Deutsch-amerikanischer Tonspürsinn
Neulich in Los Angeles: Das Publikum des ältesten noch betrieben Kinos der Stadt sitzt von Jonathan Glazers „The Zone of Interest“. Doch was hört es da? Und was versteht es?
Neulich in Los Angeles: Das Publikum des ältesten noch betrieben Kinos der Stadt sitzt von Jonathan Glazers „The Zone of Interest“. Doch was hört es da? Und was versteht es?
Der Kanzler stellt sich in Dresden den Fragen der Bürger. Putin hält seine Rede zur Lage der Nation. Und Hip-Hop kommt ins Museum. Der F.A.Z. Newsletter.
Jonathan Glazers Film über die Familie des Auschwitz-Kommandanten Rudolf Höß erzählt vom Massenmord, ohne ihn zu bebildern. Stattdessen zeigt er die Abgründe eines Alltags vor den Lagermauern.
„The Zone of Interest“; Direktor: Jonathan Glazer; Darsteller: Sandra Hüller, Christian Friedel und Ralph Herforth.
Wirtschaftsminister Habeck legt eine Strategie für die Speicherung von CO₂ vor. Ungarns Parlament stimmt über Schwedens NATO-Beitritt ab. Und die Streikwoche im ÖPNV beginnt. Der F.A.Z. Newsletter.
Sie gelten als Vorboten für die Oscars: die Trophäen der US-Schauspielgewerkschaft SAG. Bei der wichtigen Verleihung war „Oppenheimer“ nun erfolgreich.
Sie ist für einen Oscar nominiert und wird für ihre Rollen in „Anatomie eines Falls“ und „The Zone of Interest“ gefeiert. Die Schauspielerin Sandra Hüller erzählt, wie es war, die Frau des Auschwitz-Kommandanten Höß zu spielen, ohne ihr zu nahe zu kommen.
Sandra Hüller ist mit dem französischen Filmpreis César als beste Schauspielerin ausgezeichnet worden. Sie erhielt die Auszeichnung für ihre Hauptrolle in dem Film „Anatomie eines Falls“.
Für ihre Darstellung in „Anatomie eines Falls“ kann die gebürtige Thüringerin auch noch den Oscar erhalten. Den Ehren-César bekam ein Hollywood-Erfolgsregisseur.
Bei den britischen Film Awards war der rote Teppich fast aufregender als die Verleihung. Welcher Star bekommt den Publikumspreis für das beste Outfit? Stimmen Sie ab.
Der FDP-Generalsekretär wirbt für Schwarz-Gelb, die ukrainische Armee musste sich aus Awdijiwka zurückziehen, die EU-Außenminister haben die Witwe von Alexej Nawalnyj eingeladen. Und: Stilles Gedenken in Hanau. Der F.A.Z. Newsletter.
Der 13 Mal nominierte Film über den Atombomben-Wegbereiter J. Robert Oppenheimer bekam sieben British Academy Film Awards. Sandra Hüller, die als erste deutsche Schauspielerin bei den Baftas nominiert war, ging leer aus.
Jedes Jahr vor den Oscars treffen sich die Nominierten zu einem traditionellen Mittagessen. Dieses Mal war der Star der Veranstaltung jedoch kein Mensch – sondern der Border Collie Messi.
Er war der erste deutsche Regisseur, der Hollywood eroberte: Als großartig arrangierte Sendung kommen Ernst Lubitschs Filme mit den Stimmen von Sandra Hüller, Jens Harzer und Florian Lukas ins Radio.
Viele äußern sich empört über die fehlenden Oscar-Nominierungen für Greta Gerwig und Margot Robbie. Filmakademie-Mitglied Whoopi Goldberg versucht, die Wogen zu glätten. Die ganze Aufregung sei absurd.
Kilian Riedhofs Film „Stella“ erzählt die Geschichte einer Berliner Jüdin im Holocaust, die andere Juden an die Gestapo verraten hat – und verhebt sich an seinem schwierigen Stoff.
Eine Studie deckt sexualisierten Missbrauch in der evangelischen Kirche auf, die EZB berät über die Entwicklung der Zinsen im Euroraum und ein neuer Kinofilm erzählt eine heikle Geschichte aus dunkler Zeit. Der F.A.Z. Newsletter.
Ihr ist gelungen, was vor ihr nur zwei andere deutsche Schauspielerinnen geschafft haben: Sandra Hüller ist für den Oscar als beste Hauptdarstellerin nominiert.
Die US-Filmakademie nominiert die deutsche Schauspielerin Sandra Hüller für ihre Rolle im französischen Film „Anatomie eines Falls“ als beste Hauptdarstellerin. Mit „Das Lehrerzimmer“ wurde eine deutsche Produktion für den besten internationalen Film nominiert.
Die Deutschen Sandra Hüller, Wim Wenders und Ilker Catak reihen sich in die Riege der Nominierten für die 96. Oscar-Verleihung ein.
Die Deutsche Bahn wird bestreikt wie nie zuvor, im Vorwahlkampf der Republikaner fällt womöglich eine Vorentscheidung zugunsten von Donald Trump und in Hollywood werden die Kandidaten für die Oscars nominiert. Der F.A.Z.-Newsletter.
Der Film von Christopher Nolan gewinnt Preise in insgesamt fünf Kategorien. Die deutsche Schauspielerin Sandra Hüller geht leer aus. Nominiert war sie in der Kategorie „Beste Darstellerin in einem Filmdrama“ für ihre Leistung in „Anatomie eines Falls“.
Zwei Preise für „Anatomie eines Falls“, aber nicht für die Hauptdarstellerin Sandra Hüller: Lily Gladstone wird für ihre Rolle in „Killers of the Flower Moon“ prämiert, die meisten Golden Globes erhält „Oppenheimer“.
In ganz Deutschland protestieren Landwirte gegen die Ampelkoalition. Sahra Wagenknecht gibt die Gründung ihrer Partei bekannt. Und ein amerikanisches Unternehmen will die erste private Mondlandung schaffen. Der F.A.Z. Newsletter.
Wie früh muss ein Darts-Champion anfangen? Taugt der Dänenprinz zum König? Und sollten wir unsere Lieben alle „Mädel“ nennen? Die Herzblatt-Geschichten.
Mit 38 Jahren zählt Nathanael Liminski zu den erfahrensten CDU-Politikern. Mit Laschet wäre er von Düsseldorf nach Berlin gegangen. Das klappte nicht. Von seinem weiteren Aufstieg wird ihn das wohl nicht abhalten.
Innenministerin Faeser rechnet mit einer Einigung zur Verteilung der Flüchtlinge, das Wirtschaftsministerium stellt die Förderung von E-Autos abrupt ein und Israel will die Militäraktionen trotz Massenprotesten weiterführen. Der F.A.Z. Frühdenker.
Alle Ausdrucksmittel der Schauspielerei beherrscht sie schon, jetzt zeigt Sandra Hüller uns auch noch, wie man mit Weltruhm zurechtkommt.
Sandra Hüllers große Erfolge
Für Sandra Hüller standen die Chancen beim Europäischen Filmpreis doppelt gut. Nun räumt die deutsche Schauspielerin als beste Darstellerin ab.
Justine Triet, die mit „Anatomie eines Falls“ die Goldene Palme gewann, analysiert kühl die Tücken der Wahrheitsfindung im Gerichtssaal und macht das Publikum zum Mitspieler.
Justine Triets „Anatomie eines Falls“ und Margarethe von Trottas „Ingeborg Bachmann – Reise in die Wüste“ erzählen von den Liebestragödien zweier Schriftstellerinnen. Dabei hat der eine Kinofilm alles, was dem anderen fehlt.