Hamlet, Du Arsch!
Am Puls eines berühmten Stückes fühlen: Julia Riedlers fabelhafte Inszenierung von William Shakespeares Geister-, Trauer- und Sterbespiel in Freiburg.
Am Puls eines berühmten Stückes fühlen: Julia Riedlers fabelhafte Inszenierung von William Shakespeares Geister-, Trauer- und Sterbespiel in Freiburg.
Kurz vor ihrem großen internationalen Durchbruch ist die Künstlerin Henrike Naumann gestorben. Für die Kunstwelt ist das ein riesiger Verlust. Für mich auch. Sie war meine Nachbarin.
„Überrasch’ mich“: In Dita Zipfels Roman „Es ist hell und draußen dreht sich die Welt“ prallen Träume und Erwartungen von zwei Paaren aufeinander. Ein Gespräch mit der Autorin – und ein neues Literaturrätsel.
Harmlose Pöbelei, stiefmütterliche Verrohung, systematische Zermürbung: Karin Henkel verwebt „Kasimir und Karoline“ und „Glaube, Liebe, Hoffnung“ am Theater Basel ohne großen Sinn für die Zusammenhänge.
Man hätte es gern leise, aber es wird unerwartet laut: Warum Flüstern manchmal genau das Gegenteil von dem ist, was man beabsichtigt.
Eintracht Frankfurt muss den nächsten Rückschlag hinnehmen. In München könnte Mario Götze das Team aufs Feld führen. Er versteht sich gut mit Albert Riera - und könnte auch deshalb seinen Vertrag verlängern.
Ein Lawinenabgang kostet einen Mann aus Nordrhein-Westfalen das Leben. Sein Sohn wird lebend geborgen. In Dortmund bewohnte der Verunglückte ein bekanntes Schloss.
Wütend über Herbie Baby: Das legendäre Treffen von Karajan und Bernstein als Theaterstück in Hamburg.
Niemand hatte als Bassbariton ein so großes und anspruchsvolles Repertoire wie er, niemand darin diese Eleganz, Klugheit und Beredsamkeit. Jetzt ist der Ausnahmesänger José van Dam gestorben.
Für den Neubau von Oper und Schauspiel gründet die Stadt Frankfurt eine eigene Gesellschaft. Der Betrieb der alten Theaterdoppelanlage ist immer schwerer aufrechtzuerhalten.
Von der Gästeauswahl bis zum Diskussionsverlauf ist in politischen Talkshows das allermeiste vorherbestimmt. Trotzdem leistet das Format etwas, das selbst Bundestagsdebatten nur selten können.
Er ist immer barfuß betroffen, deshalb fühlen wir uns ihm so nah: Fabian Hinrichs zeigt an der Berliner Volksbühne einen Abend über das Leid der Welt und die Katastrophen unserer Beziehungen.
Mit Gewalt gegen den Körper, aber auch mit faszinierenden Choreographien: Die „Swiss Dance Days“ bieten eine hochinteressante Leistungsschau des Tanzes.
Die Farben greller, die Emotionen unmittelbarer: Manfred Pfister führt in die unbekanntere Renaissance Englands – und zeigt eine Welt zwischen höfischer Poesie und Pestapokalypse, die uns heute fremd vorkommt.
Kaum hat Trainer Albert Riera die Eintracht-Defensive geflickt, fallen zwei wichtige Spieler aus. Wie gut, dass zwei Talente auf ihre Chance warten: Aurèle Amenda und Nnamdi Collins.
Anna Gmeyners „Automatenbüfett“ zeigt den Aufstieg des Faschismus. Elsa-Sophie Jachs Inszenierung am Residenztheater in München betont die Bedrohung durch völkische Progrombereitschaft.
Die Ouvertüre zu Wagners „Meistersingern von Nürnberg“ ist im Wiesbadener Stadtteil Biebrich entstanden. Für den Komponisten war der Blick auf den Rhein eine Quelle der Inspiration.
Timofej Kuljabin lebt seit dem Beginn des Ukrainekriegs im Exil. Jetzt inszeniert der Russe einen Klassiker der Sowjetzeit, Bulgakows „Meister und Margarita“ am Schauspiel Frankfurt.
Nicht ganz frei von Klischees, aber heiter unterhaltsam: Die Komödie „Damen“ in der ARD verbreitet Sommerfeeling. Trotz gesellschaftlich relevanter Themen wird es nie didaktisch.
Im Hamburger Thalia-Theater treffen Befürworter und Gegner eines AfD- Verbots aufeinander. Die AfD selbst war auch eingeladen, hat aber abgesagt. Über den Versuch, mit politischen Problemen Theater zu machen – und die Frage nach dem Sinn.
Ein Theaterskandal? Die deutschsprachige Erstaufführung des Stücks „Catarina oder Von der Schönheit, Faschisten zu töten“ in Bochum brachte Teile des Publikums in Rage.
Mit bunten Wohnwelten wagte Verner Panton den Aufstand gegen die kleinbürgerliche Behaglichkeit. Ein Gespräch mit seiner Tochter Carin zum 100. Geburtstag des Ausnahmedesigners.
Erstmals seit Mitte Dezember beendet Eintracht Frankfurt beim 3:0-Sieg über Mönchengladbach wieder ein Spiel ohne Gegentor. Vor allem für Torhüter Kauã Santos freuen sich die Mitspieler deshalb.
Herbert Föttinger verabschiedet sich mit Shakespeares „Hamlet“ aus der Josefstadt. Stephan Müller inszeniert düster, mit starken Darstellern und prägnanten Kürzungen.
Maren Eggert ist eine der großen Schauspielerinnen unserer Zeit. Über eine, die allen Etatkürzungen zum Trotz an die Kraft des Theaters glaubt.
Elfriede Blauensteiner wurde vor dreißig Jahren inhaftiert und anschließend wegen mehrfachen Mordes verurteilt. Florian Klenk hat ein Buch über diese Frau geschrieben, in dem sie selbst ausführlich zu Wort kommt.
AfD-Abgeordnete haben der F.A.S. beschrieben, wie es ist, ein Mandat zu erringen. Und wie dann der Druck wächst, Verwandte von Fraktionskollegen zu beschäftigen.
Leon Engler versteht es, noch dem Ernstesten etwas Witziges abzugewinnen: Sein Erzähldebüt „Botanik des Wahnsinns“ ist ein großer Psychiatrieroman.
Sein Vater überlebte Auschwitz, seine Mutter ist die Tochter eines NS-Funktionärs: Martin Moszkowicz, einer der mächtigsten Filmproduzenten, spricht über Antisemitismus, die deutsche Kinomisere und Amerikas Selbstheilungskräfte.
Martin Crimp prägt das Gegenwartstheater mit verstörenden Dystopien. Seine Stücke verbinden Nihilismus, Poesie und gesellschaftliche Zerrüttung. Jetzt wird er siebzig Jahre alt.
Vor seinem ersten Heimspiel erklärt Albert Riera seine Offensivschule: Wichtig ist der Unterschied zwischen zivilem und kriminellem Angreifen. Auch in der Abwehr plant er gegen Gladbach Änderungen.
Für sie ist Theater ein Ort, an dem sich Gefühle nicht einfach wegwischen lassen und wo Reibung entsteht, die weh tut: ein Porträt von Julia Riedler, eine der stürmischsten Schauspielerinnen ihrer Generation.
Die Staatsanwaltschaft findet 29 weitere gefälschte Unterschriften, das Suchthilfezentrum in Frankfurt hat neue Träger, in Nordhessen wird im Nahverkehr gestreikt. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Juri Possochow, Hauschoreograph des San Francisco Ballet, arbeitet trotz des russischen Angriffskriegs weiterhin gern in Moskau oder Sankt Petersburg. Jetzt hat ihn Intendant Christian Spuck ans Staatsballett Berlin eingeladen. Warum?
Der Schriftsteller Necati Öziri hat einen Literaturpreis der Stadt Bad Homburg gewonnen. Damit verbunden ist ein Aufenthalt in der Hölderlin-Wohnung. Dort formt sich zurzeit sein zweiter Roman.
Epstein-Skandal +++ ARD kanzelt Klöckner ab +++ Lage der Oper