Kommt bald die große Kälte?
Bislang ist der Januar verhältnismäßig mild. Das könnte sich schon bald ändern. Meteorologen staunen über ein Wetterphänomen, das sich derzeit über der Arktis zusammenbraut. Was hat es zu bedeuten?
Bislang ist der Januar verhältnismäßig mild. Das könnte sich schon bald ändern. Meteorologen staunen über ein Wetterphänomen, das sich derzeit über der Arktis zusammenbraut. Was hat es zu bedeuten?
2019 wird ein großes Jahr für Wissenschaft und Technik: Rindfleisch soll künftig kein Rind mehr enthalten, Autobauer bringen Fahrzeuge mit Flügeln auf den Markt – und Russland wagt eines der gefährlichsten Experimente der Geschichte.
Schlechte Nachrichten nicht nur an der Wetterfront: Der Klimawandel hat die Ozeane schneller aufgeheizt als gedacht. Das bedeutet nichts Gutes für die Zukunft.
Mit dem Klimawandel gibt es global immer weniger Schnee. Aber wieso dann das Schneechaos, das sich derzeit in den hohen Lagen an der Alpenvorderseite abspielt? Das ist so „normal“ wie die Schneemassen in der Antarktis.
Über die Stimmung schweigt, wer sie erhalten möchte. Denn sie ist keineswegs nur Sache des Einzelnen, sondern auch oft das Produkt gründlichster Planung und Gruppendynamiken. Und manchmal bricht sie über uns herein wie ein Regenschauer.
Den Wettertrend einer ganzen Jahreszeit vorherzusagen war bislang Spökenkiekerei. Nun gibt es eine neue Prognosemethode.
Im Prinzip weiß man ja, was einem die CO2-Bilanz ruiniert. Doch wer handeln will, braucht Zahlen. Eine Selbstanalyse
Liegt die Zukunft des Planeten in den Händen von Ingenieuren, die das Klima kontrollieren? Nur, weil man Feuerlöscher hat, sollte man nicht mit dem Feuer spielen, meint Technikfolgenfachmann Armin Grunwald. Ein Interview zum Livestream der „Debatte“ ab 18 Uhr.
Über Plan C sprechen viele Klimaschützer ungern. Eingriffe ins Klima, auch wenn sie die Erderwärmung bremsen sollen, sind ein rotes Tuch. Soll man sich für den klimapolitischen Notfall rüsten? „Die Debatte“ heute aus Berlin.
Der Anflug dauerte rund ein halbes Jahr, das Anflugmanöver war kompliziert. Nun ist die Nasa-Sonde „InSight“ auf dem Mars gelandet und soll die Struktur des roten Planeten näher erforschen.
Wieder Rekordwerte: Treibhausgase, die das Klima verändern, nehmen ungebremst zu in der Luft. Besonders besorgniserregend stuft die Weltwetterbehörde die neuen Höchstwerte von Kohlendioxid ein.
Der Traum existiert schon lange, jetzt konnten Ingenieure am MIT ihn erstmalig realisieren: Sie konstruierten ein Flugzeug, das von einem rein elektrisch erzeugten Ionenwind getragen wird.
Vor zwanzig Jahren begann der Bau der ISS, der International Space Station. Das größte bemannte Raumfahrtprojekt ist zugleich das, bei dem bisher am wenigsten schiefging.
Die obere Atmosphäre unserer Erde erholt sich rasch. Das hilft beim Schutz vor gefährlichen UV-Strahlen. Trotzdem könnte uns dieser Erfolg noch teuer zu stehen kommen.
Ebola wirkt dramatisch, ist aber nur eine Gefahr von vielen. Was uns sonst noch drohen kann? Das diskutierten Experten auf zwei Konferenzen in Berlin: beim Weltgesundheitsgipfel und dem Grand Challenges Meeting.
Ein Mittel gegen den Klimawandel könnte sein, mehr Bäume zu fällen und ihr Holz zu nutzen. Dank moderner Technik kann man daraus heutzutage sogar Hochhäuser errichten.
Hinter der Fassade von Sonnenschein und mild-warmen Temperaturen wird auch der Sommer 2018 mit seiner extremen Trockenheit tiefe Spuren in der Natur hinterlassen. Und die Natur verzeiht nicht, wie die Ökologen feststellen müssen.
Ihre Forschung beeinflusst seit langem unseren Alltag. Jetzt erhält die Ingenieurin Frances H. Arnold den Nobelpreis in Chemie.
Der Weltklimarat hält es für möglich, die globale Erwärmung doch noch auf 1,5 Grad zu begrenzen. Dafür wären allerdings politische Wunder nötig. Ihre Vision knüpfen die Wissenschaftler daher an radikale Bedingungen. Eine Analyse.
Jenseits von 1,5 Grad Erwärmung werde es katastrophal – damit der Menschheit das erspart bleibt, braucht es laut Weltklimarat massive Investitionen vor allem in erneuerbare Energien. Nichtstun würde noch teurer werden.
Der Weltklimarat ringt in dieser Woche mit den Regierungen um die Begrenzung der globalen Erwärmung. 1,5 Grad statt zwei – geht das? Vier prominente Klimaforscher nehmen im F.A.Z.-Gespräch Stellung und meinen: Mission impossible!
Der Starphilosoph Bruno Latour plädiert für die unter Geowissenschafltern lange umstrittene „Gaia-Hypothese“ – und bezieht das Anthropozän mit ein. Geht das gut?
Eine dicke Wolkendecke aus Wasserstoff und heftige Regengüsse von flüssigem Eisen, das sind die Wetterverhältnisse, die auf Luhman 16B in sechs Lichtjahren Entfernung herrschen.
Das Klima steuern, den Klimawandel mit Großtechnik stoppen – die Pläne wollen einfach nicht vergehen. Doch das Geoengineering bleibt Größenwahn, wie der Blick in die Vergangenheit zeigt.
Mittwochabend ist der europäische Wettersatellit „Aeolus“ ins All gestartet. Der 300 Millionen Euro teure Kundschafter soll die Winde der Atmosphäre vermessen.
Wegen seiner klimaschädlichen Wirkung in Verruf geraten, entwickelt sich das Kohlendioxid zum Ausgangsstoff vieler nützlicher Chemikalien. Per Katalyse lassen sich unter milden Rekationsbedingungen sogar wichtige Aminosäuren herstellen.
Die Hitzerekorde könnten bis 2022 reihenweise purzeln – so prognostiziert es ein neues Klimamodell, das Forscher als „Volksklimarechner“ bezeichnen. Wetterprofis bietet das Verfahren gleich mehrfach Grund zum Staunen.
Die amerikanische Raumsonde „Parker Solar Probe“ ist zu ihrer Reise ins Zentrum unseres Sonnensystems gestartet. Dort wird sie die Sonne sieben Jahre lang umkreisen und dem Feuerball so nahe kommen wie kein anderer Raumflugkörper je zuvor.
Wenn Physiker an die Grenzen des Erforschbaren vorgedrungen sind, glauben damit das Geschäft der Philosophen zu übernehmen. Sie täten besser daran, mit Philosophen zu diskutieren.
Die „Nasa“ schickt am Samstag mit der „Parker Solar Probe“ erstmals eine Sonde ins All, die durch die Atmosphäre der Sonne fliegen soll. Erhofft werden sich neue Erkenntnisse über Magnetfelder und Sonnenstürme.
Eine neue Studie zeigt, dass die Erderwärmung ab einem bestimmten „Kipppunkt“ unumkehrbar wäre – selbst bei Einhaltung des Pariser Klimaabkommens: Faktoren wie Eisschmelze und Regenwaldsterben könnten sich gegenseitig verstärken.
Klimawandelleugner verweisen gern auf die Maya, deren Kultur auch ohne Öl- und Kohleindustrie an Dürren zugrunde ging. Der menschengemachte Klimawandel jedoch verleiht natürlichen Kräften eine gefährliche Dimension.
Nicht nur Europa, die gesamte nördliche Hemisphäre stöhnt unter einer heftigen Hitzewelle. Es kann allerdings noch schlimmer kommen. Viel schlimmer.
Forscher haben flüssiges Wasser unter der Eiskappe des Mars-Südpols entdeckt – und es könnte mehr davon geben. Doch die Suche gestaltet sich schwierig.
Überraschungsfund im Westen China: Das Eisenerz einer Mine ist dort deutlich jünger als in anderen Lagerstätten. Es stammt aus den Ablagerungen des Urmeers, in dem es noch vor 500 Millionen Jahren kräftig brodelte.
Früher ging man einfach spazieren. Heute heißt das Waldtherapie. Auch wenn die Wirkung umstritten ist, beschäftigt sich jetzt auch die Wissenschaft damit. Probieren schadet ja nicht, dachte sich unser Autor.