Watson wird auf die Industrie losgelassen
Der Super-Computer von IBM kann sprechen, lesen und schreiben und hilft bei der Krebsforschung. Kein Wunder, dass Milliarden in ihn investiert werden. Wo führt das noch hin?
Der Super-Computer von IBM kann sprechen, lesen und schreiben und hilft bei der Krebsforschung. Kein Wunder, dass Milliarden in ihn investiert werden. Wo führt das noch hin?
Menashe Lustig ist in einer orthodoxen jüdischen Gemeinde aufgewachsen, ohne Internet oder Fernsehen. Schauspieler wollte er trotzdem immer werden. Jetzt läuft sein erster Film im Kino.
Swaraj Kumar Banerjee baut seine Pflanzen in Darjeeling biodynamisch an. Der letzte Spross der Tee-Aristokratie beschwört die spirituelle Wirkung des Aufgussgetränks.
Zu viel Geschwurbel, zu wenig Präsenz im öffentlichen Diskurs: Der „Spiegel“ ruft die Krise der Germanistik aus. Und schiebt uns dreien die Schuld zu. Hier bekennen wir, was wir tun. Ein Gastbeitrag.
Die Metropolitan School in Frankfurt wächst seit zehn Jahren und braucht mehr Platz. Zur nächsten Schülergeneration könnten die Kinder der Brexit-Banker gehören.
Eisenach, Weimar, Erfurt: Das niederländische Königspaar gedenkt bei seinem Deutschland-Besuch NS-Opfern und besichtigt geschichtsträchtige Orte.
Nach den Zerstörungen des Hurricans „Katrina“ wollten manche schon die ganze Stadt aufgeben. Jetzt, zwölf Jahre später, ist New Orleans weitgehend repariert und wiederaufgebaut. Es bleibt die Hauptstadt der Musik und der kreolischen Küche. Ein Wiedersehen mit einem magischen Ort.
Im Schlaf ist jeder ein Dichter, aber nicht jeder Schriftsteller findet Ruhe im Hotel.
Reif Larsen erzählt in seinem Roman „Die Rettung des Horizonts“ die Schelmengeschichte eines funkwellenverliebten Sonderlings aus New Jersey, die von der Finnmark bis nach Kongo reicht.
Der Wiener „Tatort: Schock“ begibt sich in ein Milieu militanter Studierender. Um sich für den eigenen Ausbildungs-Stress zu rächen, bedrohen sie andere mit dem Tod. Wie strapaziös ist das Studentenleben?
Die Buchhandlung Heywood Hills in London hat keine Angst vor digitaler Konkurrenz: Ihr Service ist ziemlich einzigartig.
Rabih Mroué stammt aus dem Libanon und lebt in Berlin. Seine Werke sind Erzählungen über die Existenz im Nahen Osten - jetzt in der Kunsthalle Mainz.
Er kommt aus Kongo, schreibt auf Französisch und unterrichtet in Österreich: Zu dem, was man mit Sprachen machen kann, hat Fiston Mwanza Mujila seine eigene Theorie.
Die Möbel der Politiker erzählen, wie sie gesehen werden wollen. Wie aber richtet man Orte ein, an denen die wichtigsten Menschen der Welt verkehren?
Für „Star Wars“-Schöpfer George Lucas geht ein langgehegter Traum in Erfüllung: Sein „Museum of Narrative Art“ soll in Los Angeles gebaut werden.
Enzyklopädische Verkaufslisten, Krönchen für festliche Anlässe und ein Land namens Siam: Beim Besuch in Paris dreht die Cartier-Archivarin die Zeit um ein Jahrhundert zurück.
In der Kunstwelt sind Frauen in Führungspositionen noch immer selten. Ausgerechnet der Vatikan revolutioniert das und übergibt die Leitung der Vatikanischen Museen einer Frau.
Park Chan-Wook hat ein britisches Sittenspiel nach Korea verpflanzt: Sein Film „Die Taschendiebin“ erzählt mit viel Kulissenzauber von einer lesbischen Liebe.
Um lange nicht entliehene Bücher vor der Ausmusterung zu retten, erfanden amerikanische Bibliothekare einen fiktiven Leser. Ihr Einsatz für die Buchkultur wurde nicht gedankt.
Wo das Vorbild für den „Leopard“ wohnte: Der Stadtpalast der Familie des sizilianischen Schriftstellers Giuseppe Tomasi di Lampedusa in Palermo ist wiederaufgebaut worden.
Als unsere Autorin zum ersten Mal in London stand, wusste sie gleich: Hier will ich leben! Das ist lange her. Seit dem Brexit erkennt Lena Schipper ihre geliebten Briten nicht mehr wieder.
Zwei Museen für einen Modeschöpfer: Pierre Bergé baut in Paris und Marrakesch am Nachleben von Yves Saint Laurent. Ein exklusiver Besuch bei den Vorbereitungen.
Es ist kaum bekannt, wie viel die deutsche Autorenfotografie der legendären Kreuzberger „Werkstatt für Photographie“ verdankt. Jetzt arbeiten drei Ausstellungen in Essen, Hannover und Berlin ihr Erbe auf.
Für alle, die es allmählich eilig haben mit den Geschenken für die Lieben: die Bücher, CDs und DVDs des Jahres.
Der amerikanische Innenarchitekt Douglas Helkenn spricht über ledergepolsterte Betten, dicke Teppiche, Zen-Zonen im Haus und amerikanischen Einrichtungsstil.
Als sie 24 ist, wird aus Anne, der Physikerin, Schwester Pauline. Das Kloster, glaubt sie, bringt sie ihrem Lebensziel näher, zufrieden zu sein. Doch Zweifel bleiben. Und die hält sie fest – in einem Blog.
Die Deutsche Nationalbibliothek nimmt Abschied vom gedruckten Buch und sperrt es weg. Der mündige, analoge Leser stört in der „Wissensgesellschaft“ nur noch.
Der berühmte Physiker hat Maßstäbe für die Nachwuchsförderung gesetzt, ohne es zu ahnen. Die Nase als Sinnbild für wissenschaftliche Kreativität, die Stirn als Symbol für außergewöhnliches Beharrungsvermögen - genial!
Der Name der Insel klingt wie die Verheißung eines karibischen Gartens Eden. Doch es ist gar nicht so einfach, Martiniques Paradiespforte zu finden. Mit ein bisschen Rum öffnet sie sich dann aber fast wie geschmiert.
Auch auf der jüngsten Mitgliederversammlung der VG Wort kam es in der Frage der Verteilung von Einnahmen zu keiner Einigung. Für Kleinverlage kann es dabei ums Überleben gehen.
Herrenlose Depots und geplünderte Schlösser: Nach 1945 ging der Kunstraub im Osten weiter, mit dem Staat als Hehler und sorglosen Kunden im Westen.
Open Access läuft auf ein Kontrollsystem hinaus, das jeden Schritt von Wissenschaftlern überwacht. Die Politik verschenkt die Arbeit der Forscher an private Investoren.
Die Buchverlage müssen nach der Entscheidung der VG Wort insgesamt rund hundert Millionen Euro zurückzahlen. Das trifft vor allem kleine Buchverlage hart.
Laokoon war kein Held: Eine Ausstellung in Berlin schlägt eine neue Deutung der berühmten Statuengruppe vor. Ganze Bibliotheken der Laokoon-Forschung werden so obsolet, doch den Kuratoren fehlt es an Budget.
Wenn es ein digitales Exemplar gibt, bekommt der Besucher das materielle Buch nur auf Anfrage: Für die Deutsche Nationalbibliothek gelten neue Leseregeln. Sind sie sinnvoll?
Wir wollten doch nur ein Buch, stattdessen bekamen wir einen Bildschirm: Warum die Nationalbibliothek ihren Bestand nur noch elektronisch herausgibt.