Wie Kunst und Handel zusammenkamen
Zwischen Mammon und Mäzenen: Im Wiener Gartenpalais Liechtenstein lässt eine Ausstellung die Entstehung des europäischen Kunstmarkts Revue passieren. Es ist eine Geschichte voller Leidenschaften.
Zwischen Mammon und Mäzenen: Im Wiener Gartenpalais Liechtenstein lässt eine Ausstellung die Entstehung des europäischen Kunstmarkts Revue passieren. Es ist eine Geschichte voller Leidenschaften.
Aus einem Weinhandel an der Frankfurter Judengasse ist im 19. Jahrhundert das Bankhaus Jacob S.H. Stern entstanden. Die Nazis verfolgten die Familie. Nun hat Nachfahre Jérôme Stern in der Stadt eine Niederlassung eröffnet.
In Haldensleben in Sachsen-Anhalt wird ein Teil vom Nachlass der Brüder Grimm und ihrer Familie aufbewahrt. Wie kommen die Möbel, Büsten, Bilder und Bücher dorthin?
Viele Städte wollen mehr Wohnraum schaffen, aber arbeiten zu langsam. In Rostock zeigt sich, wie lange Bauprojekte stillstehen. Wie soll die Stadt so zu einer „Boomtown“ werden?
Sie hat die berühmte Jane Goodall persönlich interviewt. Jetzt liest Maja Nielsen für die „Sonntagsgeschichten“ der F.A.Z. aus ihrem Buch über die Verhaltensforscherin.
Vier Stunden waren am Ende fast schon normal für seine Dokumentationen. Jetzt ist Frederick Wiseman, der Meister des Institutionenporträts, im Alter von 96 Jahren gestorben.
Das Frankfurter Weltkulturen Museum untersucht die Herkunft menschlicher Überreste in seiner Sammlung. Ein kritischer Blick gilt Museumsgründer Bernhard Hagen: An Gebeine war er vermutlich als Plantagenarzt in Neuguinea gelangt.
Seit dreißig Jahren empfängt die Villa Aurora Künstler in Pacific Palisades. 2025 wurde sie wie durch ein Wunder von den Bränden verschont. Ein Prachtband feiert jetzt die Geschichte dieser einzigartigen Residenz von Marta und Lion Feuchtwanger.
Ralph Wollburg ist ein gefragter Anwalt und gilt als Vertrauter vieler Wirtschaftsbosse. Seit Ende der Achtzigerjahre ist er an den bedeutendsten Industriedeals beteiligt. Ein Gespräch zu seinem 70. Geburtstag.
„Die Pause ist vorbei“ ist vieles auf einmal: ein Generationsporträt, ein Campusroman, vielleicht sogar ein Krimi. Und bei Millennials in Italien ein Kultbuch. Warum?
Hätte man doch nur das Lafayette-Haus dazugenommen: Die dringend sanierungsbedürftige Berliner Neue Staatsbibliothek wird von 2030 an zur Baustelle – für mindestens elf Jahre.
Er kannte jeden Palast in Rom und jeden Renaissance-Maler: Zum Tod des Kunsthistorikers und langjährigen Hertziana-Direktors Christoph Luitpold Frommel.
Anselm Kiefer hat in Mailands Palazzo Reale Bilder erschaffen, die er Alchemistinnen gewidmet hat. Mit ihren Beiträgen zur frühen Chemie und Medizin fanden sie nie Anerkennung. Um späte Gerechtigkeit geht es ihm aber nicht.
Drei Jahre nach der Entlassung von Marcel Lepper hat die Carl Friedrich von Siemens Stiftung einen neuen Geschäftsführer gefunden. Wer ist Andreas Urs Sommer, der von Freiburg nach München wechselt?
Deutscher Preissegen für einen international bekannten österreichischen Comic-Autor: Nicolas Mahler erhält in diesem Jahr sowohl den e.o.plauen- als auch den Wilhelm-Busch-Preis.
Alles kann in diesem Roman immer in sein Gegenteil verkehrt werden – aber der argentinische Schriftsteller César Aira weiß, wie „Der Hase“ läuft.
Verlässt er wegen der Liebe seine Heimat? Die ägyptische Schauspiel-Ikone Adel Imam war in der Komödie „Die Dänische Erfahrung“ ihrer Zeit voraus.
Im Bibliothekswesen wird ein altbewährtes Hilfsmittel infrage gestellt: der Zettelkatalog. Hier kann man lesen, was es daran zu verteidigen gilt.
Cézannes Spätwerk in der Fondation Beyeler in Basel, Surrealismus im Museum Scharf-Gerstenberg in Berlin und der Maler Karl Hofer ist in Halle zu entdecken: Der kuratierte Ausstellungskalender des F.A.Z.-Feuilletons.
Das Jüdische Museum in Frankfurt hat weiter stark mit antisemitischen Anfeindungen zu kämpfen. Gleichzeitig steigen die Besucherzahlen. 2026 wird der Beastie-Boys-Musiker Mike Diamond eine wichtige Rolle im Haus spielen.
Lobbygruppen, die in den USA Bücher aus Bibliotheken verbannen wollen, knüpfen an einen jahrzehntealten Kulturkampf an. Dabei bringen sie vor allem Schwarze, Queere und Frauen zum Schweigen.
Winfried Kretschmann wollte vor 15 Jahren mal weniger Autos. Jetzt tritt er als Ministerpräsident ab. Und in der Autoindustrie lieben ihn alle.
Winterthur verblüfft mit seiner Museumslandschaft voller hochkarätiger europäischer Malerei. Sie ist ein Erbe der industriell geprägten Stadtgeschichte und zeigt mustergültig, wie Wohlstand in Kunstsinn münden kann.
Jede Woche fragen wir Menschen aus dem Kulturbetrieb, was sie lesen und welches Buch in ihrem Schrank sie ganz bestimmt nicht lesen werden. Diesmal antwortet der Verleger und Vorsteher des Börsenverein des Deutschen Buchhandels Sebastian Guggolz.
Er gehört zu den international bekanntesten deutschen Designern und lebt noch immer in Offenbach. Hier verrät Sebastian Herkner, seine Lieblingsplätze – und was ihn an Deutschland stört.
Nach der Arbeit noch etwas über Archäologie und die Antike lernen: Das geht demnächst auf der Saalburg. Ansonsten gibt es im Kastell im Taunus das Jahr über viel zu essen, nicht nur Römerbrot.
Von ägyptischen Mumien zu multimedialen Erlebnisstationen: Barbara Magen ist neue Leiterin der Abteilung Bildung und Vermittlung im Frankfurter Goethe-Haus und am Deutschen Romantikmuseum.
Warm anziehen? Nicht mit uns! Wir bringen in unserer Modestrecke den späten Jugendstil und die neuesten Kleider zusammen.
Zwei Unternehmerinnen und Mütter betreiben in Königstein ein deutsch-japanisches Café. Im Raum dahinter produzieren sie für den Onlinehandel. Das Angebot: deutsches Essen, wie es auch Japaner mögen.
Briefmarkensammeln ist nicht mehr so populär wie früher, aber auch nicht ausgestorben. Gesammelt wird heute eher nach besonderen Themen, wie ein Besuch bei Frankfurter Liebhabern zeigt.
Amerikanische Gewaltgeschichte, satirisch aufgespießt: In Sterlin Harjos Serie „The Lowdown“ spielt Ethan Hawke einen liebenswerten Loser, der in Tulsa einem großen Verbrechen auf die Spur kommt.
Er war der Jüngste in der Reihe berühmter Brüder und Mitgründer der Kommune 1: Jetzt ist der Schriftsteller Ulrich Enzensberger im Alter von 81 Jahren in Berlin gestorben.
Noch ein Streamer: Mit HBO Max bekommen die bisherigen Anbieter in Deutschland neue, starke Konkurrenz. Für die Zuschauer wird die Auswahl, bei wem man ein Abo abschließen soll, noch ein wenig kniffliger.
Die Schriftstellerin Leïla Slimani hat einen neuen Roman geschrieben, der in Marokko spielt und auch von der eigenen Kindheit erzählt. Ein Gespräch über Identität, den Gefängnisaufenthalt ihres Vaters – und über den Versuch, durch Schreiben Gerechtigkeit zu schaffen.
An keinem anderen Ort in Amerika ist der olympische Geist so lebendig wie in Lake Placid, das gleich zweimal die Winterspiele ausgetragen hat. Hier weiß man noch, dass wirklicher Größe immer auch Bescheidenheit zu eigen ist.
Einmal in einem Palast leben? Fünf luxuriöse Orte, an denen man fern der realen Welt königlich entspannen könnte.