So baut man den Himmel auf Erden
Thorsten Braun ist der Mann hinter dem Künstler James Turell. Unterwegs mit dem Lichtplaner aus Limburg.
Thorsten Braun ist der Mann hinter dem Künstler James Turell. Unterwegs mit dem Lichtplaner aus Limburg.
Wichtige Persönlichkeiten der Reformation inklusive: Das Darmstädter Landesmuseum zeigt Bildschätze der Universitäts- und Landesbibliothek aus 450 Jahren.
Hinter der Zusammenstellung der Sammlung erscheint das monströse Ausmaß des unter Hitlers Regime systematisch betriebenen Kunstraubs: Die Ausstellung in Bonn zeigt die Spuren des Händlers Hildebrand Gurlitt.
Entzauberung des Mythos Anita Rée: Die Hamburger Kunsthalle widmet der Malerin eine umfassende Retrospektive. Sie zeigt das Schaffen einer vielfältigen, neugierigen und intellektuellen Künstlerin.
Das Videospiel „Assassin’s Creed“ ist ein Klassiker und hat Klasse. Sein historisches Setting beschäftigt Forscher. Wäre das Gemetzel nicht, taugte es für den Unterricht. Jetzt kehrt die Saga mit einem Monumentalgemälde aus dem alten Ägypten zurück: „Origins“.
Das Augustinum ist unter wohlhabenden Senioren sehr beliebt. Das hat offenbar auch kriminelle Manager angezogen. Sie sollen über Jahre die Kassen geplündert haben.
Die „Fack Ju Göhte“-Filme haben das alte deutsche Klassenzimmer-Komödienformat ins einundzwanzigste Jahrhundert geboxt. Der dritte Teil „Final Fack“ stellt sich jetzt selbst das Abschlusszeugnis aus.
In Wien wurde zum ersten Mal der Alternative Büchner-Literaturpreis vergeben. Hier steht die Rede des Preisträgers Wolf Wondratschek.
Die Foire Internationale d’Art Contemporain im Pariser Grand Palais hält ihr hohes Niveau und gibt sich zugleich erfrischend demokratisch.
Vor 200 Jahren kamen auf der Wartburg Hunderte Studenten zu einem Fest zusammen und forderten den modernen Nationalstaat. Einer von ihnen war Wilhelm Olshausen aus Holstein. Eine Entdeckungsreise.
Im Kino haben sich Erika und Ulrich Gregor 1957 kennengelernt – seitdem sitzen sie fast jeden Tag vor der Leinwand. Ihre Liebe zum Film ist an eine Hoffnung gebunden.
Vor 100 Jahren wurde Mata Hari hingerichtet. In ihren letzten Stunden erkannte sie die Rolle ihres Lebens. Über Spionage als Fortsetzung des Kurtisanentums mit anderen Mitteln.
Yves Saint Laurent war der einzige Modeschöpfer seiner Generation, der früh die Weitsicht besaß, herausragende Entwürfe zu archivieren. Im neu eröffneten Musée Yves Saint Laurent in Marrakesch werden bedeutende Stücke gezeigt.
In Europa liegen Vergangenheit und Gegenwart, Herkunfts- und Wohnorte, Kulturen, Sprachen und Trinkgewohnheiten nahe beieinander: Eine deutsch-tschechische Szene in Bremen, rund um ein Musiktheaterprojekt.
Yasmina Reza sagt von sich selbst: „Die Literatur hat mir nichts beigebracht, oder: sie hat mir alles beigebracht“. Im F.A.Z.-Interview spricht die Schriftstellerin über die Lektüren ihres Lebens – und eine unverständliche Algebra-Aufgabe.
Erschlagen von der Flut der Veranstaltungen? Unser kommentiertes Veranstaltungsverzeichnis zur Buchmesse begleitet Sie durch die Hallen.
Alles spricht Englisch: Der Neubau der Frankfurt School of Finance präsentiert sich als Zentrale eines internationalen Lehr-Unternehmens – und leistet sich trotzdem ein bisschen Nostalgie.
Nicht auftreten, nur kommen, leise sprechen, genau sein: Mitstreiter erinnern an die Anfänge einer Welttheater-Erscheinung und gratulieren Peter Stein zum Achtzigsten. Der Regisseur selbst erwidert.
Urzeit-Landschaften in Öl oder Aquarelle von Mammuts und Frühmenschen – bis heute gilt die malerische Beschäftigung mit der Naturgeschichte als Kitsch oder Kinderkram. Ein neues Buch feiert das Genre dagegen als große Kunst. Und das völlig zu Recht.
Mit der Hoffnung auf neue Geschäfte kamen Mittelständler vor einem Jahr von einer Reise aus Iran zurück. Die Wahl Trumps hat Pläne zunichtegemacht – aber nicht alle. Es kommen sogar iranische Banken nach Frankfurt.
Französische Präsidenten verewigten sich gern selbst in einem Kulturbau. Doch seit einiger Zeit ist das aus der Mode gekommen. Schafft Emmanuel Macron die Wende?
Das neue Gesetz gegen Hass im Netz hat seine Berechtigung. Missglückt ist bislang die rechtliche Absicherung von Urhebern. Da ist noch einiges zu tun. Ein Gastbeitrag.
Wer promovieren, aber den einsamen Elfenbeinturm der Wissenschaft nicht besteigen will, findet in Deutschland viele Alternativen. Ist das der Qualität von Promotionen zuträglich?
Männer ohne Frauen: Die Bundeskunsthalle in Bonn feiert Ferdinand Hodler und zeigt, welche Heldenbilder der Maler aus Bern den Deutschen lieferte.
In einer Gesellschaft, die der Phantasie zutiefst misstraut, werden Kreativität und Künste systematisch aus dem Bildungssystem entfernt. Es ist Zeit, dass wir uns dagegen wehren. Eine Rede an junge Leser.
Man kennt seine Nachbarn, nutzt Gemeinschaftsräume, und das Kino ist auch integriert: Mitten in Zürich überzeugt ein ungewöhnliches Wohnareal.
Bühnentodesnostalgie: Jede Epoche bekommt die Monster und die Serienmörder, die sie verdient – wie Juan Carlos Medina mit seinem Film „The Limehouse Golem“ beweist.
Das Kunstfest Weimar feiert „100 Jahre Kommunismus“. Mit aggressivem Blech von Prokofjews Meisterwerken wird der Stalinismus zum krachenden Gaudium. Doch sollte Revolutionskunst kritiklos bleiben?
Die VG Wort darf nicht wie früher ihre Einnahmen aus Tantiemen pauschal zwischen Autoren und Verlagen verteilen. Viele kleine Verlage müssen Rückzahlungen leisten. Schaffen sie das?
Im Bad Homburger Schloss wird ein „Escape-Spiel“ gespielt: Die Teilnehmer werden eingesperrt und kommen nur heraus, wenn sie Rätsel lösen.
Lange hatten sie einen schlechten Ruf. Nun sollen vergessene Vordenker langsam ins französische Bewusstsein zurückkommen.
Von „Pretty Woman“ bis „Harry Potter“: Hollywood-Komponist James Newton Howard geht mit Orchester auf Tournee. Er ist ein Freund von Hans Zimmer, Frankfurts Mann in der Filmmetropole.
Der deutsche Schriftsteller, der auf Betreiben der Türkei in Spanien festgenommen worden war, ist wieder frei. Verhaftungen und Folter haben Dogan Akhanlis Leben geprägt – und der Versuch einer literarischen Bewältigung.
Ausgerechnet Virginie Despentes, bei uns bekannt als Provokateurin und Pornographin, hat einen ergreifenden Roman über die französische Gesellschaft geschrieben. Eine Begegnung mit der Autorin in Belleville.
Auf der Longlist zum Deutschen Buchpreis findet sich viel Bewährtes und bereits jetzt ein haushoher Favorit. Aber ein erstaunliches Werk wurde nicht berücksichtigt.
Patrick Drahi will mit seiner Telekomfirma SFR Frankreich erobern. Er verkauft Handyverträge, kauft Fernsehrechte und bietet Zeitungen zu Minipreisen an. Er geht vor wie Amazon. Ob die Verlage das überstehen?