Wer Miau sagt, muss auch Mio sagen
Generationswechsel: Das Theater Grüne Soße wagt sich an den „Struwwelpeter“ und testet das Publikum. Die Inszenierung hinterfragt die alten Geschichten und und findet einen frischen Zugang.
Generationswechsel: Das Theater Grüne Soße wagt sich an den „Struwwelpeter“ und testet das Publikum. Die Inszenierung hinterfragt die alten Geschichten und und findet einen frischen Zugang.
In der Sky-Serie „8 Tage“ steht die Welt kurz vor dem Untergang. Christiane Paul spielt eine Ärztin, die mit ihrer Familie vor einem Asteroideneinschlag flieht. Ein Gespräch über Angst, Goldgräberstimmung und die Last, Entscheidungen zu treffen.
Eine Woche lang spekulierten alle über eine Affäre zwischen Lady Gaga und Bradley Cooper. Wann hat man eigentlich verlernt, was Kunst ist?
Die Fliegende Volksbühne wird sesshaft. Im September soll der Spielbetrieb im erneuerten Cantate-Saal beginnen. Mit 60 Jahren erreicht Michael Quast ein lange erstrebtes Ziel.
Saudi-Arabien tut sich mit der Moderne schwer, öffnet sich aber schrittweise. Der Kronprinz trägt zwar dazu bei, scheint aber bei manch notwendiger Reform keine treibende Kraft zu sein.
Ein schönes Déjà-vu auf den Bühnen von Paris: André Dussollier, Sami Frey und André Marcon bestreiten drei Soloabende mit Bernhard, Beckett und Baricco.
„Fööß“, „Ärm“ oder „Lück“ – Kölsch hat viele Facetten. Anlässlich des Karnevals können Sie Ihr Wissen rund um den rheinischen Dialekt auffrischen.
Ein Bekenntnis zum neunzehnten Jahrhundert: Das Grand Théâtre in Genf wurde saniert und eröffnet mit Wagners „Ring“.
Seit David Lloyd George im Jahr 1912 soll kein Politiker außer bei Parteiterminen so viele Zuschauer unter einem Dach versammelt haben: Jacob Rees-Mogg spricht im London Palladium – und die Brexit-Befürworter weiden sich.
Michael Cohens Aussage im Kongress zeichnet ein düsteres Bild von Donald Trump. Bei dem Auftritt warnt er die Amerikaner vor zu großer Loyalität zu ihrem Präsidenten.
Wenn Wissenschaft und Kunst experimentieren und ihre Verantwortung dabei vergessen: Das Theater Basel bringt „Diodati. Unendlich“, die erste Oper von Michael Wertmüller, zur Uraufführung.
Und Tomas Espedal schreibt sehr kurzweilig über sie: In „Bergeners“ verarbeitet der Autor aus Norwegen seine Herkunft, seine literarische Tradition, seine Freundschaften und auch noch manche Trennung.
Die Gereiztheit der Modebranche ließ sich während der Modewoche in Mailand wahrnehmen. Designer haben heute kein leichtes Leben mehr.
Die Grimme-Jury zeichnet herausragendes Fernsehen aus – zumeist auf klassischen Sendern. In diesem Jahr geht erstmals ein Preis an eine Serie auf Amazon. Auch ein „Tatort“ wird prämiert.
Der breitbeinige Gitarrengott hat ausgedient, das Gitarrensolo als Egoshow aufmerksamkeitsgeiler Griffbrettvirtuosen hat es im Mainstream schwer. Doch das heißt nicht, dass es tot ist, im Gegenteil: Es kommt wieder, nur anders.
Das Gipfeltreffen zwischen Trump und Kim rückt das Land ins Scheinwerferlicht. Die Deutschen haben erkannt, wie wichtig der Standort ist. Berlin und Brüssel schmieden Allianzen mit den Kommunisten in Hanoi.
Erziehern könnten bald lange Nächte bevorstehen und die Verbindung zwischen Hanau und Frankfurt lässt noch auf sich warten. Das und was sonst noch wichtig ist in Rhein-Main, steht in der FAZ.NET-Hauptwache.
Man kann hier beim besten Willen nicht überall den Bauhaus-Einfluss erkennen: Die Düsseldorfer Schau „Neues Bauen im Westen“ versucht es trotzdem.
Was wäre Bochum ohne sein Schauspiel? Das hundertjährige Bestehen ist dem Haus eine bunte Revue wert. Hoffentlich besinnt man sich auch noch auf seine künstlerischen Traditionen.
Stücke von, mit und über Frauen – das will die Welt sehen. Einer der verrücktesten und wildesten Komödien wird trotzdem viel zu wenig Beachtung geschenkt: Leonora Carringtons „Das Fest des Lamms“.
Die erfolgreiche amerikanische Schauspielerin Melissa McCarthy im Gespräch über Ulknudeln und ernste Rollen, Fälschungen und die magischen neunziger Jahre in New York.
Fritz Langs Film „M – Eine Stadt sucht einen Mörder“ ist ein Monument des Kinos. David Schalko hat daraus eine Fernsehserie gemacht. Sie deutet unsere Gegenwart. Reicht sie an ihr Vorbild heran?
Gian Franco Kasper, Präsident des Internationalen Skiverbandes, fällt durch umstrittene Äußerungen auf. So verstärkt sich die Tendenz unter Sportlern, sich nicht mehr angemessen vertreten zu sehen.
Haben Sie Zeit und Lust, Samstag oder Sonntag etwas im Rhein-Main-Gebiet zu unternehmen? Eine Übersicht über die wichtigsten Termine.
Freie Künstler bangen in Frankfurt um ihre Existenz. Die Verdienst ist gering und die Lebenserhaltungskosten hoch. Droht der Szene ein Aussterben?
Der Tod Kurt Eisners versetzt die Stadt in Ausnahmezustand. Es kommt zu Tumulten und heftigen Schießereien. Auch der Eisenbahnverkehr wird gestoppt.
Hoch in Form, schwach im Inhalt: Überlegungen zum zeitgenössischen Tanz aus Anlass von Martin Schläpfers neuem Ballettabend.
Diesen jungen Mann sollten Sie sich ansehen: Jonas Dassler, Schauspieler, 22. Eigentlich war er zehn Jahre zu jung für die Rolle des Frauenmörders im Film „Der goldene Handschuh“ – zeigt aber sein unglaubliches Talent.
Regisseur Yuval Sharon lässt Mozarts letzte Oper als Theater auf dem Theater von einer halbpubertären Peergroup zur Aufführung bringen: An der Staatsoper in Berlin wird aus der „Zauberflöte“ ein Stück ohne Liebe.
Frankfurt gewährt soziale Leistungen für immer mehr Einkommensschichten, darunter freie Eintritte in den Zoo und Museen. Doch die Frage bleibt offen, ab welcher Grenze man eigentlich als armutsgefährdet gilt.
In Mailand geht es am Tag nach dem Tod von Karl Lagerfeld nur um dieses Thema. Auch Gucci-Chefdesigner Alessandro Michele erinnert an den Modeschöpfer: „Mit ihm zu arbeiten war, wie mit einem 14 Jahre alten Jungen zu tun zu haben.“
Zeichnen mochte Karl Lagerfeld schon immer. Doch erst in seinen späten Jahren ist er auch als Karikaturist bekannt geworden. Bundeskanzlerin Angela Merkel fand das nicht so witzig.
Calixto Bieito setzt in seiner szenischen Version von Felix Mendelssohn Bartholdys Oratorium „Elias“ auf starke Symbolik. Dass der Abend lange nachklingen wird, liegt aber an einem glanzvoll zerrissenen Christian Gerhaher.
Zwischen Selbstbehauptung und Belästigung: Das Flanieren in der Stadt, das war für Frauen schon immer anders als für Männer. Lauren Elkin hat der „Flâneuse“ ein ganzes Buch gewidmet – und uns mitgenommen auf einen Spaziergang durch Paris.
Ulrich Rasche inszeniert an einem schicksalhaften Theaterabend in München Hugo von Hofmannsthals „Elektra“. Bei aller visuellen Erfahrungswucht: Man sehnt sich nach einem schnellen Flüstern oder einem verbundenen Satz.
Die Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus in Berlin (MBR) erhält Fördergelder dafür, über den Kulturkampf von rechts aufzuklären – und nutzt sie, um konservative Demokraten zu diffamieren.