Hier gibt es nur wenige gute Restaurants
Kassel verfügt über eine der größten Kunstausstellungen der Welt. Die Restaurantkultur ist weniger weit entwickelt, findet unser Kritiker. Das zeigt sich etwa im spanischen Restaurant „El Erni“.
Kassel verfügt über eine der größten Kunstausstellungen der Welt. Die Restaurantkultur ist weniger weit entwickelt, findet unser Kritiker. Das zeigt sich etwa im spanischen Restaurant „El Erni“.
Deutschsprachige Länder seien Weltmarktführer im Bereich der Literaturveranstaltungen, hieß es beim Festival „Kindly Invited“ in Köln. Dort wurde auch gefragt: Wie erhält man Vielfalt gegen die Macht des Marktes?
Sprich, Erinnerung, sprich: Das Jüdische Museum Wien beschäftigt sich in einer klugen Ausstellung mit dem Vergessen – und stemmt sich gleichzeitig gegen den Besucherschwund.
Cem Özdemir tourt durch Baden-Württemberg, spricht über Demokratie, schüttelt Hände – und führt einen ganz auf seine Person zugeschnittenen Wahlkampf. Wird es bei der Landtagswahl für ihn reichen?
Schaffen Sie es, das hintersinnige und kniffligste unserer Worträtsel aus der F.A.S. zu lösen?
Das Freie Theaterhaus Frankfurt wird 35 Jahre alt. Was einst im kleinen Kreis von Theaterleuten entstand, schafft heute Mehrwert – für Kinder und alle anderen.
Heinrich von Kleists Gerichtskomödie „Der zerbrochne Krug“ als Allegorie auf das ewige Patriarchat: Das Staatstheater Darmstadt macht dem Stück den kurzen Prozess.
Er entwickelte eine ganz andere Vorstellung vom tänzerischen Ausdruck innerer Bewegtheit als Pina Bausch: Zum Tod von Tom Schilling, dem berühmtesten Choreographen der DDR.
Am 24. Februar hat sich der Krieg in der Ukraine zum vierten Mal gejährt. Drei Erlebnisse der letzten Tage, die jene Stimmungslage im Dazwischen beschreiben, die Ukrainerinnen und Ukrainer gerade empfinden.
Wehe uns, wenn die Apparate erst einmal Tango tanzen können! Moritz Rinkes KI-Boulevardkomödie „Sophia oder Das Ende der Humanisten“ als Uraufführung im Wiener Theater in der Josefstadt.
Seltene Einigkeit im Kulturausschuss der Frankfurter Stadtverordneten: Alle wollen einen Haushalt beschließen – mit wohl unbezahlbaren Extrawünschen und allerhand großen Baustellen.
Warum der Eurovision Song Contest ein kultureller Raum bleiben muss – und welche Verantwortung daraus für seinen Gastgeber erwächst.
Trumps Kulturpolitik ist für ihn kein Thema, ganz im Gegensatz zur Rückkehr der Spiritualität auf deutsche Theaterbühnen: Eine Begegnung mit dem amerikanischen Dramatiker Noah Haidle.
Das Theater Ulm zeigt Gaetano Donizettis „Roberto Devereux“ in kluger Regie und mit der phänomenalen Sopranistin Klára Kolonits als Königin Elisabeth, die es mit Edita Gruberová und Montserrat Caballé aufnehmen könnte.
Wim Wenders richtet seinen Filmraum ein, und Kostüme reisen an: Endspurt im Deutschen Filminstitut & Filmmuseum für die große Werkschau des Regisseurs.
Der Sensationserfolg „Written on Skin“ von George Benjamin kommt an die Oper Frankfurt. Regisseurin Tatjana Gürbaca spricht über Liebe und den Sinn des Lebens.
Der Webteppich als Medium politischer Obstruktion in Frankfurt, Paula Modersohn-Becker und Edvard Munch in Dresden und die Fotografin Germaine Krull im Museum Folkwang: Der kuratierte Ausstellungskalender des F.A.Z.-Feuilletons für den März 2026.
Will ich Kinder? Und muss ich dafür mein schönes Leben aufgeben? Diese Fragen haben unsere Autorin lange umgetrieben. Jetzt ist ihre Tochter zwei Jahre alt. Eine Bilanz in acht Erkenntnissen.
Hillary Clinton bleibt vor einem Kongressausschuss dabei, sie habe nichts über Jeffrey Epsteins Verbrechen gewusst. Die Republikaner freuen sich auf Bill Clintons Befragung. Und die Demokraten haben Fragen an Donald Trump.
Trainer Albert Riera hat Eintracht-Profis wie Skhiri und Larsson neue Rollen gegeben. Besonders ein Spieler profitiert von dessen Umstellungen: Nationalverteidiger Nathaniel Brown.
Verlage ohne Leser, aber mit enormer Macht: Ute Nyssen erzählt aus eigener Erfahrung, wie Bühnenverleger die deutsche Theaterlandschaft prägten. Heutige Stücke findet sie dagegen langweilig.
Für diese Company hat die Zukunft schon begonnen: Unter seinem Künstlerischen Leiter Lloyd Riggins setzt das Hamburg Ballett mit „Fast Forward“ seinen Weg zu einem neuen Selbstverständnis fort.
Seit 20 Jahren gibt es den „Unart“-Wettbewerb, bei dem junge Menschen in Performances ausdrücken, was sie bewegt. Die Themen haben sich in dieser Zeit stark verändert.
Anne Haug inszeniert Fritz Zorns Roman „Mars“ am Theater Basel minimalistisch. Dominik Hartmann brilliert als Zorn, die Inszenierung überrascht mit langen Passagen auf Schweizerdeutsch und kalauerhaftem Humor.
Die Serie mit dem Schrullen-Titel „Kacken an der Havel“ handelt von einem Rapper aus Berlin, der in sein Heimatkaff zurückkehren muss. Was sich dort abspielt, ist großes Theater.
Wider die saturierte Verzagtheit im Land: Zum 70. Geburtstag des wohlkalkulierenden Provokateurs Michel Friedman.
Wie wäre es, wenn der „Kleine Mann auf der Straße“ das Sagen hätte? Kabarettist Severin Groebner erklärt es wortgewaltig und ausführlich in seinem neuen Solo „Ich bin das Volk!“.
Wenn das Volk kein Brot hat, soll es sich doch zumindest gut anziehen: Eine opulente Schau im Londoner Victoria and Albert Museum zeigt das lange Nachleben des kunstvollen Stils der Vielgeschmähten.
Die Tragik der verpassten Gelegenheit: In „Melting Point“ erzählt Rachel Cockerell von einem vergessenen jüdischen Ansiedlungsprojekt in Texas. In ambitionierter Montage-Technik lässt das Buch einen ganz anderen möglichen Verlauf der Geschichte des Zionismus aufblitzen.
Laut, engagiert, mit Verve streitend: So kennt man den jüdischen Publizisten Michel Friedman. Nun feiert er seinen 70. Geburtstag.
Zwei Berliner Bühnen adaptieren Romane von Miranda July. Die Inszenierungen beleuchten feministische Perspektiven mit Humor und Tiefgang. Von Wechseljahresromanen kann keine Rede sein.
Weil das Satellitensystem Starlink für das russische Militär unzugänglich geworden ist, sieht der Sicherheitsexperte Nico Lange die Ukraine am vierten Jahrestag des Angriffskrieges im Vorteil.
Das Hessische Staatsballett bringt mit „Become Ocean“ in Darmstadt eine hinreißend ozeanische Musik des Komponisten John Luther Adams zur Geltung.
Gefühle durch Denken beherrschen: Stefan Behrisch und Mathis Nitschke ist am Theater Bielefeld eine neue Form des Musiktheaters nach Christa Wolfs „Kassandra“ gelungen.
Ulrike Almut Sandigs Roman „Im Orkan“ führt uns in eine vom Sand bedrohte Stadt in der Ukraine. Trotz des Themas ist es ein Buch, das Hoffnung schenkt.
Welche Spuren hinterlässt der Tod? Hanneke Paauwe ärgert es, dass Eltern denken, sie müssten ihre Kinder davor schützen. Mit einer Ausstellung zum Thema Trauer will sie ein Tabu brechen und Trost spenden.