„Ich will mitbeten, nicht vortragen“
Warum wird eine international gefragte Wagner-Sängerin zu einer Kantorin in der Synagoge? Leah Frey-Rabine erzählt über ihren erstaunlichen Wechsel.
Wotans Wunschkinder sind Retortenprodukte: Der Kölner „Ring des Nibelungen“ wird mit der „Walküre“ fortgesetzt. Die Regie von Paul-Georg Dittrich verbindet kulturkritischen Witz und psychologischen Ernst.
Warum wird eine international gefragte Wagner-Sängerin zu einer Kantorin in der Synagoge? Leah Frey-Rabine erzählt über ihren erstaunlichen Wechsel.
Mauro Peter als Loge hat Rheingold in der Kehle: An der Oper Köln beginnt ein neuer „Ring des Nibelungen“, mit Lust am Spiel inszeniert von Paul-Georg Dittrich und dirigiert von Marc Albrecht.
Es sei nie zu spät, bei Wagner einzusteigen, sagen Entertainer Harald Schmidt und Startenor Klaus Florian Vogt. In ihrem Programm „Wagner zu Dritt“ nähern sie sich dem Komponisten auf etwas andere Weise. Ein Interview.
Von Serien wie „Breaking Bad“ ist die Bayreuther „Ring“-Inszenierung von Valentin Schwarz inspiriert. Warum erreichte sie nicht die Popularität, die dieses Vorbild verspricht?
Die „Ring“-Inszenierung von Valentin Schwarz, die zum vierten Mal in Bayreuth zu sehen ist, will entziffert werden – und irritiert manche Besucher im Festspielhaus ebenso wie die Stimme von Tomasz Koniecznys Wotan.
Barrie Kosky und Antonio Pappano setzen an der Königlichen Oper Covent Garden in London mit der „Walküre“ ihre Arbeit an Richard Wagners „Ring des Nibelungen“ fort. Das Ergebnis ist ein grandioses Miteinander von Theater und Musik.
Die Bayreuther Festspiele werden 2026 ihr 150-jähriges Jubiläum feiern. Dazu war Großes geplant. Doch jetzt reicht das Geld dafür nicht. Das Programm wird reduziert.
Wirtschaftsminister Robert Habeck setzt auf gute Laune als Wahlkampfstrategie. Das reicht aber nicht, um Deutschland aus der Wirtschaftskrise zu ziehen.
Die Bayreuther Festspiele beginnen. Wie müsste man Richard Wagners Tetralogie „Der Ring des Nibelungen“ sängerisch ideal besetzen? Eine verwegene Phantasie aus vielen Jahrzehnten Hörerfahrung.
Die Einheit von Sprache und Musik: Richard Wagners „Ring des Nibelungen“ schließt sich unter der Regie von Brigitte Fassbaender in Erl. Und Vincent Wolfsteiner ist ein stimmgewaltiger Siegfried.
Ist nicht auch Richard Wagners „Ring des Nibelungen“ einer „Massenvergewaltigung“ durch Interpretation ausgesetzt? Bei den Tiroler Festspielen in Erl setzt die Regisseurin Brigitte Fassbaender diesem Missbrauch ihr geballtes Theaterwissen entgegen.
Mit der „Götterdämmerung“ schließt sich in Zürich Richard Wagners „Ring des Nibelungen“. Camilla Nylund als Brünnhilde erweist sich darin als überragende Heldin mit anbetungswürdiger Stimme.
Erstmals seit 1991 wagt sich die Oper Brüssel wieder an Richard Wagners „Ring des Nibelungen“. Romeo Castellucci findet für „Das Rheingold“ teils eindrucksvolle, teils seltsame Bilder.
Der Ludwigshafener „Tatort“ sucht das Gold der Nibelungen und findet – Nonsens. Da gähnt Kommissarin Odenthal. Kulturquatsch mit Niveau wäre schön, gibt's hier aber nicht. Da hilft Heino Ferch als irrer Museumsmann nicht.
Der Generationenvertrag wird aufgekündigt: Valentin Schwarz’ Regie im „Ring des Nibelungen“ wird im zweiten Jahr schlüssiger. Das Dirigat von Pietari Inkinen hilft beim szenisch stimmigen Timing.
Mit leichter Hand und großer Raumregie: Brigitte Fassbaender vollendet bei den Tiroler Festspielen in Erl mit „Siegfried“ und „Götterdämmerung“ ihren „Ring des Nibelungen“.
„Siegfried“ als Spieloper: Der Regisseur Peter Konwitschny und der Dirigent Gabriel Feltz machen im Dortmunder „Ring des Nibelungen“ vor, wie leitmotivische Präzisionsarbeit und Bühnensituationskomik zusammenwirken.
Im „True Crime“-Podcast von SWR 2 diskutiert Angela Merkel über Morde in Richard Wagners „Ring des Nibelungen“. Die demonstrative Ahnungslosigkeit der Sendung steht für ein Kulturradio, das sich der Kultur schämt.
Kollegen und Kritiker feiern ihn als „größten Musiker unserer Zeit“. Wenige haben so viel erreicht wie er. Heute wird der Pianist und Dirigent Daniel Barenboim achtzig Jahre alt.
In der neuen Folge ihrer Klassik-Kolumne im Feuilleton der FAS erklärt Eleonore Büning, warum Wagner sein Opernwerk „Ring des Nibelungen“ genannt hat.
In Berlin haben zwei der besten Opernregisseure Wagners „Ring“ auf die Bühne gebracht: Stefan Herheim und Dmitri Tcherniakov - aber völlig verschieden.
Ironie und Allzumenschliches: An der Berliner Staatsoper geht Dmitri Tcherniakovs starke Neuinszenierung von Wagners „Ring“ zu Ende. Christian Thielemann wird gefeiert.
An der Berliner Staatsoper hat mit „Rheingold“ und „Walküre“ der neue „Ring“ begonnen. Dimitri Tcherniakov inszeniert, Christian Thielemann dirigiert - und wird gefeiert.
Jetzt kommt etwas Sinn in den „Ring des Nibelungen“ von Valentin Schwarz bei den Bayreuther Festspielen: „Siegfried“ zeigt die Explosion des Hasses missbrauchter Kinder gegen die Generation der Alten.
Tomasz Konieczny zog sich die Verletzung im zweiten Akt zu, als er sich in einen Sessel fallen ließ, dessen Rückenlehne daraufhin abbrach. Michael Kupfer-Radecky springt für ihn ein – er ist schon der fünfte Göttervater der Produktion.
Kinderklau auf der Poolparty: Mit dem „Rheingold“ beginnt der neue „Ring des Nibelungen“ ebenso temporeich wie rätselhaft. Oder wussten Sie, dass Walhall gar keine Götterburg ist, sondern eine teure Designerlampe?
Der Dirigent Pietari Inkinen muss die Premiere von Richard Wagners „Der Ring des Nibelungen“ bei den Bayreuther Festspielen krankheitshalber absagen. Cornelius Meister übernimmt die musikalische Leitung.
Kürze ohne Würze: Richard Wagners „Ring des Nibelungen“ wird bei Regine Ahrem zum dröhnenden Fantasy-Hörspiel.
Kritische Klassikerkorrektur, die nach hinten losgeht: Richard Wagners „Ring des Nibelungen“ am Zürcher Schauspiel gerät zu einer selbstironischen Verschiebenummer.
Mit dem hollywoodreifen Einstieg zieht „Die Walküre“ unmittelbar hinein in Wagners Weltengeschichte um den „Ring des Nibelungen“. Daniel Cohen vermittelt das Drama auch ohne Szene.
Der Offenbacher Illustrator Martin Stark hat sich für die Büchergilde Gutenberg an Richard Wagners „Ring des Nibelungen“ gemacht. Für seinen opulenten Bilderbogen ist er mit dem „European Design Award“ ausgezeichnet worden.
Richard Wagners „Ring des Nibelungen“ zu dirigieren, sei wie ein Marathonlauf, sagt Pietari Inkinen. Er macht sich gerade mit dem Bayreuther Festspielhaus vertraut. Aber auch als Chef der Deutschen Radiophilharmonie Saarbrücken-Kaiserslautern hat er ehrgeizige Pläne.
Die vier Musikdramen des „Ring des Nibelungen“ werden am Staatstheater Wiesbaden tatsächlich mit Klavierbegleitung gezeigt. Im Sinne Wagners wäre das sicher nicht gewesen, der doch dem Orchester eine große Rolle zuweist.
Während in Deutschland die Kulturstätten wie Theater und Konzerthallen geschlossen bleiben, wird in Spanien schon wieder aufgetreten. Die erste Wagner-Premiere der Welt im Jahr zwei der Pandemie im Teatro Real.
Ein kleiner Trost in Zeiten geschlossener Theaterbühnen ist Martin Starks Meisterstück in Strichen: Eine Faltblatt-Version von Richard Wagners „Ring des Nibelungen“.
Pietari Inkinen ist als Dirigent eine Hochbegabung: In kurzer Zeit hat der die Deutsche Radiophilharmonie zu einem homogenen und reaktionsschnellen Ganzen geformt. Neue Einspielungen mit Symphonien von Antonín Dvořák und Sergej Prokofjew belegen es.