sind schon erschienen, auf andere darf man sich im Herbst freuen: Diese neun Bücher lohnt es sich bald zu lesen. Sie erzählen von Menschen, die am Rande stehen, von der Fremde – und sie gönnen keine Atempause.
Die deutsche Literatur hat in diesem Herbst ein Leitmotiv: die Gewalterfahrungen des zwanzigsten Jahrhunderts. Vier große neue Romane erzählen Zeitgeschichte auf je ganz eigene Weise.
Was macht ein Deutscher Buchpreis mit einem Verlag? Nach der Auszeichnung von Bodo Kirchhoff hat sein Frankfurter Verleger Joachim Unseld mehr Geld und mehr Arbeit als früher.
Nino Haratischwili beschreibt in ihrem Roman „Das achte Leben (Für Brilka)“, wie wir von der Zeit betrogen werden. Ihr Familienepos mit meisterlichem Spannungsaufbau greift ins Weite, ohne sich darin zu verlieren.
Leselust allenthalben - und an neuen Romanen, Erzählbänden, Biographien und Memoiren kein Mangel. Ein erster Blick in die Neuerscheinungen fördert einige mögliche Favoriten zu Tage. Wir stellen sie vor.
Nach der schwarzen Kleidung, dem Madonnengesicht bei streng zurückgebundenem Haar, den Ohrringen und dem Silberkettchen im runden Ausschnitt hätte man die 28 Jahre alte Autorin für eine gelernte Witwe halten können, soeben einem Stück von Brecht entsprungen.
Mit ihrer Art, "Politisches und Familiär-Privates zu verknüpfen und dabei viele Kommunikationsprobleme des Lebens zwischen sehr unterschiedlichen Kulturen einleuchtend zum Ausdruck zu bringen", beeindruckte 2010 Nino Haratischwili die Jury des Adalbert-von-Chamisso-Preises.