Deutsche Klimapolitik auf Abwegen
Deutschland als globales Vorbild? Dann würde die Welt zwei bis drei Grad wärmer. Die neue Klimapolitik-Analyse des unabhängigen „Climate Action Tracker“ zeigt: Ein paar gute Ansätze reichen nicht.
Deutschland als globales Vorbild? Dann würde die Welt zwei bis drei Grad wärmer. Die neue Klimapolitik-Analyse des unabhängigen „Climate Action Tracker“ zeigt: Ein paar gute Ansätze reichen nicht.
Afrika ist nur für einen geringen Teil der weltweiten Emissionen verantwortlich, leidet aber erheblich unter dem Klimawandel. Kenias Präsident Ruto sieht dennoch eine große Chance.
Was wollen die Parteien gegen den Klimawandel tun? Darüber gibt der „Science-O-Mat“ Auskunft, den die Gruppe Scientists for Future entwickelt hat.
Sie können alles außer Energie verschwenden: Der Rhein-Hunsrück-Kreis macht in vielen kleinen Ortschaften vor, wie sich Klimaschutz in Deutschland ohne Jammern umsetzen lässt. Eine Ortsbegehung.
Das Klima schützen wollen fast alle – aber auf Reisen gehen auch. Kann man überhaupt noch ohne schlechtes Gewissen in ein Flugzeug steigen? Fachleute sind sich uneins.
An den Weinbergen der hessischen Bergstraße ist der Klimawandel zu spüren. Mancherorts wird der Riesling dem Cabernet Franc und Sauvignon weichen müssen. Und er wird künftig anders schmecken.
Wegen hoher Temperaturen, Dürre und Wassermangels leiden Landwirtschaft und Tourismus in Marokko und Tunesien. In Nordafrika müssen immer mehr Menschen auf dem Land ihre Wohnorte verlassen.
Der diesjährige Sommer bleibt mit wechselhaftem Wetter in Erinnerung: Es gab Starkregen, überdurchschnittlich viele Sonnenstunden und die Temperaturen schwankten zwischen minus 0,7 und 38,8 Grad. Trotzdem war es im Mittel zu warm – zum 27. Mal in Folge.
Naturgewalten stressen die Lieferketten: am Panamakanal, am Rhein und in den Alpen. Nötig sind daher handfeste Investitionen in wetterfeste Häfen, Kanäle, Straßen oder Bahnverbindungen.
Anstatt am Strand zu faulenzen oder fremde Kulturen zu entdecken, arbeiten wir im Naturschutz: Wer eine Woche im Bergwaldprojekt in der Schweiz Freiwilligendienst leistet, lernt nicht nur mit Sense und Motorsäge umzugehen.
Überall in Europa zahlen Autofahrer eine Maut für die Nutzung der Straßen. Deutschland gehört zu den Ausnahmen. Das ist ein Fehler.
Bio- und Holzkohle binden Kohlendioxid aus der Luft langfristig und speichert zudem Nährstoffe. Klimaforscher erkunden nun in Hessen und Brasilien Chancen für Umwelt und Landwirtschaft.
Nur eine kleine Minderheit der Hessen glaubt, dass die Grünen eine gute Wirtschaftspolitik machen würden - und das trotz eines grünen Wirtschaftsministers. Doch auch CDU und SPD haben Vertrauensdefizite.
Der Kuckuck büßt zusehends seine Heimat ein. Die Verschiebung der Jahreszeiten und der ökologische Wandel setzen dem viel besungenen Singvogel mächtig zu.
Hans-Werner Sinns scharfe Kritik an der deutschen und europäischen Klimapolitik schlägt hohe Wellen. Hier antwortet ihm der Energieökonom Lion Hirth.
Der Klimawandel zerstört den Lebensraum des Eisbären. Steht die Art nun tatsächlich vor dem Aus, oder kann das größte Raubtier der Arktis sich anpassen?
Sarah Jones ist neue Präsidentin des Deutschen Wetterdienstes in Offenbach. Im Interview spricht sie über Regen, Gewitter und Tornados und erklärt, wie Forschung zu besseren Prognosen führt.
Die Formel 1 ist in Klimafragen nicht entschieden genug. Dabei gibt es keine Sportart, die größere Chancen hätte auf dem Weg zu einem besseren Klimaschutz.
Bislang fördert der fünfte Kontinent Steinkohle. Der Klimawandel erzwingt ein Umdenken: Batterierohstoffe werden viel wichtiger.
Auf der „Polarstern“ in die Arktis: Ein kurzes Rendezvous mit Polartouristen in der Arktis. Danach wird die grüne Unterseite des Eises mit Akribie unter die Lupe genommen.
Die Otto Brenner Stiftung veröffentlicht ein Pamphlet, das sich mit der Berichterstattung über Windenergie befasst. Das sieht nur auf den ersten Blick nach objektivierender wissenschaftlicher Arbeit aus.
Ein Obolus für den Klimaschutz und das gute Gewissen, so fliegt es sich leichter. Doch viele CO₂-Zertifikate zum Schutz von Tropenwäldern halten nicht, was sie versprechen. Das legt eine unabhängige Studie offen.
Der Ozean ist ein gewaltiger Wärmepuffer, der einen Großteil der Wärme schluckt, den der menschengemachte Klimawandel verursacht. Die nun erreichten Temperaturen sind beispiellos – und alarmieren Klimaforscher.
Wirtschaftsminister Robert Habeck besucht die größte Spielemesse der Welt und trifft sich mit Branchenvertretern. Thema sind dabei immer wieder Technologietransfers in andere Branchen.
Klimawandel bekämpfen ist im Interesse aller +++ Machbarkeitswahn +++ Grundwasserverhältnisse sind entscheidend +++ Vergessene Folgen des Preisstopps
In diesem Jahr wird die Getreideernte unterdurchschnittlich ausfallen; doch es gibt mehr Kartoffeln und Gemüse.
Der Bundesregierung fehle es beim Klimaschutz nicht an Ideen, sondern an einem schlüssigen Gesamtkonzept, findet der Klimarat. Das neue Klimaschutzgesetz könnte dabei sogar hilfreich sein.
Im Kampf gegen die Erderwärmung setzen Planer zunehmend auf die CO2-neutrale Stadt: Das Treibhausgas Kohlendioxid wird klimafreundlich kompensiert; die Energie stammt aus erneuerbaren Quellen.
Systemwechsel statt Klimawandel: Welche Vorstellung von Demokratie hat die Letzte Generation? Victor Klemperer trieb schon 1949 um, was es mit den Aktivisten auf sich hat. Die Frage stellt sich heute neu. Ein Gastbeitrag.
Die Königsklasse des Motorsports will bis 2030 vollständig klimaneutral sein. Die Umweltorganisation Greenpeace hält das für Etikettenschwindel – und macht der Formel 1 zum Teil schwere Vorwürfe.
Das Wettersystem in Europa ist im Umbruch und Witterungsextreme werden zur neuen Norm – eine Zwischenbilanz des Jahres 2023 in Karten und Grafiken.
Seit Jahrzehnten pumpt Frankfurt Wasser aus dem Vogelsberg. Dort trocknen Flüsse und Wiesen aus. Jetzt eskaliert der Konflikt zwischen Stadt und Land.
Die Jagdzecke Hyalomma und andere Zecken werden in Deutschland häufiger. Welche Erreger sie in sich tragen können und wie man sich schützt, erklärt eine Parasitologin.
Das Meereis ist erreicht, die Messungen beginnen. Das „Polarstern“-Team schwärmt aus, doch das Eis unter den Forschungsinstrumenten wird immer dünner.
Das 700 Hektar große Naturschutzgebiet auf sandigem Untergrund wird besonders stark unter der Klimaerwärmung leiden. Der Förster ist überzeugt, dass der Wald überlebt – allerdings werden die Bäume kleiner.
Der Klimawandel ist ein Problem, aber nicht die Apokalypse. Die fehlgeleitete Angst vor dem Untergang verursacht Extremismus und eine übertriebene Klimaschutzpolitik. Ein Gastbeitrag.