Die Zeit der Finsternis
Unser Planet wird dunkler. Weniger Gletscher, Schnee, Wolken und Aerosole lassen die Erde immer mehr Sonnenenergie speichern. Kann Geoengineering die Wende bringen?
Unser Planet wird dunkler. Weniger Gletscher, Schnee, Wolken und Aerosole lassen die Erde immer mehr Sonnenenergie speichern. Kann Geoengineering die Wende bringen?
Hitzewellen, Stürme und Überflutungen: Unter den durch die Erderwärmung zunehmenden Wetterextremen leiden laut einem Germanwatch-Bericht vor allem Entwicklungsländer - aber auch einige reiche Industriestaaten wie Deutschland.
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Einer YouGov-Umfrage zufolge lehnen die meisten Deutschen staatlich verordnete Klimaschutzmaßnahmen ab. Zwar machen sie sich überwiegend Sorgen um den Klimawandel, doch dieser Wert sinkt.
In Belém startet am Montag die dreißigste Weltklimakonferenz. Das Bündnis Sahra Wagenknecht plant den Neuanfang, und in Magdeburg beginnt der Prozess zu dem Weihnachtsmarkt-Attentat. Der F.A.Z. Newsletter.
Überschwemmungen, Hitze, Wasserknappheit: Die meisten Konfliktregionen sind auch von der Klimakrise stark betroffen. Vor Beginn der Weltklimakonferenz in Brasilien fordert UNHCR-Chef Filippo Grandi „echte Maßnahmen statt leerer Versprechen“.
Afrika leidet unter dem Klimawandel. Wenn der Westen nicht hilft, wird sich das rächen.
Eine internationale Ländergruppe um Frankreich und Kenia will Flüge in Businessclass und Privatjets stärker besteuern, um den Klimaschutz zu finanzieren. Deutschland zögert noch – die Luftfahrtbranche ist dagegen.
Effektive Argumente für mehr Klimaschutz +++ Datenausfälle bei der NOAA +++ Gletscher schwinden schneller +++ Schimmelpilze breiten sich im Norden aus +++ alles Wichtige im F.A.Z. Klimablog „Kipppunkt“.
Auf der COP will Brasilien nicht schon wieder über Klimaziele reden, sondern über die Umsetzung von Klimaschutz. Auch der Multilateralismus soll gestärkt werden.
Wetterextreme machen Kaffeebauern zu schaffen. Gleichzeitig erhöhen internationale Regeln den Druck auf Produzenten. Wie reagieren sie auf die Veränderungen?
Bei der Weltklimakonferenz in Brasilien steigt der Druck auf viele Länder, eigene Klimaziele aufzugeben. Das liege auch an der Politik der US-Regierung, erläutert der Klimaforscher Niklas Höhne. Er sieht aber auch Fehler der deutschen Regierung.
Brasiliens Präsident Lula da Silva eröffnet das Treffen der UN-Klimakonferenz mit einer Rede. In einem Gastbeitrag für die Frankfurter Allgemeine Zeitung appellierte Lula zuvor an die reichen Länder, ihre finanziellen Verpflichtungen zu erfüllen.
Nach stundenlangen Beratungen haben sich die Umweltminister in Brüssel auf ein abgeschwächtes Klimaziel für 2040 geeinigt. Die EU-weiten CO₂-Preise in Gebäude und Verkehr sollen außerdem erst später eingeführt werden.
Bei minus 30 Grad betäuben Forscher Tiere, um sie zu untersuchen. Ziel ist zu verstehen, wie sich der Klimawandel auf ihre Ernährung, Bewegung und Lebensweise auswirkt.
Eine Studie bestätigt: Elektroautos sind über ihren gesamten Lebenszyklus betrachtet weniger klimaschädlich als Verbrenner. Die Arbeit zeigt zudem genau auf, von welchem Alter an die E-Autos ihren Vorteil ausspielen.
Die Linke hat so viele Mitglieder wie seit 1994 nicht mehr. Wer sind sie, und was treibt sie um? Dazu gibt es nun Erkenntnisse, die der F.A.Z. vorliegen.
Die Unternehmen fordern eine widerstandsfähige Energieversorgung. Siemens rät zu gezielten Investitionen in Digitalisierung, Modernisierung und den Ausbau der Stromnetze.
Eine Studie zeigt, wie die Bedeutung des Klimawandels für die finanzielle Solvenz von Banken, Versicherern und Fondsgesellschaften zunimmt. Es brauche eine neue Bepreisung der Risiken, sagen die Experten.
Überall auf der Welt machen Regierungen den Ausstoß von Klimagasen teurer. Ausgerechnet in Europa bekommen nun Politiker, Industrie und Gewerkschaften Zweifel.
Nicht nur der Klimawandel ist ein Antrieb. Im Biathlon wollen sie auch neues Publikum gewinnen, indem sie den Sport „aus den Bergen ins Herz der Stadt bringen“. Doch kann das funktionieren?
Wer will wirklich noch was fürs Klima tun? Anders als Hamburgs Bürger haben die globalen Öl- und Gaskonzerne nichts mehr für die Energiewende übrig und den Geldhahn zugedreht.
Nestflucht bei Hitze, verletzte Jungvögel und eine hoch belastete Auffangstation: Was den Mauerseglern in Hessen zusetzt.
Seit Längerem wird der Klimawandel nicht nur als Gefahr für die Umwelt, sondern auch als Sicherheitsrisiko gesehen. Forscher warnen aber nun, dass das Thema beinahe von der politischen Agenda verschwunden ist.
Auch nach dem Ende des Gazakrieges bleiben viele Fragen offen. Der IWF stellt auf der Herbsttagung seine Wirtschaftsprognose vor. Und Microsoft beendet den regulären Support für Windows 10. Der F.A.Z. Frühdenker.
Eine Polarisierungsstudie der Technischen Universität Dresden präsentiert ein spannendes Meinungsbild der Deutschen. Es geht von der Zeitenwende bis hin zur Regenbogenflagge.
Die Hamburger stimmen für drastische Vorgaben zum Klimaschutz. Wie die Ziele erreicht werden können, ist unklar. Dass es teuer wird, scheint unausweichlich.
Der Umweltökonom Manuel Linsenmeier kommt von Princeton nach Frankfurt, um die Anpassung an den Klimawandel zu erforschen. Sein Blick in die Zukunft ist erstaunlich zuversichtlich.
Bäume reagieren je nach Art unterschiedlich auf Wassermangel. Eine Frankfurter Studie zeigt, dass es im Kampf gegen den Klimawandel helfen kann, diese Vielfalt zu nutzen.
RWE-Chef Markus Krebber und der Chemie-Gewerkschafter Michael Vassiliadis warnen vor einer Abwanderung der Unternehmen. Was beim Klimaschutz derzeit schiefläuft.
Arnold Schwarzenegger hat ein Kompliment für den Papst – und tatsächlich kommt Hoffnung im Kampf gegen den Klimawandel in diesen Tagen von nicht selbstverständlicher Stelle.
Vor sieben Jahren erklärte der Autor Peter Brannen, welchen Einfluss Kohlendioxid auf die fünf Massensterben hatte. Nun legt er eine Erdgeschichte des CO2 vor und fesselt sogar da, wo es auf Millionen Jahre lang ruhig war.
Wer zieht die Notbremse beim Klimawandel? Die hiesigen Fachverbände der Physiker und Meteorologen stellen eine gefährliche Beschleunigung der Erwärmung fest und stellen Forderungen. Das ist gewagt.
Eine Erderwärmung um drei Grad gegenüber dem vorindustriellen Niveau halten zwei große deutsche Fachgesellschaften schon im Jahr 2050 für möglich. Damit würde die Erwärmung in den nächsten 25 Jahren genauso stark ausfallen wie in den vergangenen 150 Jahren.
Der US-Präsident nennt den Klimawandel einen Witz. Da lässt sich der chinesische Staatschef zur UN-Generalversammlung schalten, nennt die Energiewende den „Trend unserer Zeit“ – und verspricht erstmals eine Reduzierung von Klimagasen.
Begrünte Dächer, Trinkbrunnen und mehr Bäume sollen die Frankfurter Innenstadt kühlen. Doch der Weg ist lang, und erste Ansätze stoßen auf Hindernisse – von trockenen Brunnen bis zu blockierten Wurzeln.