Streit ums Klima ist eine gute Sache
Streit belebt die Klimapolitik der Bundesregierung. Die Minister Carsten Schneider und Katherina Reiche stehen für kontroverse Ansätze – zum Glück.
Umweltminister Schneider will mit dem neuen Textilgesetz auch Billigimporte aus China in die Pflicht nehmen. Ein „großer Bluff“, kritisiert die Textilbranche.
Carsten Schneider wurde am 23. Januar 1976 in Erfurt geboren. Im Jahr 1994 wurde er Juso-Mitglied, ein Jahr später tratz er in die SPD ein. Schneider ist seit 1998 Mitglied des Deutschen Bundestages. 2021 wurde er Staatsminister beim Bundeskanzler, Beauftragter der Bundesregierung für Ostdeutschland.
Seit Mai 2025 ist Schneider Bundesminister für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit in der schwarz-roten Regierungskoalition unter Kanzler Friedrich Merz.
Streit belebt die Klimapolitik der Bundesregierung. Die Minister Carsten Schneider und Katherina Reiche stehen für kontroverse Ansätze – zum Glück.
Zusätzlich 2000 Windräder und acht Milliarden Euro Förderung: Umweltminister Schneider will mit seinem Klimaschutzprogramm die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern verringern. Ein entscheidender Teil aber fehlt.
Zentrale Verkehrsprojekte sollen bald als Vorhaben „von überragendem öffentlichem Interesse“ eingestuft werden. Darin liegt eine echte Chance, damit Deutschland vorankommt.
Die Euphorie für Nachhaltigkeit ist verklungen. Nun soll ausgerechnet ein Unternehmen mit Sitz in Texas zum Hoffnungsträger der Kreislaufwirtschaft werden.
Der Onlinemodehändler Zalando schließt sein Werk in Erfurt, 2700 Jobs fallen weg. Die Politik kritisiert den Konzern scharf für die Art der Kommunikation.
Das Umweltbundesamt hat Zahlen zum Klimaschutz vorgelegt. Das ernüchternde Ergebnis: Der Rückgang von CO2-Emissionen hat sich 2025 verlangsamt.
Umweltminister Carsten Schneider stellt Eckpunkte zur Stärkung gesunder Böden und Wälder vor. Bremst das geplante Gesetz den Ausbau von Straßen und Schienen aus?
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen bereut beim Atomgipfel in Paris die Reduzierung von Atomenergie im europäischen Strommix. Umweltminister Schneider widerspricht.
Und verlässt aus Protest die Preisverleihung der Berlinale. Es ist der vorläufige Schlusspunkt einer deprimierend vorhersehbaren Abfolge von Eklats während des Filmfestivals.
Der Entwurf von Umweltminister Carsten Schneiders zum Klimaschutzprogramm sieht die CO₂-Neutralität gefährdet. Seine Vorschläge reichen nicht aus, um das Ruder herumzureißen.
Brasiliens Entwurf für ein Abschlussdokument der Weltklimakonferenz erzürnt die Europäer. Stehen die Verhandlungen gar vor dem Aus?
Berlin wird für zehn Jahre je 100 Millionen Euro in einen Fonds zum Schutz des Regenwaldes einzahlen. Damit ist Deutschland das zweite EU-Land, das einen größeren Beitrag zusagt.
Bundesumweltminister Schneider wirbt auf der Weltklimakonferenz in Belém für „gerechte Übergänge“. Und stellt eine Stadt in der Niederlausitz als Vorbild vor.
Der Staat soll schlanker werden. Manche Minister gehen das Vorhaben recht verhalten an.
Schluss mit dem Fatalismus: Umweltminister Schneider wirbt für eine optimistische, aber auch realistische Klimapolitik. Lieber als über den Weltuntergang redet er darum über Geld.
Ministerpräsident Kretschmer will die verunsicherte Belegschaft in Zwickau beruhigen. Doch die schwache Nachfrage belastet die Produktion immer stärker.
Kurz vor dem „Auto-Gipfel“ im Kanzleramt widersprechen die SPD-Minister Bärbel Bas und Carsten Schneider den Plänen des CDU-Kanzlers. Kommt es im Koalitonsausschuss zum offenen Streit?
Umweltminister Schneider will den Waldumbau und die Wiedervernässung von Mooren in den Fokus nehmen. Senkenleistung wird aber erst 2045 erreicht.
Umweltminister Carsten Schneider will mehr Leute für Klima- und Umweltschutz gewinnen. Diese Woche traf er, noch ganz klassisch, Land- und Forstwirte. Demnächst will er Metal-Fans in Wacken über Moorprojekte informieren.
Carsten Schneider kümmert sich in der neuen Regierung um den Klimaschutz. Als „Minister für Versöhnung“ will er das Thema ganz anders anpacken als sein Vorgänger.
In Bonn haben tausende Verhandler zehn zähe Tage hinter sich. Der deutsche Umweltminister Schneider sagt: „Das wird der Lage nicht gerecht.“
Der SPD-Politiker Carsten Schneider ist in der schwarz-roten Koalition der neue starke Mann für die Klimapolitik. Der bisherige Ostbeauftragte genießt weithin Respekt. Und er hat einen alten Haudegen an seiner Seite.
Im ehemaligen Industriepark Griesheim entsteht als erster großer Neubau ein Rechenzentrum. Es soll auch den künftigen Nachbarn nützen.
Erneuerbare Energien kommen häufig aus den ostdeutschen Ländern. Aber da geht noch mehr, findet der Ostbeauftragte Carsten Schneider.
Wenn Carsten Schneider durch den Osten reist, schlägt dem Ost-Beauftragten der Bundesregierung viel Wut entgegen. Der SPD-Politiker hört geduldig zu. Und widerspricht vehement.
Wird die SPD jetzt wieder Friedenspartei, um im Osten der AfD und dem Wagenknecht-Bündnis das Wasser abzugraben? Im F.A.Z. Podcast für Deutschland sprechen wir darüber mit Carsten Schneider, dem Ostbeauftragten der Bundesregierung.
Der Kanzler stellt sich in Dresden den Fragen der Bürger. Putin hält seine Rede zur Lage der Nation. Und Hip-Hop kommt ins Museum. Der F.A.Z. Newsletter.
Der Ostbeauftragte der Bundesregierung, Carsten Schneider, fürchtet, dass ein Verbot nur zur Solidarisierung mit der AfD führen würde. Stattdessen müsse man sie inhaltlich stellen.
Die Zahl Ostdeutscher in hohen Führungsämtern wächst nur langsam. Dem Anteil an der Bevölkerung entspricht sie noch lange nicht. Das zeigt der „Elitenmonitor“.
Carsten Schneider ist Ostbeauftragter der Bundesregierung. Zwei Tage fuhr er nun durchs Land, um zu zeigen, wie er es sieht. Und um darüber zu reden, warum man nicht immer über die AfD reden sollte.
Der SPD-Politiker Carsten Schneider will jene Wähler stärken, die nicht die AfD wählen. Denn die Stärke der Partei sei „die größte Gefahr für die wirtschaftliche Entwicklung Ostdeutschlands“.
Sie stellen 20 Prozent der Bevölkerung, sind aber kaum an führender Stelle vertreten: Der Bund will, dass mehr Ostdeutsche in verantwortungsvolle Positionen kommen – allerdings soll es ohne Quote gehen.
Im Bericht von Carsten Schneider treten viele Gemeinsamkeiten zwischen West und Ost auf. In beiden Teilen des Landes geht das Vertrauen in die Politik zurück.
Die rassistischen Übergriffe von Rostock-Lichtenhagen vor dreißig Jahren waren für ihn ein Fanal, sagt der Ostbeauftragte Carsten Schneider im Interview. Heute will er selbstbewusste Stimmen aus dem Osten fördern.
Die Kritik an der geplanten Umlage beschäftigt die Koalition. In Finnland wird über die NATO-Norderweiterung verhandelt. Und Britney Spears veröffentlicht nach sechs Jahren einen neuen Song – ein Duett. Der F.A.Z. Newsletter für Deutschland.
Der Ostbeauftragte Carsten Schneider gesteht Fehler in der Russland-Politik ein. Aber er findet es richtig, weiter Kontakte zur russischen Zivilgesellschaft zu suchen.