„Der Hut ist jetzt mein Dach über dem Kopf“
Am 7. Januar vor einem Jahr starben 31 Menschen während der Brandkatastrophe in Los Angeles. Zehntausende wurden obdachlos. Überlebende wie Stephanie Lunkewitz ringen bis heute mit Verlust und Neubeginn.
Am 7. Januar vor einem Jahr starben 31 Menschen während der Brandkatastrophe in Los Angeles. Zehntausende wurden obdachlos. Überlebende wie Stephanie Lunkewitz ringen bis heute mit Verlust und Neubeginn.
Fünf Jahre war das New Yorker Kunstmuseum geschlossen – nun ist die Frick Collection wieder da. Dass die Kunst hier glänzt, ohne vom Gebäude in den Schatten gestellt zu werden, ist das Verdienst der Architektin Annabelle Selldorf.
Während deutsche Kommunen ihre Opernhäuser nicht mehr sanieren können, öffnet in Südkorea ein Musiktheater nach dem anderen. Im Land der 52-Stunden-Woche sehnt man sich nach Schönheit und Innerlichkeit.
Von Magiern und Zauberern lässt sich lernen, dass Täuschung manchmal aus der besten Absicht geschieht. Nur den Illusionen der Politik entspringt nichts Gutes.
Das „Schreibheft“ ist eine der kühnen, langlebigen Literaturzeitschriften Europas. Jetzt wird Norbert Wehr, der Herausgeber von Anfang an, siebzig Jahre alt.
In Rhöndorf am Rhein schuf Konrad Adenauer nach Jahren der Heimatlosigkeit ein neues Zuhause. In seinem Garten am steilen Rebhang fand er nicht nur Entspannung, sondern auch einen Lehrmeister.
Die Gründung eines deutschen House of Jazz steht womöglich unmittelbar bevor. Gelder von Bund und Land sind bewilligt, und ein Haus für das House ist gefunden.
Ein Getränk, erfunden von den Engländern, perfektioniert von französischen Familien, die deutsche Namen tragen. Was hat es mit der prickelnden Provinzialität in Reims auf sich?
Man fragt sich ja jedes Silvester, ob es im neuen Jahr noch schlimmer kommen kann. Also haben wir Prominente gefragt, ob es für sie noch was zu lachen gibt. Und wenn ja, was.
Das Massif Central war der Beginn. Inzwischen sorgt Florian Joeckel in vier Gebäuden der Stadt für kreatives Leben. Sein nächstes Projekt im Frankfurter Bahnhofsviertel ist schon in Planung.
2026 wird ein Jahr der Neuerungen in der ehemaligen Zisterzienserabtei Eberbach bei Eltville im Rheingau. Erstmals wird ein „Fürstliches Gartenfest“ gefeiert und Michael Kammermeier zieht mit der „Ente“ aus Wiesbaden ins Kloster.
Faszination Katze im Hamburger Rothenbaum, Beckmanns Zeichnungen im Frankfurter Städel und der Expressionist Karl Schmidt-Rottluff in Berlin: Der kuratierte Ausstellungskalender des F.A.Z.-Feuilletons.
Künstliche Intelligenz, die mit sich selbst Stille Post spielt, landet immer bei den gleichen, banalen Motiven. Doch sind wir Menschen da immer kreativer?
Das Jawlensky-Archiv ist aus Locarno nach Wiesbaden ans Museum gezogen, mit dem gesamten schriftlichen Nachlass. Für das Museum ist das ein großes Geschenk.
Er orientierte sich an der Tradition der farbenfreudigen Moderne von Mondrian bis Albers: Zum hundertsten Geburtstag des genialen Buchgestalters Willy Fleckhaus.
Fehlende Fundamente, schwache Mauern und schlechte Decken: Überraschungen auf der Baustelle werfen den Zeitplan für die Diesterwegschule über den Haufen. Die Grundschule wird erst im Sommer 2027 fertig.
Im Reich inszenierter Harmonie: Rie Qudans Roman „Tokyo Sympathy Tower“ entwirft die Dystopie eines schöngeredeten Gefängnisses mitten in der japanischen Hauptstadt.
Per Kirkeby war einer der bekanntesten dänischen Maler und Bildhauer. Jetzt sind seine Künstlerbücher in einer hervorragenden Sammlung herausgegeben worden.
Die Louvre-Leiterin Laurence des Cars muss vor einem Kulturausschuss des Senats schwerwiegende Versäumnisse eingestehen. So wird seit neun Jahren ein Sicherheitsplan nicht umgesetzt. Der ärgste Vorwurf betrifft ein Fenster.
Das Pommersche Landesmuseum Greifswald spitzt seine Sammlung auf Caspar David Friedrich in einer „Galerie der Romantik“ zu. Das geschieht mit viel pädagogischer Intelligenz, blendet aber wichtige Teile der Bestände aus.
Die Idee, das Unterhaus und das Ciné Mayence in einem neu zu bauenden Kulturhaus zusammenzulegen, hat sich zerschlagen. Nun soll die Mainzer Mediathek einziehen.
Neuer Wohnraum wird dringend gesucht. Module aus der Fabrik sollen es richten. Ist das die Zukunft?
Man verbindet Jane Austen gern mit arrangierten Ehen und englischer Landhaus-Betulichkeit. Doch die Schriftstellerin entlarvte erbarmungslos die Dummheit ihrer Zeit: Eine Galerie ihrer bösesten Figuren zum 250. Geburtstag.
In Belarus herrschen Willkür, Folter und Zensur. Nach ihrer Freilassung schildern Regimegegner die Bedingungen ihrer Haft.
Der schwedische Autor Richard Swartz wird 80. Schon Hans-Magnus Enzensberger, wusste, warum es sich lohnt, seinem Erzählfluss zu folgen.
Es ist gerade viel von „Dritten Orten“ die Rede. Meistens wird das Thema sozialdemokratisch verhandelt. Aber es gibt auch Dritte Orte für die oberen Zehntausend. Zum Glück! Eine Liebeserklärung an die Hotelbar als Stütze der Gesellschaft.
Elf Zimmer, Atelier und viel Natur: In diesem Haus fand Günter Grass Inspiration. Jetzt sucht das Anwesen in Schleswig-Holstein einen neuen Besitzer. Warum eine andere Nachnutzung zuvor scheiterte.
Die Literaturnobelpreisträgerin Han Kang verlässt den Aufbau-Verlag und geht zu Ullstein. Das hat sich Aufbau wahrscheinlich selbst zuzuschreiben.
Die Sterneköchin Rosina Ostler hat von den Besten gelernt – und daraus immer ihre eigenen Schlüsse gezogen. Wie hat sie ihren Platz in der Welt der Feinschmeckerei erobert?
Günter Grass wünschte sich für sein letztes Wohnhaus eine kulturelle Nutzung, doch jetzt steht die Villa im Landkreis Lauenburg zum Verkauf. Es gab zwar Pläne der Stadt Lübeck, aber sie sind gescheitert.
Er hat alle Stationen des literarischen Lebens durchlaufen und war in allen brillant: Zum neunzigsten Geburtstag des Literaturwissenschaftlers und -liebhabers Friedrich Pfäfflin.
Nach dem Raub ist vor dem Wasserschaden: Im Pariser Louvre wurden mehrere hundert Dokumente beschädigt. Gewerkschaften haben nun zum Streik aufgerufen.
Sie stopfen die Werke in einen Sack und entkommen durch den Haupteingang: In São Paulo stehlen zwei Diebe acht Collagen von Matisse und fünf Werke Portinaris.
Martin Parr hat das Alltägliche fotografiert wie kein anderer: Brüllend-bunte Bilder von Freizeit, Kitsch und Geschmacklosigkeit. Nun ist der weltbekannte Reportagefotograf gestorben.
Der geplante Kulturcampus in Bockenheim wird zunächst von Zwischennutzungen geprägt sein. Doch der Umbau der ehemaligen Kunstbibliothek verzögert sich.
Einst haben die etablierten Hollywood-Konzerne Netflix belächelt. Heute macht sich niemand mehr lustig. Netflix will Warner kaufen – und unterstreicht damit einmal mehr, dass sich in Hollywood ein Wachwechsel vollzieht.