Auf der Suche nach dem goldenen Schnatz
Zwischen imperialtrunkenen Großmächten lebt es sich gefährlich. Ohne die Ukraine wäre es noch schlimmer. In der Sendung von Maybrit Illner geht es um die Frage: Wird Europa agil?
Bundeskanzler Friedrich Merz fordert von den Deutschen mehr Arbeitseinsatz – und ist damit nicht allein. Der Autor Richard David Precht hält dagegen, seine Argumente sind aber ökonomisch unterkomplex.
Richard David Precht, geboren am 8. Dezember 1964 in Solingen, ist Philosoph, Autor, Herausgeber und Honorarprofessor. In nur acht Semestern absolvierte Precht das Studium der Philosophie, Germanistik und Kunstgeschichte und promovierte 1994 über den Schriftsteller Robert Musil. Eine seitdem häufig zitierte Frage stellte Precht 2007 mit dem Titel seines als philosophische Reise bezeichneten Sachbuchs „Wer bin ich – und wenn ja wie viele?“. Precht ist mit der luxemburgischen Moderatorin Caroline Mart verheiratet.
Gewinner des Fernsehpreises
2013 gewann Precht den Deutschen Fernsehpreis der Kategorie „besondere Leistungen“ für seine ZDF-Sendereihe Precht. Der Gastgeber diskutiert sechs Mal im Jahr mit einem prominenten und sachverständigen Experten Aktuelles aus den Bereichen Kultur, Bildung und Philosophie.
Politik, Bildung und Kritik
Precht ist ein Kritiker des deutschen Schulsystems. So heißt ein viel rezipiertes Werk Prechts aus dem Jahr 2013 „Anna, die Schule und der liebe Gott: Der Verrat des Bildungssystems an unseren Kindern“. In Sendungen wie „Politik ohne Plan – Wer denkt an die Zukunft?“ hinterfragt Precht außerdem politische und gesellschaftliche Strukturen.
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Ich bin dann mal so meinungsfrei: Dass bestimmte Dinge zu sagen sich von selbst verbietet, unterschlägt Richard David Precht, wenn er sich um die Grenzen des Sagbaren sorgt.
Oberlehrer-Alarm im Dschungelcamp: Eherechtsprofessor Jörg Dahlmann oder Universalgenie Edith Stehfest – wer weiß mehr? Da kann man sich nur eine gehörige Portion Haltsmaultaschen wünschen.
Er kann sich über Medienwirksamkeit nicht beschweren – und glaubt doch, eine aufs Ganze gehende Medienkritik auffahren zu müssen. Anmerkung zu Richard David Prechts Selbstdarstellung im neuen Buch.
CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann will nicht bloß Arbeitsverweigerern das Leben schwer machen. Er hat auch einen größeren Plan für die nächste Wahl.
Jetzt wird abgerechnet: Der Kabarettist Bernd Gieseking blickt zurück auf das vergangene Jahr. Monat für Monat, Eklat für Eklat.
Wegen Doppelmords wurde Jens Söring 1990 in den USA verurteilt. 2019 kam er frei. Eine SZ-Redakteurin strickte an der Legende mit, er sei unschuldig. Nicht nur mit journalistischen Mitteln.
Richard David Precht hat kürzlich mit Aussagen zum orthodoxen Judentum für scharfe Kritik gesorgt. Nun ist in Hamburg seine Lesung abgesagt worden, zu der parallel ein israelischer Künstler aufgetreten wäre.
Nach umstrittenen Äußerungen im ZDF-Podcast „Lanz und Precht“: Schriftsteller Richard David Precht gibt seine Honorarprofessur an der Leuphana Universität Lüneburg auf.
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Richard David Precht und Markus Lanz versuchen, sich für unsägliche Äußerungen in ihrem Podcast zu entschuldigen. Und machen alles nur noch schlimmer.
Der ZDF-Hausphilosoph entschuldigt sich für seine falschen Aussagen über orthodoxe Juden. Markus Lanz wundert sich. Und der öffentlich-rechtliche Sender bleibt seiner Linie des Abwiegelns treu.
Weniger Deutsche kaufen Bücher, aber in einem Online-Netzwerk reift ein neuer Hort für junge Lesefans. Der wird auch auf der Buchmesse gefeiert.
Denken vor dem Reden könnte helfen: Show-Philosoph Richard David Precht verplappert sich antisemitisch. Lanz findet das „richtig“ – und das ZDF liefert eine Entschuldigung, die keine ist.
Eine Aussage von Richard David Precht zum orthodoxen Judentum in einem ZDF-Podcast hatte Protest von jüdischen Institutionen ausgelöst. Jetzt hat der Sender eine Passage entfernt.
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Thomas Hayo lädt diese Woche zur großen Retro-Musikreise. Die Modelanwärterinnen machen engagiert mit, Heidi Klums plusquamperfektioniertes Urteil fällt dennoch harsch aus: „Du warst nicht im Rhythmus gewesen.“
Worum es ihm letztlich geht: Richard David Precht erklärt sein herabwürdigendes Sprechen über Annalena Baerbock zur flapsigen Bemerkung.
Richard David Precht und Harald Welzer beklagten in ihrem Buch „Die vierte Gewalt“, dass über den Ukrainekrieg in den deutschen „Leitmedien“ zu einseitig berichtet würde. Jetzt will Welzer die fehlenden empirischen Belege nachliefern.
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Die „gendergerechte“ Sprache wird gegen den Willen einer Mehrheit der Menschen in diesem Land durchgesetzt. Wie sie sich dabei fühlen, ist unschwer zu erkennen. Eine Bestandsaufnahme
In verschwörungstheoretischen Zeiten geht es ihm um die politische Aktualität von Erkenntnistheorie: Der Philosoph Konrad Paul Liessmann wird siebzig.
Wer bin ich – und wenn ja, wie viele? Der Fußballexperte Dietmar Hamann zeigt, dass er zwar viele Meinungen, aber nicht auf alles eine Antwort hat.
Wir seien in einer anderen Welt ausgewacht, hatte Annalena Baerbock am Tag nach dem russischen Angriff auf die Ukraine gesagt. In welcher Welt finden wir uns Ende des Jahres wieder?
Richard David Precht hat den offenen Brief unterschrieben, der der Ukraine zu Beginn des russischen Angriffskriegs mehr oder weniger die Kapitulation empfahl. Jetzt merkt er: Es lohnt sich, für seine Freiheit zu kämpfen.
Richard David Precht gibt Artikel falsch wieder und fordert die Degradierung von Journalisten, die ihn kritisieren. Zeit, über die Größe des Egos nachzudenken.
Der Auftritt von Richard David Precht und Harald Welzer wirkt wie ein Experiment, das testen soll, wie empfänglich die von ihnen so genannten Qualitätsmedien für Empörung sind.
Es bringt nichts, Debattenformate wie Twitter zu pathologisieren. Auch die Blasen, die dort entstehen, gehören zum Leben. Vom Spiel mit der permanenten Erregungsbereitschaft.
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Schon seit rund 20 Jahren gibt es die digitalen Zuhörsendungen. Doch so richtig Erfolg haben sie erst seit einigen Jahren. Die Pandemie hat dabei eine Rolle gespielt.
Die haltlosen Behauptungen der Impfskeptiker dringen immer weiter in die bürgerliche Mitte vor. Für die neue pandemische Situation ist das fatal.
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Jetzt wieder geöffnet: Die Ausstellung „Staging Identity“ im Museum Künstlerkolonie. Mit fotografischen Selbstinszenierungen und Ich-Verrätselungen.
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