Nostalgie ist kein Feind des Fortschritts!
Von Brexit bis MAGA: In der Politik verbindet man Nostalgie oft mit reaktionärem Denken. Richtig eingesetzt kann Nostalgie aber eine Kraft sein, die Kreativität und neue Zukunftsbilder befeuert.
Das Wahlprogramm der AfD für Sachsen-Anhalt findet in der Kultur den Schlüssel zur Politik. Wie ihre Gegner reitet die Partei dabei auf dem Begriff der Identität herum und will die angebliche deutsche Identitätsstörung heilen.
Von Brexit bis MAGA: In der Politik verbindet man Nostalgie oft mit reaktionärem Denken. Richtig eingesetzt kann Nostalgie aber eine Kraft sein, die Kreativität und neue Zukunftsbilder befeuert.
Das Wiesbadener Kino Caligari zeigt nach Sanierung wieder Filme. Am Donnerstag gab es nicht nur das Drama „Rose“ von Markus Schleinzer zu sehen, der Regisseur war aus Wien gekommen, um mit dem Publikum über seinen Film zu sprechen.
Am schönsten glänzen die Stars abseits des roten Teppichs. Unsere Fotografinnen haben sie nach den Premieren der Berlinale getroffen.
Wenn kleine Biester die Sonne zerbeißen, kann uns Ryan Gosling dann retten? Der Film „Der Astronaut – Project Hail Mary“ weiß es: Ja, falls Sandra Hüller ihn anleitet.
Bei der Berlinale gibt es zwei deutsche Sieger, aber die Preisgala wird von politischen Drohungen überschattet: Zum Abschluss der Filmfestspiele.
Der Goldene Bär wurde am Samstagabend in Berlin verliehen. Das Drehbuch stammt von İlker Çatak, der ebenfalls Regisseur des Dramas ist. Als Produzent stand am Samstag Ingo Fliess auf der Bühne. Der Silberne Bär für die beste schauspielerische Leistung in einer Hauptrolle ging an Sandra Hüller.
Die Filmfestspiele enden mit einem Sieger und einer Siegerin aus Deutschland. Auch in diesem Jahr hat die Berlinale die Kurve gekriegt, aber in Zukunft braucht sie mehr als Rückgrat und Glück. Eine Bilanz.
Der Goldene Bär der Berlinale geht an İlker Çataks Film „Gelbe Briefe“, den Preis als beste Schauspielerin gewinnt Sandra Hüller. Die Abschlussgala wird von politischen Statements gegen Israel überschattet, auch das Wort „Genozid“ ist wieder zu hören.
Die Berlinale endet mit Filmen aus Ostdeutschland und dem Tschad – und der Geschichte eines Mädchens, das zur Zeugin einer Vergewaltigung wird. Jetzt muss die Jury über die Preise entscheiden.
Das Wichtigste am Montag und in dieser Woche: Die Karnevalshochburgen feiern den Rosenmontag, Marco Rubio trifft Victor Orbán und Gisèle Pelicot verfasst eine Hymne an das Leben. Der F.A.Z. Frühdenker.
Perfekte Verpackung ist im Kino nicht alles, und Sandra Hüller verdient den Darstellerpreis. Das ist die Bilanz des ersten Wochenendes im Wettbewerb der Filmfestspiele.
İlker Çatak tritt mit seinem neuen Film „Gelbe Briefe“ im Wettbewerb der Berlinale an. Sein letzter, „Das Lehrerzimmer“, war für den Oscar nominiert. Was dem Regisseur dazwischen geschah, erzählt viel von der Kinobranche.
Licht im Winter: Die französischen Kinostars Isabelle Huppert und Juliette Binoche und die deutsche Schauspielerin Sandra Hüller gehören zu den Gästen der 76. Berlinale, die am 12. Februar beginnt.
Statt des Pinsels malte nun die Maschine: Die Ausstellung „X-Ray – Die Macht des Röntgenblicks“ in der Völklinger Hütte zeigt die seit Entdeckung der Strahlen existierenden engen Bande zwischen Technik und Kunst.
Das Exground Filmfest Wiesbaden zeigt zum 38. Mal Filme unabhängiger Filmemacher. Eine afrofuturistische Fabel, ein Tanz gegen Gewalt und mutige Beiträge aus Iran und Nordamerika sind dabei.
Nazis, Gangster, Egozentriker: Kaum jemand bringt mehr Intensität auf die Leinwand als Albrecht Schuch. Wie geht er damit um? Und warum schwärmt er vom Dreh mit Idris Elba?
In Kirill Serebrennikows Film „Das Verschwinden des Josef Mengele“ spielt August Diehl den SS-Lagerarzt. Dabei setzt er auf eine Mischung aus cholerischen Ausbrüchen und Weinerlichkeit.
Alejandro González Iñárritus „Amores Perros“ zeigte ein Mexiko, wie man es nie zuvor gesehen hatte. Das 25. Jubiläum des Films begeht der Oscarpreisträger mit einer Kunstinstallation. Ein Gespräch über Gewalt, Tom Cruise und den Reiz des Analogen.
Die Schlange für das Komparsencasting war kilometerlang: In der Modestadt Mailand wird derzeit „Der Teufel trägt Prada 2“ gedreht – und alles steht kopf.
Mit ihren Entwürfen emanzipierten sich modebewusste Pariserinnen einst von Coco Chanel: Im Gespräch mit Maria Wiesner stellt Michaela Karl ihre Elsa-Schiaparelli-Biographie am F.A.Z.-Stand auf der Buchmesse vor.
In der Umarmung und Distanz familiärer Bindungen finden wir ein Spiegelbild unserer selbst: Eine Untersuchung der Dynamik von Nähe, Vertrauen und den unsichtbaren Fäden, die uns verbinden und manchmal auch trennen. Teil 17 der imaginären Gespräche mit einer KI.
Eidinger singt, Eidinger tanzt, Larissa Sirah Herden wird neben ihm zum Star: Die Ruhrtriennale eröffnet mit „I Did It My Way“, einem musikalischen Projekt mit Songs von Frank Sinatra und Nina Simone.
Wenn McKinsey, Boston Consulting & Co. ins Haus kommen, gibt es viele Kündigungen – so heißt es oft. Forscher sagen: Das stimmt nicht.
„Du bist tot“ - „Ja, aber das macht nichts“: Zwei verstörende Traumspiele in Frankfurt, wo Rieke Süßkow Jean Genets Drama „Die Zofen“ inszeniert und Christian Friedel Stanislaw Lems Science-Fiction-Roman „Solaris“.
Der Star aus „The Zone of Interest“ und „Babylon Berlin“ ist nun erstmals am Schauspiel Frankfurt zu Gast: Christian Friedel über seine Arbeit als Regisseur an „Solaris“.
Stell Dir vor, eine „Vulvenarmee“ zieht in den Krieg und keiner schaut hin: Sandra Hüller gibt in Halle ihr Regiedebüt mit einer geschlechtslosen Penthesilea-Transformation.
Nach Berichten über Gewalt gegen Oscar-Preisträger Hamdan Ballal im Westjordanland hat sich die Oscar-Academy zurückhaltend geäußert. Hunderte Filmschaffende protestierten daraufhin. Nun räumt der Vorstand Fehler ein.
Leonie Benesch gehört längst zu den wichtigsten jungen deutschen Schauspielerinnen. In „Heldin“ gibt sie ihrer Rolle eine Dynamik, als wäre der Film eine Eiskunstlaufbahn.
In den Vernichtungslagern Treblinka, Bełżec und Sobibór wurden ebenso viele Menschen ermordet wie in Auschwitz. Warum bestimmt gerade dieses Konzentrationslager unser Bild von der Schoah?
Der Schauspieler Ralph Herforth steht nicht nur vor der Kamera, sondern vermittelt als Makler auch Gutshäuser, Villen, Datschen und Bauwagen. Damit verdient er mittlerweile mehr als mit der Schauspielerei.
Den True-Crime-Podcast „Zeit Verbrechen“ gibt es jetzt als starbesetzte Miniserie. Was machen die vier Regisseure daraus?
Ein Intendantenwechsel in Bochum steht an, aber erst 2027. Dann soll Nicolas Stemann, der zuletzt zum Leitungsteam am Schauspielhaus Zürich gehörte, auf Johan Simons folgen.
Vampirserien gibt es zuhauf. In der schwarzen Komödie „Der Upir“ muss Fahri Yardım nun dem Blutsauger Rocko Schamoni 30 Tage lang dienen – um am Ende vielleicht durch einen Kuss von ihm erlöst zu werden.
Kulturstaatsministerin Claudia Roth (Die Grünen) will die Förderung des Bündnisses internationaler Produktionshäuser streichen. Das ruft scharfen Protest hervor, auch vonseiten des Frankfurter Mousonturms.
Durchhaltephrasendrescherei: Zur Eröffnung der Ruhrtriennale lässt ihr Intendant Ivo Van Hove den Filmstar Sandra Hüller Lieder von PJ Harvey singen.
Mancherorts reicht der Kinosommer unter freiem Himmel bis in den Herbst. Eine Übersicht über Spielstätten und Filmvorführungen in Frankfurt und im Rhein-Main-Gebiet.