Vielfalt schützt Vielfalt
Nicht-englische Sprachen in der Wissenschaft auszuschließen, das wäre zu kurz gedacht. Gerade wenn es um die Biodiversitätsforschung geht.
Nicht-englische Sprachen in der Wissenschaft auszuschließen, das wäre zu kurz gedacht. Gerade wenn es um die Biodiversitätsforschung geht.
Katrin Böhning-Gaese kämpft für mehr Artenvielfalt, Hans Joosten um die Moore. Nun wurden die beiden Klimaforscher in Darmstadt von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier mit dem Deutschen Umweltpreis ausgezeichnet. Die Preisverleihung nutzten sie für einen dringlichen Appell.
Vor der nächsten Weltkonferenz zur Biodiversität erinnert Senckenberg an den Wert ökologischer Vielfalt. Forscher sagen, was sich ändern muss. Vor allem in der Landwirtschaft müsse viel getan werden - auch um neue Pandemien zu verhindern.
Der Mensch verkennt, in welchen Bio-Zusammenhängen er steht: Auf der Jahresversammlung der Leopoldina erklangen zahlreiche Weckrufe.
Die britische Royal Horticultural Society erinnert in ihrem Aufruf, ökologischer zu gärtnern, an eine Kampagne aus dem Zweiten Weltkrieg. Deren Slogan lautete damals: „Dig for Victory“.
15 Millionen für den Artenschutz: Hessen unterstützt Bauern und hofft, dadurch bedrohte Feldarten wie den Feldhamster und deren Lebensräume zu schützen.
Wie die Forschung in der Hauptstadt helfen soll, den globalen Artenschwund zu stoppen. Ein Gespräch mit dem Direktor des Botanischen Gartens Berlin, Thomas Borsch.
China hat laut einer Beamtin der Vereinten Nationen (UN) in hohem Maße zum Schutz der biologischen Vielfalt beigetragen und ihn stark unterstützt.
Ein Projekt zeigt: Naturschutz und Rohstoffgewinnung lassen sich sehr gut miteinander in Einklang bringen. NABU entwickelt Konzepte für Steinbrüche, die so zu einem Rettungsanker für bedrohte Arten werden können.
Lehren aus der Katastrophe +++ Sichtweise der Opfer +++ Vergessenes Extremwetter +++ Dag Solstad zum Geburtstag +++ Berliner Stadtschloss
Kalikokrebse und Schmuckschildkröten sind vor vielen Jahren ausgesetzt worden, heute sind sie als Killer unserer Ökosysteme unterwegs. Auch die AfD interessiert sich für die Arten. Ein Fall von „Überfremdung“?
Dürren und Hitzewellen, mehr Hunger, überschwemmte Küstenorte, Artensterben – ein Verfehlen des 1,5-Grad-Ziels des Pariser Klimaabkommens hat nach Einschätzung des Weltklimarates IPCC „irreversible Auswirkungen auf Menschen und ökologische Systeme“.
Artensterben muss nicht nicht hingenommen werden. Das Vorhaben ist aber eine gewaltige Aufgabe, die gemeinsam mit Landwirten und Bürgern gelöst werden muss.
Die Sperrung der Salzbachtalbrücke hat die erwarteten Folgen gezeigt. Es hätte aber noch schlimmer kommen können. Hessen startet eine Kampagne zur Artenvielfalt. Die Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Der Erfolg der Grünen hat in der Stadt andere Gründe und Konsequenzen als auf dem Land. Die einen reden von Diversität, die anderen von Artenvielfalt. Wer soll sich darum kümmern, was darf es kosten?
Biodiversität ist ein Wert, von dem der Mensch abhängig ist: Senckenberg-Generaldirektor Klement Tockner spricht im Interview zum „Tag der Artenvielfalt“ über unseren Handlungsbedarf.
Der Schwund der Artenvielfalt nimmt alarmierende Ausmaße an. Das bestätigt eine neue Studie von Gießener Forschern. Sie ziehen einen drastischen Vergleich zur Kreidezeit.
Die Artenvielfalt schwindet: Mehr als ein Drittel der in Hessen vorkommenden Goldwespenarten sind gefährdet. Für den Schutz der Insekten können auch Privatleute einen wichtigen Beitrag leisten.
Der Natur am Alten Flugplatz auf der Spur: Sechs junge Erwachsene haben einen Quiz-Rundgang für Schüler entwickelt.
Kunming, die Hauptstadt von Yunnan, wird im Oktober die 15. Vertragsstaatenkonferenz (COP15) des Übereinkommens über die biologische Vielfalt abhalten.
Der Jangtse-Fluss, die längste Wasserstraße Chinas, weist eine der höchsten Biodiversitäten der Welt auf. Dennoch ist die Schutzsituation einiger seltener und einzigartiger im Wasser lebender Arten sehr ernst.
Mit jeder Eintrittskarte für den Frankfurter Zoo kann künftig ein Euro gespendet werden, um zum Erhalt der Artenvielfalt beizutragen. Sechs Projekte sollen auf diese Weise unterstützt werden.
Auf dem Klimagipfel in Paris geht es nicht zuletzt um den Zusammenhang von Umweltzerstörung und Pandemien. Frankreichs Präsident Macron und Bundeskanzlerin Merkel fordern einen besseren Schutz der Lebensgrundlagen.
Wie verändert sich die Wasserfauna durch die Einwanderung fremder Arten? Das haben Frankfurter Forscher im italienischen Fluss Arno bei Florenz untersucht.
Schlagartige Katastrophe: Atypische Algenzellen konnten durch besondere Anpassungsstrategien dem globalen Artensterben vor 66 Millionen Jahren entgehen.
Das Senckenberg-Institut hat seine Außenanlagen von einem Landschaftsarchitekten gestalten lassen. Sie zeigen die Artenvielfalt, mit der sich auch die Forscher befassen.
Die ehemalige innerdeutsche Grenze ist zu einem Paradies für Pflanzen und Tiere geworden. Die Artenvielfalt an der ehemaligen Grenze weckt Interesse aus Korea.
Christof Schenck ist als Geschäftsführer der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt ein Naturschützer mit globalem Netzwerk. Im Interview spricht er über den Zusammenhang von Artenvielfalt und Pandemien und über mögliche gute Seiten des Borkenkäfers.
Biodiversitätsforscher sind auf der Suche nach einer griffigen Formel, um das anthropozäne Massensterben zu stoppen. Zwei deutlich verschiedene Wege werden derzeit debattiert.
Nirgends wachsen mehr Pflanzenarten als auf Neuguinea - und nirgends werden auf so engem Raum so viele Sprachen gesprochen. Beides hängt zusammen.
Frankfurter Forscher haben Hinweise darauf gefunden, dass die Artenvielfalt in Europa nicht abgenommen hat. Wird es wärmer, kann sie sogar wachsen. Grund zur Entwarnung ist das nicht.
Die Zoologische Gesellschaft Frankfurt sieht in der Corona-Krise auch Chancen. Mit einem Neubau hofft sie, den Fokus mehr auf die nachhaltig positiven Folgen des Naturschutzes auch vor Ausbreitung von gefährlichen Viren hinweisen zu können.
Um Bienen, Käfer und andere Insekten zu schützen, braucht es mehr Biodiversität: Die Grünanlagen im Main-Taunus-Kreis gehen mit gutem Beispiel voran. Tipps für das heimische Grün bekommt man im Garten-Center.
Gegen den Klimawandel und das Insektensterben: Die Kommunen im Main-Taunus-Kreis wollen den grünen Daumen ihrer Bürger mit Mitmachaktionen und guten Beispielen herauskitzeln – und so ein Umdenken erreichen.
Landwirtschaft, Urbanisierung und Klimawandel haben tiefe Spuren in der Tierwelt des Bundeslandes hinterlassen. Fast die Hälfte aller heimischen Insekten und Amphibien sowie rund zwei Drittel aller Säugetiere und Reptilien stehen bereits auf der Roten Liste der gefährdeten Arten. Hessens Umweltschützer sind alarmiert und kämpfen in zahlreichen Projekten darum, die Vielfalt von Fauna und Flora zu erhalten.
Immer mehr Pflanzen- und Tierarten sterben aus. Dass die Artenvielfalt in manchen Regionen trotzdem zunimmt, zeigt eine Studie, an der Forscher des Frankfurter Senckenberg-Instituts beteiligt waren.