Heiko Maas macht die freie Presse kaputt
Wenn der Justizminister mit seinem neuen Urheberrecht durchkommt, dann wird es keine freien Zeitungsverlage mehr geben. Kennt der Mann die Verfassung nicht?
Wenn der Justizminister mit seinem neuen Urheberrecht durchkommt, dann wird es keine freien Zeitungsverlage mehr geben. Kennt der Mann die Verfassung nicht?
Das Landesmuseum Zürich erinnert in einer reich bestückten Ausstellung an die Schweizer Rolle bei der bolschewistischen Revolution von 1917. Im Zentrum ein Mann in einem plombierten Eisenbahnwaggon.
Emmanuel Macron ernennt eine renommierte Verlegerin zur Kulturministerin und beruhigt damit seine Kritiker. Wer ist diese Françoise Nyssen?
So viel Eleganz, so viel Kunst, und dann noch der Champagner-Keller: Das Ellerman House ist Kapstadts schönstes Hotel.
Frankreichs neuer Premierminister Edouard Philippe schreibt Erotik-Trash, Robert Habeck, Hoffnungsträger der Grünen, Krimis. Schade nur, dass er sich jetzt von der Literatur abgewandt hat.
Was macht das Geheimnis der Städelschule aus? Zu ihrem 200. Geburtstag hat FAZ.NET Künstler aus aller Welt gefragt. Herausgekommen sind Berichte über lange Nächte im Atelier, Streit und bleibende Freundschaften.
Trotz Mangelwirtschaft und schlechtem Geschmack der Kader sind auch im Osten schöne Mid-Century-Möbel entstanden. Manche gingen nie in Produktion. Zwei junge Polen haben sie nun wiederentdeckt.
Von Hamburg nach Schweinfurt: Ein Antiquar über die drei großen Herausforderungen seiner Bücherwelt.
Der Zoll soll Hunderte Bücher aus dem Bestand des Instituts für Geschichte der Arabisch-Islamischen Wissenschaften an der Uni Frankfurt beschlagnahmt haben. Der Verdacht richtet sich offenbar gegen Forscher.
Politische Unklarheit, rechtliche Zwänge, Googles Großprojekte, Zufall und Zögern: So wird das kulturelle Gedächtnis im Netz verzerrt. Ein Gespräch mit Ellen Euler von der Deutschen Digitalen Bibliothek.
Heute beginnt in Berlin das Theatertreffen, aber einer fehlt wieder: Der Dramaturg. Dabei kann das Theater sich nicht leisten, ihn zu vergessen – und er muss Bibliothekar und Händler zugleich sein.
Der Tanz in den Mai galt jahrhundertelang als traditionelles Dorfritual, längst feiern ihn aber auch die Städter – sogar im Frankfurter Literaturhaus.
Schauerliteratur im Taschenformat: Carlos Ruiz Zafón schließt den Erfolgszyklus „Der Friedhof der vergessenen Bücher“ mit dem vierten Roman ab. Dabei lässt er zum Finale fast alle Figuren nochmal antreten.
Ansprüche von Autoren scheren die Bundesregierung offenbar nicht. Das zeigt die Novelle zum Wissenschaftsurheberrecht. Sie opfert die publizistische Freiheit. Ein Gastbeitrag.
Cécile Prinzessin zu Hohenlohe-Langenburg ist auf Schloss Langenburg in Baden-Württemberg aufgewachsen. Ihren Schmuck entwirft sie dort an einem luftigen Ort.
Ein kurioses Projekt des University College in London widmet sich den Gerüchen alter Bücher. Mit deren Hilfe soll es gelingen, Duftmarken der Vergangenheit zu rekonstruieren.
Herausragende Kunstwerke, Möbelstücke und noch mehr Bücher: Teile der umfangreichen Sammlung des französische Modeschöpfer Jacques Doucet findet man heute in den Bibliotheken von Paris
Amazon-Chef Jeff Bezos hat als Online-Buchhändler angefangen. Heute mischt er als Filmproduzent in Hollywood mit, schießt Raketen ins Weltall und baut Supermärkte ohne Kassen. Wer sich ihm in den Weg stellt, hat nichts zu lachen.
Mit seiner Modemarke hat sich Derek Lam längst in New York etabliert. Aber wenn er sich nach Wasser und Aussicht sehnt, fährt er nach San Francisco. Wir haben mit ihm über seine Heimat gesprochen.
Random House strukturiert und gruppiert seine klassischen Marken neu: Was dabei genau mit Siedler, der DVA und dem Klassikerverlag Manesse geschehen wird, ist noch unklar.
Früher war das Bad nicht privat: Im Wasser wurde angebändelt und Politik gemacht. Mit dem aufkommenden Christentum kehrte die Prüderie zurück. Geben wir unsere Intimität jetzt wieder auf?
Donald Trumps Vater Fred C. Trump hatte das Haus 1940 im New Yorker Stadtteil Queens gebaut, jetzt wurde es an Chinesen verkauft. Es gibt auch schon Gerüchte, was sie damit vorhaben.
Wie fühlt sich eine typische Karibikkreuzfahrt an? Schön. Aber laut! Sieben Tage auf der „Norwegian Getaway“
In diesem Gedicht wird die deutsche Sprache einmal nicht als hart und unerlernbar charakterisiert. Der Weltbürger Borges nennt sie sogar „milde“ - und flechtet ihr einen Kranz.
Litauen ist Gastland der an diesem Donnerstag beginnenden Leipziger Buchmesse: Was hat uns das Land, dessen Schriftsteller sich erst nach der Wende frei entfalten konnten, literarisch zu bieten?
Der karibische Dichter Derek Walcott ist tot. Er galt als Mittler zwischen karibischem Lebensgefühl und westlicher Kulturtradition und hatte 1992 den Literaturnobelpreis erhalten.
Seine Literatur stellt der in Deutschland lebende iranische Autor Abbas Maroufi meist gratis ins Netz. In seiner Heimat regiert die Zensur. Jetzt erzählte er seine Geschichte im Frankfurter Literaturhaus.
Luthers satanische Vorstellungen, die er mit Papst Franziskus teilt, sind vor allem lebensnah. Die Luther-Schau in Wolfenbüttel zeigt den Reformator zwischen Gott und Teufel.
Ein Führer durch die Ewige Stadt, wie man sich ihn kaum besser wünschen kann: Arnold Esch erzählt die Geschichte Roms und der Päpste im Übergang vom Spätmittelalter zur Renaissance.
Der Friedensprozess in Kolumbien hat jeden Befürworter nötig. Einer ist der Schriftsteller Héctor Abad, der in seinem Land als legitimer Erbe von Gabriel García Márquez gilt. Eine Begegnung in Medellín.
Warum nehmen Menschen leistungssteigernde Medikamente? Greta Wagner hat Studenten in Frankfurt und New York befragt – und dabei viel über verschiedene Arbeitsmentalitäten gelernt.
Heute vor acht Jahren ist das Kölner Stadtarchiv in ein tiefes Loch gefallen, doch die Stadt hat sich noch immer nicht wieder heraus gearbeitet. Der Fall droht zu einem Sinnbild verkorkster Kölner Stadtpolitik zu werden.
Wohnen im Haus einer Studentenverbindung - das gefällt nicht jedem. Manchmal lohnt es sich aber, Vorurteile zu überwinden. Zum Beispiel beim Akademischen Verein in Darmstadt.
Der Verein „Neue Auftraggeber“ stellt die Entstehung der Kunst vom Kopf auf die Füße: Bürger entscheiden, was sie brauchen, und berühmte Künstler liefern. Jetzt gibt es auch Geld vom Staat.
In der ARD-Serie „Die Füchsin“ zeigt eine ehemalige Agentin der Stasi, was sie gelernt hat. Jetzt kämpft sie auf eigene Rechnung gegen den Klassenfeind. Das ist leider nicht sehr originell.
Für manche ist er einfach „der nette Kommunist von nebenan“, andere sehen ihn ganz anders. Linken-Fraktionsvorsitzender Willi van Ooyen ist gerade 70 geworden. Bald sagt er dem Landtag adé.