Bilder aus Cuzco und Manila sind teuer
Der spanische Kunstmarkt steht 2017 mit einem Rekord und mit einigen Überraschungen recht gut da. Auch der Staat zeigt sich spendabel.
Der spanische Kunstmarkt steht 2017 mit einem Rekord und mit einigen Überraschungen recht gut da. Auch der Staat zeigt sich spendabel.
Thüringen wagt sich an ein Wunderwerk: Altenburg liegt am Rande des Freistaats, aber sein Reichtum an Kunst gehört ins Zentrum der Aufmerksamkeit. Daran wird jetzt gearbeitet.
Am Montag beginnt die Kölner Möbelmesse. Wir zeigen schon jetzt 16 schöne Neuheiten, die in diesem Jahr erstmals auch in der Ausstellung „Stylepark Selected“ im MAKK als 3-D-Hologramme zu sehen sind.
Wenn die Kunst zweier Kontinente aufeinanderprallt: Das Frankfurter Museum für Moderne Kunst kontrastiert Lateinamerika mit dem eigenen Bestand.
Es ist die letzte Hoffnung für ältere, alleinstehende, gescheiterte Männer: ein Wohnheim in der Münchner Maxvorstadt. Zu Besuch in einem außergewöhnlichen Haus.
In Zeiten der Bilderflut: Warum wir alles daransetzen müssen, das Buch zu stärken. Ein Gastbeitrag.
Vor den Toren Schanghais eröffnet dieser Tage das Luxusresort Amanyangyun. Dafür wurden eigens alte Ming-Häuser zerlegt und ein Wald umgesiedelt. Die unglaubliche Geschichte einer Rettung.
Nach über siebzig Jahren sollen Louis-Ferdinand Célines antisemitische Pamphlete in einer neuen Ausgabe beim Pariser Verlagshaus Gallimard erscheinen. Es regt sich Widerstand.
Mehr als anderthalb Jahrzehnte wurde an diesem Roman geschrieben, doch nie veränderte sein Autor mehr als am Anfang: Stefan Zweifel ediert und übersetzt die Korrekturfahnen von „Combray“, dem ersten Teil von „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“.
Fès, die älteste der marokkanischen Königsstädte, präsentiert seine Altstadt nach umfangreichen Restaurierungen in neuem Glanz.
Es gibt zum Advent und zu Weihnachten mehr Musik, als man im Leben hören kann. Diese kleine Auswahl belegt, dass die Freude an Botschaft und Boten sieben Jahrhunderte lang nicht abriss.
Eine 25jährige Amerikanerin bringt ein Kind zur Welt, das als künstlich befruchteter Embryo fast genauso lange schon existierte - ein Spenderkind aus dem Eisfach.
Wie lebt man, wenn es wochenlang dunkel ist, und wie baut man Häuser und wie fährt es sich als nördlichster Busfahrer der Welt? Eine Reise von Oslo ans Nordkap.
Boris Pasternaks befremdender Passionsroman „Doktor Schiwago“ ist ein Versuch der Selbsterhaltung. Was steckt vom eigenen Schicksal des Autors in seinem Werk?
Manufactum steht für bewussten Konsum. Geschäftsführer Christopher Heinemann spricht über Gucker und Kunden, ein Leben im Altbau und das kleine Glück eines guten Brotmessers.
Der Walt-Disney-Konzern bietet offenbar eine gigantische Summe für das Unterhaltungsunternehmen 21st Century Fox. Wie Disney so Netflix angreifen und gleichzeitig Apple, Google und Co. abwehren will.
Wer in diesen nebelgrauen Tagen an den Lago Maggiore fährt, findet statt Hautevolee hohe Literatur. Eine Spurensuche in den Fußstapfen der Dichterin Mascha Kaléko.
„Von ihrem Wesen her war sie dauernd in Schwierigkeiten“ – so erinnert sich der immer noch faszinierte Politiker: Eine bislang unbekannte Episode aus dem Leben von Ingeborg Bachmann.
Dieses Gedicht beginnt mit dem Fall eines welken Blattes, anschließend picken die Reiher im feuchten Boden nach Insekten. Der Dichter identifiziert sich mit ihnen. Wie bewahrt er seine eigene Vitalität?
Wie kein anderer verkörperte er die Institution des französischen Autors: Jean d’Ormesson wurde und wird als „aristokratischer Volksschriftsteller“ verehrt. Ein Nachruf.
Das Darknet ist ein versteckter und verruchter Teil des Internets. Dort floriert der illegale Handel mit Waffen und Drogen. Warum schaltet man es nicht einfach ab?
Pop-Up-Historie: Beim Hackathon „Coding da Vinci“ zeigen abenteuerlustige Programmierer, wie Kultur, Geschichte und Technik durch kluge Datenvernetzung zueinanderfinden.
Es ist uralt und zerbrechlich, deshalb zeigt die Uni Gießen nur selten ihr als Welterbe eingestuftes Dokument. Heute aber ist die „Constitutio Antoniniana“ zu sehen gewesen.
Noch ist genug Zeit für die wirklich wichtigen Dinge: Die Feuilleton-Redaktion empfiehlt Filme, Bücher, Platten, Serien, Ideen, Haltungen, Hoffnungen und Hits.
Im rauhen Nordwesten Irlands verbrachte der spätere Nobelpreisträger William Butler Yeats seine Kindheit. Das sollte sein gesamtes Schaffen bestimmen. Und er prägt das Land um Sligo bis heute.
Teilen statt besitzen: Die Sharing-Idee findet immer mehr Anhänger. Dem Trend folgend gibt es nun einen Leihladen im Rhein-Main-Gebiet. Der Vorteil für Kunden: Sie können sich Gegenstände borgen, die sie nicht alltäglich brauchen. Gebühren fallen nicht an.
Berlin gilt als die toleranteste Stadt Deutschlands. Aber wie tolerant ist man gegenüber Leuten, die ihren christlichen Glauben dort ausleben möchten? Die leidvollen Erfahrungen einer katholischen Mutter. Ein Protokoll.
Georg Iggers, in Hamburg geboren, schrieb das wichtigste kritische Buch über die deutsche Tradition des nationalen Geschichtsdenkens. Jetzt ist er mit neunzig Jahren gestorben. Zum Tod des amerikanischen Historikers.
Das Jubiläum der Universitäts- und Landesbibliothek verdeutlicht, was Darmstadts eigentliche Tradition ausmacht: Nicht Institutionen und Gebäude, sondern ein kontinuierlicher Wissensdurst.
Es ist leicht, als Zyniker durchs Leben zu gehen, aber es hilft niemandem weiter. Sein Hass auf den Gutmenschen hat einen Grund: Apologie eines verfemten Engagements.
Otto Bartning steht oft im Schatten von Architektur-Pionieren wie Gropius. Vor allem seine expressionistischen Kirchen rückt nun die Mathildenhöhe in den Fokus.
Wenn einer aus Büchern Personen und Schätze herauszaubert: „Tintenherz“ im Frankfurter Schauspielhaus.
Eine muslimische Initiative feiert in Büchern und Ausstellungen die Beiträge von Gelehrten der islamischen Welt zur mittelalterlichen Wissenschaftsgeschichte. Leider an der historischen Realität vorbei.
Auf die kommenden Umwälzungen ist von den Hollywood-Konzernen keiner so gut gerüstet wie Disney. Das liegt auch daran, dass das Unternehmen Luke Skywalker & Co. nicht nur auf der Leinwand Geld machen kann.
Schon die antiken Griechen interessierten sich für die Zeugnisse ihrer Vergangenheit. Seither hat die Neugier kaum nachgelassen. Die Archäologie ist die europäischste aller Wissenschaften.
An Formulierungen in der Literatur, die heute als rassistisch gelten, scheiden sich die Geister. Eine schwedische Kita verbannt nun Pippi Langstrumpf wegen des Wortes „Negerkönig“.