Fast so gut wie echt
Dank Künstlicher Intelligenz werden Fälschungen zur Massenware. Können wir bald keinem Video und keinem Foto mehr trauen?
Dank Künstlicher Intelligenz werden Fälschungen zur Massenware. Können wir bald keinem Video und keinem Foto mehr trauen?
Daniel Ropers ist seit November Chef des Wissenschaftsverlags Springer Nature. Ein Gespräch über den Segen der Wissenschaft, Manager mit Rollkoffern und warum Geld nicht glücklich macht.
Bei Reedereien wie bei den Passagieren liegt das Prinzip des all inclusive im Trend. Doch wann lohnt es sich und was ist enthalten? Ein Selbstversuch.
Die Buchpreisgewinner der Leipziger Messe sind bekanntgegeben worden. Ein wenig mehr Überraschung hätte der Verleihung gut angestanden, im Vorfeld wäre dagegen etwas weniger Überraschung schön gewesen.
Nur eine Kritik, die weiß, dass sie Literatur ist, hat Luft zum Atmen. Nur ein Denken, das an der Form arbeitet, wird bestehen. Lektionen aus einer Relektüre von Günther Anders. Eine Dankesrede.
Meine Freunde nahmen Pillen, wenn sie Hausarbeiten schrieben. Irgendwann probierte ich es auch.
Hat er sie vergewaltigt? Oder nicht? Bettina Wilperts Debütroman „nichts, was uns passiert“ hält die Dinge in der Schwebe
Noch nie wurden sie bisher ausgestellt: Das Musée Condé bei Paris zeigt Rembrandts Radierungen aus der Sammlung des Herzogs von Aumale.
Aus dem Erlös des alten Frankfurter Polizeipräsidiums nimmt die Stadt 212 Millionen Euro ein. 100 Millionen Euro sollen in die Errichtung einer neuen Zentralbibliothek fließen.
Frankfurt braucht Wohnbauflächen. Je weniger Vorgaben des Landes verhindern, dass Flächen baureif gemacht werden, desto besser. Da hat Schwarz-Grün in Wiesbaden durchaus Luft nach oben.
Auch wenn die Exponate historisch sind, sprechen sie doch zugleich von unserer Zeit: Das Deutsche Exilarchiv besitzt eine große Sammlung zur Flucht vor dem NS-Staat. Jetzt wird sie endlich ausgestellt.
Im Sommer nächsten Jahres sollen der Anbau des Jüdischen Museums und das Rothschild-Palais eröffnet werden. Bisher läuft alles nach Plan, beim Richtfest herrschte Vorfreude.
Mehr als 200 Millionen Euro hat das Land mit dem alten Frankfurter Polizeipräsidium erlöst. Etwa die Hälfte soll in eine neue Bibliothek für die Goethe-Universität fließen. Für weitere 60 Millionen Euro gibt es auch schon Pläne.
Live oder virtuell, auf jeden Fall echt und authentisch: Während das Buchgeschäft kriselt, boomen die Lesungen. Das Geld wird dort verdient, wo Autor und Publikum aufeinander treffen. Ein Gastbeitrag.
Ein Jahr lang als Familie klimaneutral leben – wie kann man das hinkriegen? Die Geschwister Jakob und Franziska über limitiertes Duschen, Radfahren bei Regen und Äpfel aus Übersee.
Bei den Schülern beliebt, von den Kollegen gemobbt: Thomas N. ist nach der Wende mit größtem Engagement in den Pädagogenberuf eingestiegen. Jetzt droht sein Leben in Scherben zu fallen.
Ob Ursprung der Welt, mütterlicher Schoß oder Venusfalle: Das weibliche Geschlechtsorgan muss für vieles herhalten. Eine medizinische Betrachtung mag da nicht schaden.
Wer global Geschäfte machen will, muss einen guten Draht in viele Länder und Kulturen haben. Ein Mittelständler aus Bad Nauheim geht in diesem Sinne besonders pfiffig vor.
Endlich sollen Gabriele Münters Bilder für sich sprechen, ohne den Einflüsterer Kandinsky: Eine Retrospektive im Münchner Lenbachhaus korrigiert ein lange verbreitetes Missverständnis.
Bangladesch ist eine Kulturnation, die eigentlich nicht zum Fundamentalismus neigt. Doch die unterschwellige Fremdenfeindlichkeit und Repressalien der Regierung haben das Image des Landes schwer beschädigt.
Das Auktionshaus Nosbüsch & Stücke in Berlin versteigert eine Sammlung, die sich ganz Stefan George und seinen Kreis gewidmet hat - eine Vorschau
Der Schriftsteller und Arzt Maxim Ossipow konnte seine Kleinstadtklinik gegen bürokratische Übernahmeversuche verteidigen. Die Poetik der Medizin prägt auch seine literarischen Diagnosen über Putins Russland.
Das Kindermuseum ist wieder mit dem Historischen Museum vereint. Es hat mehr zu bieten als nur Schauwerte.
Was das Übersetzen aus der Welt macht, das kann man am Beispiel der spanischen Stadt sehen, die im Mittelalter dafür sorgte, dass sich die unterschiedlichsten Kulturen gegenseitig inspirierten: Kein heutiges Europa ohne diese Vorleistung.
Geld für den Osten, Hilfe für Künstler, mehr Provenienzforschung: Der Koalitionsvertrag setzt in Sachen Kulturpolitik auf realitätsnahe Ziele.
Wissensdurst der anderen Art: In dem Bilderbuch „Ein Löwe in der Bibliothek“ loten Kevin Hawkes und Michelle Knudsen aus, was die Aufgabe einer Bücherhalle ist.
Lässt sich Literatur im Hörsaal formen, oder muss der Autor doch erst mal wild leben? Eine Frankfurter Tagung widmete sich diesen Fragen – und erahnt einen Minderwertigkeitskomplex.
Auf den ersten Blick ist traditioneller Glencheck das Trendmuster dieses Winters. Wer zweimal hinschaut, erkennt aber mehr darin: ein Netz aus Alltag und Abenteuer.
MeToo und die Kunst: Wie geht man mit Werken von als gewalttätig beschuldigten Künstlern um? Philipp Demandt, Chef der Frankfurter Museen, hat eine Antwort.
Reformer unter Revolutionären: Hans-Jürgen Birkholz erzählt von Strafanzeigen, die er als Studentenvertreter kassierte, unverständlichen Adorno-Vorlesungen – und einem missglückten Besuch in Bonn.
Heute wählen die Finnen ihren Präsidenten. Die Kulturszene des Landes gibt sich nach außen europäisch, im Innern aber knirscht es. Es setzt sich ein Geist nationaler Selbstbesessenheit durch.
Sean Connery und Christian Slater rennen um ihr Leben, als die Kloster-Bibliothek im berühmten Kinofilm „Name der Rose“ in Flammen aufgeht. Nun hat es in dem Kloster, das 1986 als Kulisse diente, wirklich gebrannt.
Mehr Licht in der Stadt, das wünschen sich viele. Denn im Hellen fühlen wir uns sicherer. Fachleute fordern dagegen weniger Beleuchtung. Passt das zusammen?
Bibliotheken müssten sich neu erfinden, heißt es. In Santa Cruz de Tenerife ist das grandios gelungen. Mitten in der Stadt. Rund um die Uhr. Wer einnickt, wird vom Nachtdienst geweckt.
Alle Bücher dieser Bibliothek wurden aus den Abfalltonnen der türkischen Hauptstadt geborgen, nachdem ihre früheren Besitzer dafür keinen Nutzern mehr hatten.
Laura Lusuardi ist mehr als eine Modechefin. Sie hütet das Erbe von Max Mara – und fotografiert den berühmten Mantel des Modehauses, wo immer sie ihn sieht. Ein Treffen in ihrer Heimat Reggio Emilia.