Attacke auf die Reichen!
Jeder zweite Deutsche hält Reiche für rücksichtslos und gierig. Jeder zweite Berliner will Hauseigentümer enteignen. Die SPD prescht mit Umverteilungsplänen vor. Was ist in Deutschland los?
Jeder zweite Deutsche hält Reiche für rücksichtslos und gierig. Jeder zweite Berliner will Hauseigentümer enteignen. Die SPD prescht mit Umverteilungsplänen vor. Was ist in Deutschland los?
Sie brauchen einen Berater oder gleich einen Vampir: Aleksander Suchovo-Kobylins wilde Zarenfarce „Tarkelkins Tod“ aus dem Jahr 1857 wirkt wie eine aktuelle Persiflage auf Putins Russland und wird doch kaum gespielt.
Im einstigen Karstadt Sport eröffnet das Staatstheater Mainz mit einem Stück über Anna Politkowskaja seine „Filiale“. Die Regisseurin Kathrin Herm setzt darin ganz auf die Kraft der Worte und benötigt nur wenige Requisiten.
Bevor die Billigflieger kamen und mit sonnigen Zielen lockten, machten die Engländer Urlaub an der eigenen Küste. Wie sie nach Jahrzehnten des Verfalls nun ihre Küstenorte wieder entdecken.
Er war einer der Größten seiner Zunft – im Theater und im Kino. Er arbeitete mit den bedeutendsten Regisseuren zusammen und prägte klassische und zeitgenössische Rollen. Nun ist der Schauspieler Bruno Ganz im Alter von 77 Jahren verstorben.
Er hat mit Carl Schmitt diskutiert und die Eigenart der Antike wie kein Zweiter begreifbar gemacht: Ein Gespräch mit dem Althistoriker Christian Meier, der an diesem Samstag neunzig Jahre alt wird.
„Vorsätze Doppelpunkt Null Stop – Hoffnungen Doppelpunkt Null Stop“: In Samuel Becketts späten Briefen klingt der Abschied durch jede Zeile.
In Straßburg bringt Christophe Rousset die Oper „La divisione del mondo“ von Giovanni Legrenzi nach fast 350 Jahren zum ersten Mal in Frankreich – dazu noch glanzvoll – zur Aufführung.
Der ARD-Vorsitzende und Intendant des Bayerischen Rundfunks, Ulrich Wilhelm, fordert im F.A.Z.-Gespräch einen neuen digitalen Raum – „ein europäisches Gegenstück zu Plattformen wie Youtube, Facebook und Google“.
Die Schauspielerin Adele Neuhauser im Interview über ihren Weg vom „Tatort“ zu Brecht, ein Leben zwischen den Kulturen und ihren größten Feind.
Keiner kennt die Wiener Gesellschaft besser als Lotte Tobisch. Dabei ist sie nicht nur die Grande Dame des Opernballs. Die Zweiundneunzigjährige war auch Burgschauspielerin, Betriebsrätin und Brieffreundin von Theodor W. Adorno.
Saskia will pünktlich ins Konzert – sonst lassen die einen gar nicht mehr rein. Ihr Partner Tom ist hingegen tiefenentspannt und schaut in Ruhe noch die Sportschau. Kann man ihr Dilemma lösen? Die Beziehungskolumne „Ich. Du. Er. Sie. Es.“
Das ZDF legt im Netz mit 35 Partnern eine nationale Kulturplattform auf. Der Anspruch ist groß. Doch wer legt fest, was bei „ZDFkultur“ erscheint – und wer zahlt? Ein Interview mit dem ZDF-Programmdirektor Norbert Himmler.
Der Mensch ist schlecht, sehr schlecht: Oliver Frljić inszeniert Kafkas „Bericht für eine Akademie“ am Berliner Gorki Theater als Behauptungsvarieté mit viel nackter Haut.
In vielen Branchen spielen Projektmanager eine zunehmend wichtige Rolle. Die Wege in das komplexe Jobprofil können unterschiedlich sein. Wir stellen drei Young Professionals und ihre Werdegänge vor.
Teil eines berühmten Hauses zu sein ist nicht immer leicht. Das Westin Hotel in der Hamburger Elbphilharmonie versucht, sein eigenes Profil zu schärfen.
Bei der Machtdemonstration der Fortuna zerfallen die Stuttgarter in ihre Einzelteile. Während sich Düsseldorfs Trainer Funkel über ein Jubiläum freut, stellt sich in Bezug auf VfB-Coach Weinzierl eine zentrale Frage.
Viel zu selten wird „Senecas Tod“ aufgeführt, dabei kriegt doch der Dramatiker Peter Hacks mit Humor selbst die Dümmsten rum. Was mehr sollte Kunst wollen?
Barbara Honigmann erzählt in „Georg“ das Leben ihres Vaters. Es ist diesmal kein Roman, sondern ein knapp 160 Seiten langes Stück erzählter Erinnerung über den Wiesbadener, Juden und Kommunisten.
„Europa ist ein Pulverfass, in das jeden Moment der zündende Funke fallen kann“, schrieb Anna Gmeyner Anfang der dreißiger Jahre in ihrem Stück „Automatenbüfett“. Ihre Stoffe sind auf bedrückende Weise heutig.
Haben Sie Zeit und Lust, Samstag oder Sonntag etwas im Rhein-Main-Gebiet zu unternehmen? Eine Übersicht über die wichtigsten Termine.
Wegen eines schwarzen Pullovers, dessen Rollkragen sich ins Gesicht ziehen lässt und den Mund mit einer rot umrandeten Öffnung freilegt, geriet Gucci in die Kritik. Jetzt hat das Unternehmen den Pullover vom Markt genommen.
Das Staatstheater Stuttgart engagiert die Sängerin Peaches für „Die sieben Todsünden“ von Bertolt Brecht und Kurt Weill. Zu erleben ist dabei viel Genderpolitik. Aber reicht das für spannendes Theater?
Ein bitterschönes Fest des Lebens: Tatjana Gürbaca inszeniert in Zürich György Ligetis Oper „Le Grand Macabre“ phantasievoll und meisterhaft.
Vor 100 Jahren wurde die Weimarer Verfassung beschlossen. Sie galt vielen als Konstruktionsfehler – der Fokus lag auf dem Untergang der Republik. Doch heute erfährt sie eine ungeahnte Wertschätzung.
T.C. Boyle ist Amerikas Schriftsteller der Stunde, seine Romane handeln von Sex, Drogen und Gewalt und spiegeln die Gegenwart, das arbeitet ein Porträt bei Arte fein heraus.
Zuletzt waren im Petersdom vor allem Gasentladungslampen installiert. Ein deutsches Unternehmen hat nun die komplette Lichttechnik auf LED-Leuchten umgestellt.
Die mehr als fünfzig professionellen Theaterschaffenden der „Jungen Kompanie“, alle unter dreißig Jahre alt, sagen: Ja. Und eröffnen der Weiblichkeit ungekannte Räume.
Angela Ahrendts konzipierte die Apple Stores neu und führte die Apple Watch in den Markt ein. Jetzt verlässt die ehemalige Burberry-Managerin überraschend das Unternehmen.
Mario Hehle war Chef im Silicon Valley – nun leitet er in Hanau das Innovationszentrum von Heraeus. Dessen offene Architektur ist nicht gleich jedermanns Sache, soll aber einem klaren Ziel dienen.
Der Kölner Landeskenner Kermani hat einen Theatermann öffentlich derart degradiert, dass der nach einer Woche das Handtuch warf. Aber wer weiß so genau, wie sich jemand aus der Provinz an der Spitze einer „A-Bühne“ entwickelt?
Wie ein Pendel schlägt das Herz von Vernunft zu Raserei: Iwan Turgenjews „Ein Monat auf dem Lande“ bricht die Voraussetzung einer zivilisierten Welt auf den kleinsten Nenner herunter.
Nicolas Henry mischt Performance und Foto – nicht nur in einer Ausstellung bei Parisa Kind, sondern auch live im Frankfurt Lab. Dabei gibt er Ungehörten eine Stimme.
Das mehr als 30 Jahre alte Foto wurde am Freitag ins Netz gestellt. Es zeigt den Gouverneur von Virginia und einen Freund verkleidet. Einer schminkte sich schwarz im Gesicht, einer trug eine Robe des Ku-Klux-Klans.
Die Sängerin Peaches hat sich ein Stück von Bertolt Brecht vorgenommen. Heute feiert „Die sieben Todsünden/Seven Heavenly Sins“ in Stuttgart Premiere.
„Bürokratiemonster“ oder guter Kompromiss? Hier kommen Antworten auf die wichtigsten Fragen zur neuen Grundsteuer.