Demonstration gegen Corona-Maßnahmen
Trotz Verboten haben in der Berliner Innenstadt mehrere Tausend Menschen gegen die Corona-Politik der Bundesregierung protestiert. Dabei kam es auch zu 80 Festnahmen.
Trotz Verboten haben in der Berliner Innenstadt mehrere Tausend Menschen gegen die Corona-Politik der Bundesregierung protestiert. Dabei kam es auch zu 80 Festnahmen.
Zum Samstag ist die Inzidenz in Frankfurt, Kassel und Offenbach über die Marke 100 gestiegen. Die Nachbarstadt Frankfurts zieht daraus Konsequenzen. Das hat Folgen etwa für Nahverkehr und Veranstaltungen.
Baden-Württemberg bereitet weitere Einschränkungen für Nicht-Geimpfte vor, um eine Überlastung der Intensivstationen durch Covid-19-Patienten zu verhindern. Denn deren Kapazitäten haben sich deutlich verringert.
Weite Teile des Südens der Vereinigten Staaten sind zum Corona-Hotspot geworden. Florida verzeichnet so viele Todesfälle wie noch nie in der Pandemie, Tennessee erlebt einen dramatischen Anstieg an Neuinfektionen.
Es ist nicht ungewöhnlich, dass Moleküle in Tiergiften als Medikamente dienen. Brasilianische Forscher haben nun im Gift der Jararacuçu-Schlange eins gefunden, das die Vermehrung des Coronavirus hemmt.
Anders als in früheren Jahren sind 2020 auch die Einnahmen aus der Lohnsteuer für Hessen gesunken, wie neue Zahlen zeigen. Auffällig ist: Ein Bruchteil aller Betriebe zahlt den Großteil der Steuern.
Die US-Ermittler können nicht abschließend sagen, ob das Virus aus einem Labor stammt oder vom Tier auf den Menschen übergesprungen ist. Präsident Biden kritisierte erneut China. Peking habe die Untersuchung behindert.
Nicht nur die Corona-Pandemie hinterlässt Spuren in Hessens Finanzen. Der Steuerzahlerbund fordert von der Landesregierung mehr Sparanstrengungen.
Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 10.303 Corona-Neuinfektionen. SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz ruft die Bürger dazu auf, mit flotten Sprüchen für die Impfung zu werben.
Die Universität Cambridge und die britische Gesundheitsbehörde Public Health England werteten für eine Untersuchung mehr als 40.000 Corona-Fälle aus. Bisher hatten Studien vor allem die höhere Übertragbarkeit der Delta-Variante belegt.
In einem Fall kippte das Verwaltungsgericht ein Verbot, zwei Versammlungen dürfen stattfinden. Mehr als 4200 Polizisten werden im Einsatz sein. Vor einem Jahr hatten Demonstranten die Absperrung zum Reichstagsgebäude durchbrochen.
Nur 140 statt wie vor der Pandemie üblich 700 Gäste waren zu der 57. Verleihung der Grimme-Auszeichnungen geladen. Preisträgerin Isabel Schayani rief in ihrer Dankesrede zu einem Schweigemoment für das afghanische Volk auf.
Petra Hardt hat einen schmalen Band zwischen Erinnerungen, Essays und Szenen geschrieben. Er heißt so wie das, was die Autorin schon konnte, bevor Corona es vielen aufgezwungen hat: das „Fernlieben“.
Endlich ist die Mensa wieder geöffnet, wenn auch nur im Corona-Betrieb. Jetzt sollen Milch und Wasser an der TU-Darmstadt vergiftet worden sein. Wie gehen die Studenten damit um?
Die Hamburger 2-G-Regel ist skandalös, nicht nur, weil damit Nichtgeimpfte aus vielen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens ausgeschlossen werden können. Der Staat drängt Private, seine Regeln durchzusetzen. Übernehmen die Nashörner dieses Land? Ein Gastbeitrag.
Hessens Kultusminister Lorz sieht die Schulen für den Neustart nach den Ferien gerüstet. Schüler müssen vorerst am Platz eine Maske tragen. Die SPD klagt über Lehrermangel und fehlende Ganztagsplätze.
Delta dominiert die vierte Welle im Land. Was zeichnet den Erreger aus, und wie hat er die Pandemie verändert? Die Genomdaten und Fallzahlen geben Aufschluss. Eine Entschlüsselung in Schaubildern.
Wegen weiter sehr stark steigender Corona-Fallzahlen prüft die Regierung, ob künftig nur noch Geimpfte, Getestete und Genesene Fernzüge und Inlandsflüge nutzen dürfen. Die FDP hält das nicht für sinnvoll.
Karin Attner kann keine Maske tragen und fühlt sich von der Politik vergessen. Christopher Feiertag befürwortet die Maskenpflicht. Bei „Deutschland spricht“ kommen sie zum Streitgespräch zusammen.
Ganz Spanien gilt ab Sonntag nicht mehr als Corona-Hochrisikogebiet. Das teilte das Robert-Koch-Institut mit. Vergangene Woche gab es bereits eine Entwarnung für Teile Spaniens.
Auch ein Jahr nach ihrer Erkrankung leiden einer Studie zufolge rund die Hälfte der wegen einer Corona-Infektion ins Krankenhaus eingelieferten Patienten noch an Langzeitfolgen. Einer von drei Patienten sei auch nach einem Jahr noch kurzatmig, hieß es in der Studie.
Die Bundesregierung streicht Spanien von der Liste der Hochrisikogebiete. Auch Mallorca fällt damit nicht mehr in diese Kategorie. Für Reiserückkehrer entfallen damit die Quarantänevorschriften.
Gerade während der Corona-Pandemie versuchten sich viele daran, ihr Zuhause schöner zu gestalten – und misteten ordentlich aus. Doch nicht alles Aussortierte gehört auf den Sperrmüll. Manches findet andere Verwendung.
Derzeit ist die Corona-Lage nicht dramatisch, aber die Zahlen steigen schon wieder rasant. Noch haben wir Zeit, nicht dieselben Fehler zu machen wie vor einem Jahr.
Der US-Präsident will die Terroristen in Afghanistan „jagen“. Die Kanzlerkandidaten bereiten sich auf das erste TV-Triell vor. Und es gibt neue Probleme für Flutopfer. Der F.A.Z.-Newsletter.
Am Freitag ist die Zahl der Covid-Patienten auf Intensivstationen laut dem DIVI-Intensivregister noch mal um 54 Fälle gestiegen. Abseits der Intensivstationen waren allein am Donnerstag 362 neue Hospitalisierungen wegen Corona gemeldet worden.
Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 15- bis 34-Jährigen fast doppelt so hoch wie bei der Gesamtbevölkerung. Die regionale Klinikbelegung mit Corona-Patienten soll künftig der wesentliche Maßstab für Beschränkungen sein.
Bei der Kontaktnachverfolgung stoßen die Gesundheitsbehörden auf immer merkwürdigere Erinnerungslücken. Apps und Listen erweisen sich weitgehend als nutzlos.
Entscheidende Größe für Corona-Maßnahmen in Deutschland soll künftig die regionale Auslastung der Krankenhäuser sein - statt wie bisher die Sieben-Tage-Inzidenz. Das geht aus einer Formulierungshilfe aus dem Gesundheitsministerium hervor, die der Nachrichtenagentur AFP vorliegt.
Bayern beurteilt die Corona-Lage künftig nicht mehr nach der Inzidenz. Es werde Warnstufen geben, die die Krankenhausbelastung berücksichtigen, kündigt der bayerische Ministerpräsident an. Die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske wird gelockert.
Australien verzeichnet erstmals mehr als 1000 Corona-Infektionen an einem Tag. Allein im Bundesstaat New South Wales, in dem die Metropole Sydney liegt, wurden 1029 neue Fälle registriert.
Betriebe mit unter fünf Beschäftigten leiden am häufigsten an den Krisenfolgen, wie aus einer aktuellen Studie hervorgeht. Demnach mussten im Mai 41 Prozent von ihnen nach wie vor Umsatzeinbußen hinnehmen. Von einer Pleitenwelle geht die KfW aber nicht aus.
Der Gedanke, sich von der Fixierung auf die Inzidenz zu lösen, ist richtig. Die Hoffnung allerdings ist klein, dass vor dem erwarteten Herbst in der Corona-Politik die Wende geschafft wird.
Monatelang waren Freizeitparks geschlossen und hatten keine Besucher. Nun häufen sich Beschwerden, dass die Parks zu voll seien. Die Unternehmen klagen derweil über Einbußen, weil sie weniger Gäste einließen als vor Corona.