Unkraut vergeht nicht
Das Leben bahnt sich immer einen Weg. Auch in der Stadt sprießt aus jeder Ritze zartes Grün.
Das Leben bahnt sich immer einen Weg. Auch in der Stadt sprießt aus jeder Ritze zartes Grün.
Den deutschen Wald plagen Nachwuchssorgen. Aber auf ganz andere Weise, als man es vielleicht vermuten würde. Und der uralte Zwist zwischen Förstern und Jägern geht jetzt in die nächste Runde. Eine Visite im Forstrevier Müllheim.
Alte Sorten, neue Bedingungen: Wie sich der Klimawandel auf den Hausgarten auswirkt, erforscht eine junge Landwirtin im Südburgenland. Welche Schlüsse zieht sie für Gemüse- und Kräuteranbau?
Lemuren gehören zu den jüngsten Opfern des weltweiten Artensterbens: 103 der 107 noch existierenden Arten sind laut Weltnaturschutzunion gefährdet. Auch andere Arten sind laut aktualisierte Rote Liste der bedrohten Arten der Weltnaturschutzunion vom Aussterben bedroht.
Maximal zwanzig Arten, mehr dürfen jedes Jahr nicht aussterben. Auf diese Zahl soll sich die Staatengemeinschaft einigen, fordern Wissenschaftler. Das Zwei-Grad-Ziel der Artenschützer. Ist das realistisch?
Hat sich die Corona-Krise auf die Tierwelt ausgewirkt? Im Lockdown waren die Vögel in deutschen Städten leiser. Und die Bürger aufmerksamer. Unterwegs in Berlin mit Deutschlands einzigem Wildtierreferenten.
Die politischen Weichen für den weltweiten Naturschutz sind gestellt. 30 Prozent der Erdoberfläche sollen zum Schutzgebiet ausgerufen werden. Doch ist der globale Ökozid damit zu stoppen?
Das Artensterben sei neben der Klimakrise die größte Bedrohung weltweit, erklärte der WWF Deutschland. Eine Million Arten könnte demnach in den nächsten Jahrzehnten aussterben.
Was ist die größte ökologische Krise der Gegenwart? Beim Evolutionsbiologen Matthias Glaubrecht tritt in „Das Ende der Evolution“ das Artensterben gegen den Klimawandel an.
Ein Darmstädter Biologe warnt vor Flächenversiegelung in der Stadt mit einem Grünen-Rathauschef. Begründung: Die Biodiversität soll bewahrt werden. Das hat auch mit der Gesundheit der Bürger zu tun.
Mehr als 70 heimische Tier- und Pflanzenarten sind schon jetzt vom Aussterben bedroht. Das Land Hessen hat eine Liste mit den „Klimaverlierern“ in Flora und Fauna erstellen lassen – um Gegenstrategien zu entwickeln.
Mehr als 30 000 Tiere sind auf der Roten Liste der Weltnaturschutzunion IUCN als bedroht vermerkt. Rund 6400 davon sind vom Aussterben bedroht. Der WWF spricht vom „größten Artensterben seit Verschwinden der Dinosaurier“.
Artensterben und Klimawandel gewinnen in der Welt des Gamings an Bedeutung. Auch Klassiker wie „Minecraft“ setzen sich mit den Konsequenzen der Erderwärmung auseinander.
PINK LADY® verpflichtet sich zum Schutz ihrer Apfelplantagen zu Biodiversität.
Das Bruttoinlandsprodukt als Maß aller Dinge reicht den Grünen nicht mehr. Artenvielfalt, Hausarbeit und Lebensqualität sollen auch zählen.
Insekten sind das Fachgebiet von Andreas Segerer. In Wiesbaden stellt der Wissenschaftler heute sein Buch „Das große Insektensterben“ vor – und erklärt, was jeder Einzelne tun kann, um etwa Bienen zu schützen.
Früher waren Vorgärten der Stolz eines jeden Hausbesitzers. Nun verkommen sie immer öfter zu Kiesflächen – und unterstützen damit auch noch das Artensterben. Muss das so sein?
Um auf das weltweite Artensterben aufmerksam zu machen, haben Umweltschützer 300 Liter Kunstblut auf den Treppenstufen des Trocadero-Platzes vor dem Pariser Eiffelturm vergossen.
Eine fünftägige Konferenz in Paris beschäftigt sich mit den Themen Artenvielfalt und Artensterben. Auf der Erde spielt sich Forschern zufolge gegenwärtig das erste Massensterben seit dem Verschwinden der Dinosaurier vor 65 Millionen Jahren ab. Den Tieren machen der Klimawandel, Wilderei und die Vernichtung ihres Lebensraumes zu schaffen.
Das bayerische Volksbegehren zur Artenvielfalt unter dem Motto „Rettet die Bienen“ soll unverändert Gesetz werden. Seit Jahren sinkt die Zahl der Bienenvölker in fast allen Weltregionen. Im Erklärvideo sehen Sie die Gründe und Auswirkungen des Bienensterbens.
Ein Volksbegehren in Bayern zwingt die Staatsregierung dazu, ihre Landwirtschaftspolitik zu ändern. Und das könnte erst der Anfang sein. Wie ein Insekt die Politik verändert.
Bayern will das Artensterben stoppen und den Anteil der Öko-Landwirtschaft verdreifachen. Der Bauernverband stemmt sich dagegen – wer soll also die Rechnung bezahlen?
Der Erfolg des Volksbegehrens „Rettet die Bienen“ in Bayern zeigt, dass Landwirte und der Rest der Bevölkerung sich fremder geworden sind. Jetzt ist es Zeit für eine Debatte über die Frage: Wie wollen wir leben?
Laut einer britischen Studie tummeln sich die meisten Insekten in Privatgärten und ziehen die reichen Stadtteile vor. Wie sieht es hierzulande aus?
In Bayern haben mehr als eine Million Bürger erfolgreich für das Volksbegehren „Rettet die Bienen“ und für mehr Artenvielfalt gestimmt. Die Initiative hat für heftige Diskussionen gesorgt – und die CSU gerät in Zugzwang.
In Bayern hat ein Volksbegehren gegen das Artensterben immensen Zulauf – die CSU will mit „ offenem Geist“ reagieren.
Die Natur ist im Würgegriff des Klimawandels. Ein junger Biodiversitätsforscher erläutert, warum „klimafreundliche“ Energiepflanzen die dringend nötigen Artenschutzmaßnahmen torpedieren könnten.
Das seichte Markermeer im Herzen der Niederlande war lange Zeit eine ökologische Wüste. Doch seit einigen Jahren schütten Saugbagger in dem See Inseln auf. Inzwischen haben sich zahlreiche Pflanzen und Vögel angesiedelt.
Das Artensterben spitzt sich zu, die Lage ist wie beim Klima: es wird viel geredet, es passiert nur nichts. Was fehlt, sind neue Konzepte. Biologen könnten hier eine Schlüsselrolle einnehmen.
Vogelfreunde sehen die Artenvielfalt durch den globalen Boom der Katzen bedroht. Deren Verteidiger wehren sich. Der Streit eskaliert.
Die Wetterextreme hinterlassen auch an Frankfurters Bäumen ihre Spuren. Durch trockene und heiße Sommer etablieren sich neue Arten, andere verschwinden allmählich.
In Europa wird immer noch unterschätzt, wie eingeschleppte Tiere und Pflanzen die Natur verändern. Am Ende verringern Bioinvasionen auch die Artenvielfalt. Ein Prozess, der sich zuletzt stark beschleunigt hat.
Neue Berichte dokumentieren die dramatische Krise der Lebensvielfalt: In wenigen Jahrzehnten sind die Wirbeltierbestände weltweit um fast zwei Drittel geschrumpft. Und die Aussichten sind alles andere als rosig.
Die Natur verarmt, sogar die im Bauch. Eintönigkeit aber ist gefährlich, die Darmflora hält uns gesund. Deshalb würden Forscher gerne die Mikroben der Ureinwohner anzapfen. Eine Glosse über den Plünderethos.
Jahrtausende hatten die Tiere auf Neuseeland eine kleine Welt für sich. Dann machten die Maoris ihnen den Garaus. Fossile DNA liefert neue Einblicke in die einstige Artenvielfalt.
Auf dem Dach der KfW-Bank stehen Bienenstöcke mit vier Völkern, die rund 50 Kilogramm Honig zusammengetragen haben. 500.000 Euro stellt die KfW-Stiftung für den Programmteil „Umwelt und Klima“ bereit.