Wenn die Kapitalisten die Aktivisten überholen
Der Klimawandel bestimmte für eine Weile die politische Debatte. Dann ging es plötzlich um Krieg und Frieden. Wer tut noch etwas für den Klimaschutz?
Der Klimawandel bestimmte für eine Weile die politische Debatte. Dann ging es plötzlich um Krieg und Frieden. Wer tut noch etwas für den Klimaschutz?
Was geht da in den Ozeanen vor? Trotz monatelanger Hitze haben sich im Atlantik bisher kaum Hurrikane gebildet. Forscher finden neue Hinweise, wie der Klimawandel die Entstehung der Monsterstürme verändert.
Immer mehr invasive Arten werden in Hessen entdeckt. Fachleuten warnen vor den Folgen des Klimawandels für die Ökosysteme.
Die Erderwärmung forciert den Zuckerkonsum, und wer ist an allem schuld? Genau, der Weltklimarat. Die Absurditäten auf Online-Plattformen und in manchen Studien lassen uns die bittere Ironie der Klimakrise spüren.
Mehr reparieren, weniger wegwerfen: Bis zum Sommer 2026 müssen alle EU-Mitgliedstaaten die Reparatur-Richtline in nationales Recht umsetzen. Doch können die neuen Regeln unser Konsumverhalten wirklich ändern?
In einem Jahr Rekordertrag, im nächsten eine Missernte – das wird es durch den Klimawandel häufiger geben, zumindest für drei der wichtigsten Nutzpflanzen, Mais, Soja und Hirse.
Die Rückversicherer verhandeln in Monte Carlo über die Prämien für die Risiken aus Naturkatastrophen. Was die Munich Re als Marktführer vorhersagt.
Im Mittel 15,7 Grad: Die Temperaturen in der Nordsee waren im Juni, Juli und August außergewöhnlich hoch. Auch die südwestliche Ostsee war wärmer als der langjährige Durchschnitt. Zudem häufen sich marine Hitzewellen.
Die Schäden durch Extremwetter fallen bisher geringer aus. Doch ohne umfassenden Schutz bleibt Deutschland verwundbar, mahnt der Versicherungsverband. Der Klimawandel ist da.
Lisa Lochmann ist Rollladenmechatronikerin in fünfter Generation. Über ein Handwerk, das immer wichtiger wird – trotz aktuell schwacher Baukonjunktur.
2,4 Milliarden Arbeiter seien übermäßiger Hitze ausgesetzt, heißt es von WHO und WMO. Die Organisationen fordern „sofortige Maßnahmen“. Denn das Problem betreffe längst nicht mehr nur Länder mit Nähe zum Äquator.
Klimaanlagen gelten als ökologisch fragwürdige Stromfresser. Aber wer sie mit einer Solaranlage auf dem Dach kombiniert, schont den Geldbeutel und zugleich die Umwelt. Worauf es ankommt.
Viele Kommunen beschäftigen mittlerweile eigene Klimaanpassungsmanager. Sie sollen dafür Sorgen, dass Städte trotz des Klimawandels lebenswert bleiben. Wie funktioniert das?
Hitzewellen und Überschwemmungen: Der Klimawandel erhöht die Einsätze des Technischen Hilfswerks stark. „Ich gehe davon aus, dass das künftig weiter zunehmen wird“, sagt THW-Chefin Lackner.
Im Norden Spaniens ziehen 300 Ziegen von Ort zu Ort und schützen dabei ganze Regionen vor verheerenden Feuern.
Viele wollen im Sommer nicht mehr in die hitzegeplagen Mittelmeer-Länder – aber Urlaub bleibt gefragt. Der Touristikkonzern TUI weitet das Angebot aus.
Die große Hitze treibt die Verkäufe nach oben – dabei gelten die Deutschen als Skeptiker, was das Kühlen von Räumen betrifft.
Zweiter Anlauf für das CCS-Gesetz im Kabinett, an dem sich schon Vorgänger Habeck versuchte: Die Technik soll dem Klimaschutz dienen. Umweltorganisationen befürchten einen Etikettenschwindel.
Millionen Deutsche trinken liebend gern Kaffee. Doch seine Zukunft ist bedroht. Zwei Drittel der Anbauflächen könnten verloren gehen – und die Preise dürften weiter steigen.
Immer noch wird viel Geld für Kohle, Öl und Gas ausgegeben. Das zu ändern, würde nicht nur dem Klima helfen.
Das Ehepaar Spanier führt mit Battenfeld-Spanier und Kühling-Gillot zwei Spitzenweingüter. Im Interview sprechen sie über die Zukunft des Rieslings, alkoholfreie Weine und die Krise der Branche.
In Deutschland ist der Sommer bescheiden warm und in einigen Regionen sehr feucht. Das ist eine Folge des Klimawandels. Denn der verspricht nicht monatelangen Sonnenschein, sondern extreme Niederschläge.
Schon vor dem Unfall in Riedlingen: Die Deutsche Bahn hat die Auswirkungen des Klimawandels auf die eigene Infrastruktur im Blick – und muss nun Maßnahmen der Anpassung finden.
1,5 Grad globaler Erwärmung sind fast schon überschritten. Trotzdem stärkt der Internationale Gerichtshof ausgerechnet diese Zielmarke. Warum? Weil es gute Gründe dafür gibt.
Der Astrophysiker Harald Lesch weiß, dass nicht die Wissenschaft allein die Menschen bewegt. Für den Klimawandel können uns auch der verstorbene Papst Franziskus und die Musik Antonio Vivaldis wach machen.
Die jetzige Landesregierung kümmere sich nur um die Anpassung an den Klimawandel, aber nicht um die Bekämpfung, meinen Grüne und Naturschützer. Der Umweltminister von der CDU spricht dagegen von Erfolgen.
Öl- und Gaskonzerne versprechen, die Klimaschutzziele mit gezielten Anpflanzungen zu erreichen. Das kann nicht funktionieren.
Nicht bindend, aber bedeutsam: das Gutachten des Internationalen Gerichtshofs formt Völkerrecht. Die Staaten müssen gegen den Klimawandel zusammenarbeiten.
Das Meer holt sich immer mehr von Tuvalu. Australien wird nun erstmals 280 Klimaflüchtlingen des pazifischen Inselstaats eine neue Heimat bieten. Der Ansturm ist riesig – es gibt aber auch kritische Stimmen.
Die Erde wird immer heißer, aber die Leute reden lieber über die Rente. Haben die denn nicht kapiert, wie schlimm die Zukunft wird? Doch. Aber manchmal hilft Reden nicht weiter.
Die Erwärmung des Planeten hat sich beschleunigt, doch ebenso die Attacken auf den Klimaschutz. Wie erfolgreich kann eine Politik sein, die selbst bei klaren Krisenzeichen kapituliert und ihre Hände lieber in Unschuld wäscht?
Weil das Volk endlich sauberere Luft atmen sollte, wurden die Kraftwerke in China rapide entschwefelt. Das bekommt dem Klima schlecht, die Erwärmung beschleunigt sich.
Carsten Schneider kümmert sich in der neuen Regierung um den Klimaschutz. Als „Minister für Versöhnung“ will er das Thema ganz anders anpacken als sein Vorgänger.
Klimawandel, Escorts und ein Clanchef wie aus den Klischeebüchern: Mit „#SchwarzeSchafe“ hat Oliver Rihs einen angemessen belämmerten Sommerfilm gedreht, in dem Berlin die Hauptrolle spielt.
In Lissabon engagiert sich die frühere Kanzlerin bei der Gulbenkian-Stiftung für den Schutz der Antarktis – und wirkt dabei alles andere als „außer Dienst“.
Die Durchschnittstemperatur in Westeuropa lag bei 20,49 Grad. Eine neue Studie zeigt zudem, wie der Klimawandel für mehr Hitzetote sorgt – besonders in Großstädten.