Jäger der verlorenen Wahrheiten
Zurück in die Zukunft: Im Kampf um die Bewahrung der Artenvielfalt setzen Wissenschaftler der Frankfurter Senckenberg-Gesellschaft auf die Erforschung der Vergangenheit.
Zurück in die Zukunft: Im Kampf um die Bewahrung der Artenvielfalt setzen Wissenschaftler der Frankfurter Senckenberg-Gesellschaft auf die Erforschung der Vergangenheit.
Er will Mammuts und den Tasmanischen Tiger wiederbeleben. Der Gentechnik-Pionier George Church erklärt, warum dadurch die Rettung der Biodiversität effizienter werden kann.
Lange ging es mit dem Feldhamster bergab. Neue Projekte zum Schutz der scheuen Tiere zeigen aber Wirkung. Endlich nimmt ihre Zahl wieder zu.
Nach der Krefeld-Studie zum „Insekten-Armageddon“ passierte einiges. Doch dann wurde es zäh. Die Ausbeutung der Landschaft geht weiter. Ein Überblick über Deutschlands Biodiversität fehlt.
Tödliches Glas, verwirrendes Licht: Tiere werden in der Bauplanung selten mitgedacht. Dabei wäre es ganz einfach – und zukunftsweisend.
Ziersalbei ist die Entdeckung der Saison. Der hübsche Verwandte des Echten Salbeis verblüfft mit erstaunlicher Artenvielfalt. Doch er hat noch andere Vorzüge.
Die Bundesregierung will von 2025 an jährlich 1,5 Milliarden Euro in die internationale Naturschutzhilfe investieren. Das weckt Hoffnungen für Biodiversitätsabkommen.
Es gibt eine Dreiecksbeziehung zwischen Klimawandel, Eingriffen in Ökosysteme und Pandemien, sagt der Ökonom Jörg Rocholl im Gespräch – und pocht auf konkrete Maßstäbe für Unternehmen.
In den Wäldern häufen sich abgestorbene Bäume und dürre Äste. Das soll so sein, sagen Artenschützer. Das muss weg, fordern Politiker und Brandexperten. Wer hat recht?
Der Kolonialismus ist inzwischen kein territoriales Unternehmen mehr, sondern ein zeitliches. Und er verpflichtet uns dazu, besondere Verantwortung für Artensterben und Klimawandel zu übernehmen. Ein Gastbeitrag.
Auf den ersten Blick wirkt alles grün und gesund. Doch in der Leipziger Burgaue liegt ein einzigartiges Ökosystem trocken und ist vom Aussterben bedroht. Und mit dem Auwald verschwindet seine Artenvielfalt.
Blühende Inseln im Acker sollen für Artenvielfalt und zugleich bessere Erträge sorgen. Fünf landwirtschaftliche Betriebe am Rande der Wetterau machen mit und lassen sich von Forschern beraten.
Der Weltbiodiversitätsrat hat zwei neue Berichte für den Kampf gegen das Artensterben vorgelegt und fordert die Politik zum Umdenken auf.
„Mutter Erde“ ist kein romantisches Konzept, weil die Ärmsten nur mit Hilfe wild lebender Tiere und Pflanzen überleben können.
Vermüllung, Überfischung und Artensterben – die Weltmeere leiden unter dem menschlichen Einfluss. Aus 100 Ländern kommen Teilnehmer zur Konferenz nach Lissabon, um dies zu ändern. Nach Auffassung zahlreicher Demonstranten geschieht jedoch viel zu wenig.
Der Wald- und Weinunternehmer Job von Nell vereint Genuss und Nachhaltigkeit. Der Schutz des Bodens sei ein Ideenfeld neuer Geschäftsmodelle. Schließlich bekomme man so viel zurück, wenn man den Boden nur pfleglich behandle.
Die Biodiversität schwindet, eine Millionen Arten sind vom Aussterben bedroht. Das gefährdet auch unsere Lebensmittelversorgung. Brüssel will deshalb den Einsatz von Pestiziden reduzieren und Sümpfe renaturieren.
So schnell wie jetzt sind ganze Tier- und Pflanzenarten noch nie ausgestorben. Schwindender Lebensraum, Umweltverschmutzung und der Klimawandel sind einige Gründe.
In einem Haus im Hessenpark geht es um Biodiversität. Was die früheren Bewohner wohl dazu gesagt hätten?
Der Ausbau erneuerbarer Energien und Energieeffizienz sind Schlüsselthemen beim G-7-Ministertreffen in Berlin. Besonders eine breite Biodiversität gilt es zu gewährleisten. Wissenschaftler fordern mehr Artenschutz.
Am Montag musste sich der Chemie- und Pharmakonzern Bayer auf Aktionen der Bewegungen „Extinction Rebellion“ und „Letzte Generation“ einstellen. Laut der Organisatoren trügen die Wirtschaftspraktiken von Bayer und anderen Konzernen maßgeblich zum Artenschwund bei und müssten gestoppt werden.
25 Jahre lang haben Wissenschaftler gebraucht, um erstmals die Pflanzenwelt im Taunus zu kartieren. Nicht wenige der gefundenen Arten könnten schon in wenigen Jahren für immer verschwunden sein.
Waldbesitzer, die sich für Klimaschutz und Biodiversität einsetzen, sollen belohnt werden. Bundesagrarminister Özdemir will dafür fast eine Milliarde Euro bereitstellen. Die Eigentümer fordern schnelle Ergebnisse.
Ein Drittel der Natur soll bis 2030 unter Schutz gestellt werden. Das „30 bis 30-Ziel“ soll helfen, den Verlust von Biodiversität zu stoppen. Doch die Arbeit daran steht erst am Anfang und ist zudem umstritten. Hilft es, Preise für die Natur festzulegen?
Von Kaisern und Königen wurde der Obstanbau gefördert, für Bauland wurden viele Streuobstwiesen aber mittlerweile gerodet. Experte Markus Zehnder erklärt, warum sie ein Booster für die Biodiversität und Birnen Superfood sind.
Weltweit drohen innerhalb der nächsten 80 Jahre eine Millionen Tier- und Pflanzenarten auszusterben. Um das zu verhindern, muss nun zügig und energisch gegengesteuert werden.
Mangroven sind so viel mehr als nur ein wirres Dickicht in der Gezeitenzone. Ihr Ökosystem ist spektakulär – als Hotspot der Biodiversität und als ein Verbündeter in der Klimakrise. Auf Exkursion in Singapur.
Unkraut gibt es eigentlich nicht, aber wie sieht es mit Pflanzen aus, die keinen besonderen Nutzen haben? Über verzichtbare Forsythien und wertvollen Weißdorn.
Der Schaugarten im Frankfurter Palmengarten will anschaulich aufzeigen, wie die Zusammenhänge sind zwischen Blüten und Bestäubern. Oder wie Stadträtin Heilig es pointiert sagt: „Ohne Bienen kein Äppler“.
Forscher der Universität Ulm haben untersucht, wie sich Pflanzenschutzmittel mit Glyphosat auf Kaulquappen auswirken. Die Ergebnisse sind erschreckend.
Die hessische Landesregierung führt unterschiedliche Einrichtungen des Naturschutzes in einer großen Fachbehörde zusammen. Dafür werden im neuen Haushalt 1,5 Millionen Euro eingeplant.
Rund 40 000 Tier- und Pflanzenarten sind laut WWF vom Aussterben bedroht – soviel wie nie zuvor. Dazu zählen Wanderfischarten und der Afrikanische Waldelefant.
Schädlinge werden mit Pestiziden bekämpft, darunter leiden Natur und Artenvielfalt. Dabei gibt es längst eine nachhaltige Lösung: Genom-Editierung kann Pflanzen resistenter und gesünder machen – und ist dabei schneller als heutige Züchtung. Eine Vision.
Ziemlich bestürzende Bestandsaufnahme: Richard Girling erzählt vom skrupellosen Umgang des Menschen mit den Tieren quer durch die Geschichte.
Finken, Sperlinge und Lerchen: Die Zahl der Brutvögel ist laut einer Studie zwischen 1980 bis 2017 stark zurückgegangen. Warum? Darüber spekuliert die Wissenschaft. Aber es gibt auch Hoffnung.
Auf der ganzen Welt gehen Arten in großer Zahl verloren. Ein Frankfurter Forscher weist auf Orte hin, die davon besonders betroffen sind.