Parteipolitisches Kalkül statt Aufklärung
Die Enquetekommission zur Pandemie ist sinnvoll, aber sie kommt zu spät – und der Umgang mit der Maskenaffäre ist ein weiterer Tiefpunkt in der Corona-Aufarbeitung.
Die Enquetekommission zur Pandemie ist sinnvoll, aber sie kommt zu spät – und der Umgang mit der Maskenaffäre ist ein weiterer Tiefpunkt in der Corona-Aufarbeitung.
Unternehmen schicken Beschäftigte viel seltener auf Reisen als vor Corona, die USA dämpfen zusätzlich. Der Chef einer Reisebürokette warnt, eine längere Schwächephase könne Nachteile für Urlauber bringen.
Wurde die finanzielle Unterstützung im ersten Coronajahr gebraucht, um eine Insolvenz zu vermeiden? Das lässt das Land Hessen nun überprüfen.
Der vollständige Sudhof-Bericht liefert neue Munition gegen Jens Spahn. Es geht um eine möglicherweise bevorzugte Schweizer Firma – und darum, dass die Schwärzungen Spahn offenbar aus der Schusslinie nehmen sollten.
Wie der Berliner Senat einmal unbedingt viel Geld ausgeben wollte. Mit nur einem Bieter für den Betrieb der Corona-Testzentren wurde der Wunsch auch erfüllt.
Die Pandemie muss aufgeklärt werden – um zu lernen. Bedenklich war mancher Lockdown-Eifer, aber auch „Widerstand“ gegen den Rechtsstaat. Sogar durch Amtsträger.
Für Arbeitslose sind die Aussichten derzeit düster. Und Besserung ist vorerst kaum in Sicht. Das wird bei den jüngsten Zahlen zum Arbeitsmarkt deutlich.
Dass nach dieser Enquete alles ganz anders und viel besser werde, ist eine Illusion. Quer durch den Corona-Graben zieht sich der Populismus-Graben. Ihn zu überbrücken ist in Deutschland noch niemandem gelungen.
Trump spielt auf dem NATO-Gipfel in Den Haag die Hauptrolle, Selenskyj nur eine Nebenrolle. Israel will seinen Fokus wieder auf Gaza richten. Spahn äußert sich zu Corona-Masken. Und in Berlin wird ein Zaun errichtet. Der F.A.Z. Frühdenker.
Der CSU-Landesgruppenchef kritisiert die Attacken auf Jens Spahn wegen der Maskenbeschaffung. Seine Partei wolle Corona nach vorne gerichtet aufarbeiten, sagt er mit Blick auf die geplante Enquetekommission.
Dass die EU mit Krisen kreativ umgehen kann, hat sie nach dem finanziellen Zusammenbruch Griechenlands und in der Corona-Pandemie gezeigt. Auch für die Migrationskrise könnte es flexiblere Lösungen geben.
Der Haushaltsausschuss soll den Bericht über die Masken-Einkäufe von Jens Spahn einsehen können. Vor wenigen Tagen argumentierte Gesundheitsministerin Nina Warken noch dagegen.
Stellen Sie sich vor, Ihr Arzt entwickelt eine maßgeschneiderte Therapie, die ausschließlich gegen Ihren spezifischen Tumor gerichtet ist. Was nach Science-Fiction klingt, wird in der Krebsmedizin bereits Realität: die individualisierte Neoantigentherapie. Diese revolutionäre Behandlungsmethode könnte die Krebstherapie grundlegend verändern.
Nach Corona zeigt sich: Das Homeoffice vergrößert die Entfernung zwischen Arbeitsplatz und Wohnort, wegen Jobwechsels und Umzügen. Das bietet Chancen für Arbeits- und Wohnungsmärkte.
Vor dem hessischen Staatsgerichtshof streiten Landtag und AfD über die Zuständigkeit und den Umfang des Corona-Ausschusses. Im Zentrum steht die Frage, ob das Gremium auch die Arbeit von Bundesbehörden und internationalen Organisationen prüfen darf.
Landesweit wird der erste nationale Veteranentag begangen. Im hessischen Staatsgericht wird die AfD-Klage zum Corona-Ausschuss verhandelt. Und der Kampf gegen Migräne erfordert Eigenverantwortung. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Bisher steht der frühere Gesundheitsminister Jens Spahn wegen zu teurer Corona-Maskenbeschafffung im Fokus. Nun gerät das Vorgehen im damals von Olaf Scholz geführten Finanzministerium in den Blick: Wurde dort ordnungsgemäß gehandelt?
In der Pandemie waren sie Rivalen, vor Gericht streiten sie über Patente und Milliarden. Nun will der mRNA-Pionier aus Mainz den Tübinger Konkurrenten kaufen. Biontech-Chef Şahin erklärt, was dahintersteckt.
Vor dem hessischen Staatsgerichtshof streiten Landtag und AfD über die Zuständigkeit und den Umfang des Corona-Untersuchungsausschusses. Im Zentrum steht die Frage, ob das Gremium auch die Arbeit von Bundesbehörden und internationalen Organisationen prüfen darf.
Wo Hans Erich Dotter seine erste Dauerwelle ansetzte, werden inzwischen Guhl-Shampoos und Goldwell-Farben für die halbe Welt produziert. Wie Kao mit US-Zöllen und den Corona-Folgen umgeht.
Der frühere Gesundheitsminister steht in der Kritik, weil unter seiner Führung während der Corona-Pandemie Schutzmasken zu teuer eingekauft worden sein sollen. Nun tritt der CDU-Politiker den Vorwürfen entgegen.
Ministerin Warken muss reinen Tisch machen, selbst wenn das ihren Fraktionsvorsitzenden Spahn gefährden könnte. Der „Sudhof-Bericht“ sollte möglichst schnell und unverändert dem Bundestag und der Öffentlichkeit zugehen.
Ein interner Bericht zum überteuerten Kauf von Corona-Masken setzt Jens Spahn unter Druck. Der Steuerzahlerbund fordert Aufklärung. Die Opposition wirft Spahns Nachfolgerin vor, den Bericht abschwächen zu wollen.
Strenge Struktur, zarte Linien und der Mut zum Scheitern – Irene Hardjanegaras Arbeiten bewegen sich in einem Spannungsfeld zwischen Disziplin und Spontaneität. Die Pandemie hat ihre Kunst nachhaltig transformiert und neue Wege eröffnet.
Nicht einmal die Hälfte des schuldenfinanzierten Corona-Aufbaufonds wurden bislang abgerufen. Das Geld soll nun auch über andere Kanäle abfließen.
Der Schaden durch überteuert gekaufte Corona-Masken summiert sich auf 623 Millionen Euro – das sind 156 Millionen Euro mehr als bislang bekannt. Der interne Bericht einer Sonderermittlerin enthält einen weiteren schweren Verdacht.
Deutschland hat keine krisenfeste Gesetzgebung für eine Masseninfektion, schreibt die Juristin Marina Preiß. Die Regeln seien zu sehr auf Corona zugeschnitten.
Der seit Corona bekannte Virologe Hendrik Streeck wird neuer Drogenbeauftragter der Bundesregierung. Besonders die Cannabis-Legalisierung wird ihn beschäftigen.
Die Rechnungsprüfer haben den schuldenfinanzierten Fonds schon öfter gerügt – aber noch nie so deutlich wie jetzt.
Nach dem Erfolg mit den Corona-Impfstoffen steckt der Mainzer mRNA-Pionier nun viel Geld in die Entwicklung neuer Krebsmedikamente. Ende des Jahres soll die erste Zulassung in den USA beantragt werden.
Die meisten erinnern sich heute anekdotisch an die Corona-Jahre. Doch es gibt Menschen, für die das Leid kein Ende nimmt. Sie verdienen besondere Aufmerksamkeit – auch von der neuen Regierung.
Die westlichen Länder haben die Armutsregionen der Welt nicht ausreichend im Blick, sagt der Sozialmediziner Norbert Schmacke. Dabei wäre gerade dies entscheidend, um besser durch die nächste Pandemie zu kommen.
Wenn die Hessen in einem eigens dafür festgelegten Rahmen frei erörtern können, was im Umgang mit der Pandemie falsch gelaufen ist, wird immerhin der Vorwurf widerlegt, es solle etwas vertuscht werden.