Lernen, mit Extremwetter zu leben
Da sich durch den Klimawandel Extremereignisse weiter häufen würden, werde man auch lernen müssen, mit stärkeren Extremereignissen zu leben, sagt der Potsdamer Klimaforscher Fred Nattermann.
Da sich durch den Klimawandel Extremereignisse weiter häufen würden, werde man auch lernen müssen, mit stärkeren Extremereignissen zu leben, sagt der Potsdamer Klimaforscher Fred Nattermann.
Die klimapolitische Debatte dreht sich meist um Reduktionsziele. Bis die wirken, kann es aber Jahrzehnte dauern. Wir müssen unser Leben anpassen.
Der Klimawandel war lange nur eine Prognose, jetzt ist er Wirklichkeit. Wem trauen die Deutschen zu, das Problem zu lösen?
Die Kosten für Klimaanpassung sind hoch, das Interesse von Städten und Gemeinden an Förderprogrammen ist groß. Bislang waren die Maßnahmen für viele Kommunen nur eine „freiwillige Aufgabe“.
Klimaforscher raten, mit Katastrophen wie jetzt in Westdeutschland leben zu lernen. Politiker fordern Anpassungen in der Stadtplanung. Versicherer erwarten eine Verschlimmerung der Lage.
Ein Gespräch mit der Klimaforscherin Friederike Otto über Regenfluten, extreme Hitze und was uns in den kommenden Jahren erwartet.
Die Entscheidung sei im Interesse der Natur und des Klimaschutzes getroffen worden, heißt es in einer Erklärung. Die Ölförderung in Grönland war allerdings schon in den vergangenen Jahren ins Stocken geraten.
Häuser werden weggespült, Bäume stürzen um, Flüsse werden reißend, sogar Menschen sterben in den Fluten: Dass es gerade in manchen Teilen des Landes zu viel regnet, liegt an einer Großwetterlage – und an uns Menschen.
Monströse Starkregenfälle und die von ihnen ausgelösten tödlichen Flutwellen im Westen Deutschlands fallen vielleicht wie andere Unwetter vom Himmel. Aber sie können ohne den menschlichen Beitrag nicht mehr diskutiert werden.
Wissenschaftler befürchten, dass es in Zukunft öfter zu extremen Wetterlagen wie jetzt im Westen Deutschlands kommt. Weil der Jetstream durch den Klimawandel schwächer wird, ziehen Unwetter nicht mehr so schnell weiter.
Viele Städte in Nordrhein-Westfalen sind stark von dem Unwetter betroffen. Ministerpräsident Armin Laschet hat bei einem Ortsbesuch in Hagen schnelle Hilfe versprochen – und über den Klimawandel gesprochen.
Die EU will die europäische Wirtschaft und die Verbraucher mit einer Reihe verschärfter oder neuer Instrumente auf Klimakurs bringen.
Als erstes Bundesland führt Baden-Württemberg eine Solarpflicht für Privathäuser ein. Die Novellierung des Klimaschutzgesetzes dürfte auch bei den Koalitionsverhandlungen in Berlin eine Rolle spielen.
Der Handel mit CO2-Verschmutzungsrechten ist ein wichtiges Instrument für den Klimaschutz. Auch die EU-Kommission will strengere Vorgaben dazu vorstellen.
Nachhaltige Anlagen sind das Gebot der Stunde. Für Anleger können sie attraktiv sein. Doch nicht immer nutzen die Produkte der Umwelt.
Wachstum und Vielfalt in einer endlichen Welt: Wie sich mit dem mathematischen Blick auf die bestehenden Probleme die Klimakrise lösen ließe. Ein Gastbeitrag.
Die Weimarer Ausstellung „Ich hasse die Natur“ behandelt das Verhältnis von Natur und Mensch. Es dauert lange, bis man das erste Stück „echter“ Natur zu sehen bekommt. Hier kommen nur Fatalisten auf ihre Kosten.
Die deutsche Industrie muss Millionen Tonnen Kohlendioxid loswerden, um ihre Klimaziele zu erreichen. Immer her damit, sagen die Norweger.
Klimaschutz, Bundesnotbremse - die jüngsten Karlsruher Beschlüsse weisen den Weg in eine sicherheitsorientierte Grundrechtejudikatur. Ziel ist der Schutz der Freiheit, doch die könnte durch den starren Fokus auf das Negative Schaden nehmen.
Wer den Klimaschutz fördert, soll nach dem Willen der EU-Kommission künftig von der Finanzaufsicht belohnt werden. Doch ist das überhaupt sinnvoll?
Was, wenn der Klimawandel nicht aufzuhalten ist? Wo können wir im Jahr 2100 noch wohnen? Und wie können Hauseigentümer sich darauf vorbereiten?
Die historische Hitzewelle in Kanada und den Vereinigten Staaten hat Hunderte Menschen das Leben gekostet. Jetzt brennen die Wälder. Sind knapp fünfzig Grad auch in Deutschland möglich?
Rechenzentren gelten als energieaufwendig. Das Frankfurter Unternehmen Northern Data will diese Bilanz verbessern – mit teils spektakulären Projekten. Es fordert aber auch mehr Mut in IT-Abteilungen.
Der Klimawandel gefährdet die Finanzmarktstabilität. Daher will die EU-Kommission die Finanzaufsicht neu ausrichten. Folgt ein Stresstest für das Bankenwesen?
Für den Wasserstoffrat drängt die Zeit, um die Klimaschutzziele zu erreichen. Die Regierungsberater legen dafür einen Plan zur raschen Wasserstoffwirtschaft vor.
Für die Klimaneutralität werkeln Politiker oft im Klein-Klein. Welche Technik in Gebäuden in Jahrzehnten am vielversprechendsten ist, wissen aber nur Wahrsager.
Der Schauspieler und Ex-Politiker Arnold Schwarzenegger sagte bei dem von ihm organisierten Austrian World Summit in Wien, für mehr Akzeptanz bräuchten die Menschen „Ermutigung und nicht nur Drohungen und Zweifel“.
Der Klimawandel und steigende Wasserpegel könnten zum teilweisen Einsturz des Wohnhauses im US-Bundesstaat Florida mit mindestens zwölf Toten beigetragen haben. Ein Gutachten stellte schon 2018 „große strukturelle Schäden“ an dem zwölfstöckigen Wohngebäude fest.
Klimasteuern sind brandgefährlich. Für Politiker auf der ganzen Welt. Egal, was die Fachleute sagen. Denn Menschen befürworten CO2-Steuern – bis sie eingeführt werden. Woran liegt das?
Benzin ist teuer wie seit Jahren nicht mehr. Zwei Euro je Liter sind in Sicht. Dafür sind vor allem zwei Gründe ausschlaggebend. Doch es gibt Tricks zum Sparen.
Das Rhein-Main-Gebiet muss sich vor dem Hintergrund des Klimawandels dringend mit dem Thema Trinkwasserversorgung beschäftigen. Das gilt auch für Verbraucher.
Ein Jahr lang war die Polarstern im arktischen Eis unterwegs. Die Forscher haben jede Menge Daten gesammelt, auch über die Ozonschicht in der Nordpolarregion. Nun liegen erste Ergebnisse vor.
Der Sozialetat wächst und wächst. Kann er in Zukunft noch alle Ansprüche bedienen? Das neue Institut für Sozialpolitikforschung dringt auf Reformen.
Dürren und Hitzewellen, mehr Hunger, überschwemmte Küstenorte, Artensterben – ein Verfehlen des 1,5-Grad-Ziels des Pariser Klimaabkommens hat nach Einschätzung des Weltklimarates IPCC „irreversible Auswirkungen auf Menschen und ökologische Systeme“.
Ein Berichtsentwurf des Weltklimarates IPCC prognostiziert Hitzewellen, Hunger und den Verlust von Lebensräumen. „Das Schlimmste kommt erst noch“, warnen die Klimaexperten.
Ist die globale Erwärmung die größte Bedrohung der Zukunft? Das sehen offenbar immer weniger Deutsche so. Und das hat mit der Pandemie zu tun.