Zwei Mal die Weltgeschichte aufgenommen
Richard Drew, der am 11. September 2001 den „Falling Man“ fotografierte, war auch bei der Ermordung Robert F. Kennedys vor 50 Jahren dabei.
Richard Drew, der am 11. September 2001 den „Falling Man“ fotografierte, war auch bei der Ermordung Robert F. Kennedys vor 50 Jahren dabei.
Dieses Archiv ist Ausdruck eines unbedingten Glaubens an die Überlegenheit des Wortes über die Gewalt: Besuch im Jüdischen Historischen Institut in Warschau, das eine einzigartige Dokumentation vom Leben im Getto bewahrt.
In Afghanistan gehen viele Kinder gar nicht zur Schule und können nicht lesen. Eine Initiative kämpft mit einer kreativen Idee gegen den Analphabetismus in dem Land an.
Als Kulturstadtrat in Frankfurt am Main baute er das Museumsufer auf. Er gründete die „Stiftung Lesen“ und leitete das Goethe-Institut. Im Alter von 92 Jahren ist der Kulturpolitiker Hilmar Hoffmann gestorben.
Mario Botta entwirft Bauten von fast klösterlicher Nüchternheit, die nicht jedem gefallen. Für seine Heimat, das Tessin, ist der berühmte Künstler ein Glücksfall.
Helfer packen in Gießen, Marburg und anderen Orten an, um Unwetterschäden zu beseitigen. Auch die nagelneue Marburger Uni-Bibliothek ist vor den Wassermassen nicht sicher.
Denn wir wissen nicht, wie lang es uns noch gibt: Georgien feiert seine Republik, die vor hundert Jahren gegründet wurde. Ihr Untergang ist heute für viele ein Menetekel.
Die Drohgebärden von Donald Trump gegen Iran haben auch für hessische Unternehmen negative Folgen. Doch nicht jeder Mittelständler will sich die Amerikaner beugen.
Immer schlauere Computer verändern die Welt: Jetzt schlägt Henry Kissinger Alarm. Andere sind zuversichtlicher. Und was wird aus Deutschland?
Nachdem er sein geklautes Handy wiederbekommen hat, findet ein Mann drauf Hunderte SMS von den Dieben gespeichert – und macht daraus kurzerhand ein Buch.
Angeblich ging es im Kreis Stefan Georges und bei seinen Nachahmern um „pädagogischen Eros“. Seit die Opfer sprechen, ist klar: Es ging auch um Missbrauch.
Als Conchita vor vier Jahren den ESC gewann, war das eine Sensation. Im Stil-Fragebogen verrät sie, was ihr größter Fehler bei einem Auftritt war, wie sie eigentlich immer heißen wollte und wofür sie sich schämt.
Einwanderer aus aller Welt haben New York zu dem gemacht, was es heute ist. Vor allem die Spuren der Osteuropäer sind bis heute überall in der Stadt sichtbar.
Dass Jugendliche sich mit der Generation der Älteren messen, ist normal. In „Marvel’s Runaways“ haben sie aber besondere Gründe: Ihre Mütter und Väter sind böse und gefährlich.
Bei der Frühjahrsauktion von Büchern und Autographen bei Bassenge in Berlin haben wieder vermehrt öffentliche Institutionen zugeschlagen. Große Erfolge feierten mitunter Reiseberichte und historische Dokumente.
Frankreichs Präsident sieht sich als romantischen Helden. Wären da nur nicht die Autoren und Studenten, die zum Protest gegen ihn aufrufen.
Der Kulturcampus kommt nicht recht in die Gänge. Minister Boris Rhein (CDU) sieht die Schuld bei der Stadt. Sie müsse sich endlich entscheiden, was sie wolle.
Manchmal geht am Flughafen doch alles schneller als befürchtet – und man tigert durch Duty-Free-Shops, studiert Whisky-Preise oder wiegt Parfümfläschchen. Das muss nicht sein: In Korea hat man die Kunst des Wartens perfektioniert.
Napoleon ist hier versauert, und ohne Schiff kamen bis vor kurzem auch die Bewohner nicht weg – nun ist St. Helena erstmals mit dem Flugzeug zu erreichen.
Welchen Dialekt spricht Winfried Kretschmann eigentlich genau? Kann Dialekt Heimat auch verhindern? Und warum will ein Schwabe nicht „arm, aber sexy“ sein? Ein Interview mit dem Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg.
Abschied vom Festival: Pierre Radványi zieht eine Bilanz der ersten Tage von „Frankfurt liest ein Buch“. Der 91 Jahre alte Sohn von Anna Seghers ist sehr angetan.
Josef Hegenbarth war einer der besten deutschen Zeichner des zwanzigsten Jahrhunderts. Eine Kabinettausstellung in Berlin zeigt nun, welchen Einfluss asiatische Kunst auf sein Werk hatte.
Nach Frankfurt am Main und San Francisco folgt nun New York: Max Hollein wird zehnter Chef des Metropolitan Museum. Nun ist seine ganze Vielseitigkeit als Manager und Visionär in dem zuletzt defizitären Haus gefragt.
Man muss die Musik von Brahms nicht nur singen und tanzen, sondern auch weinen lassen: Ein Gespräch mit Paavo Järvi, der „Ein deutsches Requiem“ hundertfünfzig Jahre nach der Uraufführung am selben Ort dirigieren wird.
So wird Reichtum geschaffen: Das moderne amerikanische Lebensgefühl ist bestimmt von einer gefährlichen Mentalität der Monetarisierung. Ein Gastbeitrag.
In Norditalien hat sich Unternehmer Alberto Alessi seinen Traum vom Anwesen im Weinberg erfüllt. Trotzdem ist er mit dem Haus nicht ganz glücklich.
Der jahrzehntelange Kampf der Behörden in New York gegen Sprayer hat den Siegeszug von Graffiti als Kunstgenre nicht aufhalten können. Werke der Sprayer der ersten Tage erzielen heute Rekordpreise.
Gedichte über das unmittelbar erotische Empfinden sind bei diesem Dichter eine Seltenheit. Borges nähert sich dem Sujet in diesen Versen mit großer Rafinesse.
Nur mit Bahnhof: Frankreichs Präsident Macron schickt Bilder in die Provinz. Sie sollen das kulturelle Ungleichgewicht in Frankreich ins Lot bringen.
Auf dem „Next Einstein Forum“ stellen junge afrikanische Wissenschaftler ihre Ideen und Erfindungen vor. Der Kontinent will endlich die Bildungsmisere überwinden. Probleme gibt es genug – zum Beispiel die „Geisterlehrer“.
Kicker und 3D-Drucker, Werkstatt und Multimedia-Bibliothek, Relax-Ebene und flexiblen Arbeitsplätzen – all das findet man im neuen Innovationszentrum von Merck in Darmstadt. Warum, erklären der Architekt Jochen Renner und der Zentrumsleiter Michael Gamber.
Ende einer spektakulären Flucht: Die 22-jährige Ausbrecherin aus dem Frauengefängnis Vechta ist geschnappt. Die Justiz prüft, ob die Sicherheitsvorkehrungen in der Haftanstalt verbessert werden müssen.
George Bernard Shaws ziemlich ungespielte Komödie „Der Arzt am Scheideweg“ stößt den Erstleser auf ziemlich komische Fragen, die trotz ihres hohen Alters sehr aktuell sind.
Aalen beherbergt die größte Esperanto-Bibliothek Deutschlands. Diese Sprache verbinde die ganze Welt, sagt der Hüter der 26 000 Bände.
Auf der Leipziger Buchmesse bleiben die Tumulte um „rechte“ Verlage aus. Dafür wird klug über den Umgang mit Extremisten nachgedacht. Und die Lesekrise?
Dank Künstlicher Intelligenz werden Fälschungen zur Massenware. Können wir bald keinem Video und keinem Foto mehr trauen?