Jetzt mal tief Luft holen und das Leben feiern
Der diesjährige Medizin-Nobelpreis ist ein Lob der Physiologie: Geehrt werden drei Forscher für die Entdeckung eines molekularen Sensors, der den Sauerstoffhaushalt im Körper richtig dosiert.
Der diesjährige Medizin-Nobelpreis ist ein Lob der Physiologie: Geehrt werden drei Forscher für die Entdeckung eines molekularen Sensors, der den Sauerstoffhaushalt im Körper richtig dosiert.
Das Forschungsschiff der Expedition „Mosaic“ hat eine geeignete Scholle gefunden, um im Winter über das Nordpolarmeer zu driften. Mit den Daten soll das gesamte Klimasystem in der Zentralarktis erforscht werden.
Die Weltmeere prägen das Klima entscheidend – und sie werden wärmer. Wie es tief unter der Oberfläche der Ozeane aussieht, erkundet eine große Flotte von Tauchrobotern.
Düstere Fakten, noch düsterere Prognosen, doch Hoffnung bleibt – so stellte der Weltklimarat seinen neuen Sonderbericht in Monaco vor. Die wichtigsten Fakten zur Präsentation und aus dem Bericht.
Im neuen Sonderbericht zu den Ozeanen und Kaltregionen muss der Weltklimarat nachsteuern: Der globale Pegel steigt stärker, das Wasser versauert, Ökosysteme und Nahrungsreserven schwinden. Wir zeigen Ihnen, wie erfahrene Wissenschaftler die Bilanz einschätzen.
Der Weltklimarat IPCC veröffentlicht heute seinen Sonderbericht „Ozeane und Kryosphäre im Klimwandel“. Der Umweltphysiker und Hauptautor des Berichts, Thomas Frölicher, warnt zuvor im Gespräch vor Hitzewellen im Meer, die den Lebensraum von Fischen zerstören und zur Eisschmelze beitragen.
Gibt es eine zweite Erde im All? Nach dem Fund von Wasserdampf in der Atmosphäre des theoretisch bewohnbaren Planeten K2-18b 110 Lichtjahre von der Erde entfeernt ordnet der deutsche Forscher Ingo Waldmann, Ko-Autor der entsprechenden Studie, die Ergebnisse ein.
Auf einem 110 Lichtjahre von uns entfernten Exoplaneten hat ein Forscherteam Wasserdampf entdeckt. Dies sei ein wichtiger Schritt auf der Suche nach außerirdischem Leben – denn K2-18b liegt in der theoretisch bewohnbaren Zone.
Die gute Nachricht lautet: Die Hälfte aller Flächen, die auf einer menschenleeren Erde bewaldet wären, sind es noch immer. Die schlechte: Wir brauchen ganz dringend mehr Wälder – und zwar sehr bald!
Wie sich der Klimawandel darauf auswirkt, ob Flüsse über ihre Ufer treten, war bislang umstritten. Nun geben Messdaten aus 50 Jahren erstmals klare Anhaltspunkte. Ein Gespräch mit dem Hydrologen Bruno Merz.
Die Hitzewellen der Zukunft werden in unseren urbanen Betonschluchten besonders unerträglich sein. Höchste Zeit für die Stadtplaner, die Einsichten der Stadtklimaforschung zur Kenntnis zu nehmen.
Wissenschaftler können schon heute winzige Chips und Elektroden in Köpfe implantieren. Nun wollen sie mit kleinen Nanorobotern ein Internet der Gedanken schaffen.
Eine amerikanische Spinnenart frisst nicht nur Fliegen, sondern auch ihre Artgenossen. Nach Tropenstürmen hilft das Verhalten den Tieren, sich durchzusetzen.
Gut ein Zehntel des Kohlenstoffs gerät bei Flächenbränden nicht in die Atmosphäre, sondern wird im Boden gebunden. Dennoch spielen Großfeuer eine gewaltige Rolle, sagen die Forscher.
Ein Expertenteam des Alfred-Wegener-Instituts vermutet, dass die Kunststoffteilchen über die Atmosphäre selbst in entlegenste Regionen transportiert werden.
Nicht nur das Meer, auch die Atemluft ist schon Müllhalde für Mikroplastik. Ein deutsch-schweizerisches Team hat Abertausende winziger Partikel im Schnee nachgewiesen. Vor allem Bayern sticht heraus.
Keine Vorschriften macht der Weltklimarat mit seinem Sonderbericht zur Landnutzung. Doch klar ist: Was künftig wie produziert wird und was wir essen, soll sich schnell ändern. Viele Experten stimmen dem zu, auch ein Minister in Merkels Kabinett reagiert schnell.
Nicht die wachsende Weltbevölkerung ist das große Problem, sondern die Art und Weise, wie die Menschen auf der Erde leben. Wir sind gezwungen, unsere Prioritäten zu verändern. Nichts wird so bleiben.
Über das Klima wird erbittert gestritten. Dabei ist die Sache aus Sicht der Wissenschaft völlig klar: Die Rettung der Erde, wie wir sie kennen, ist ein Kampf gegen die Zeit.
Drei Planeten umkreisen einen Zwergstern in 31 Lichtjahren Entfernung. Auf einem Trabanten könnte sogar flüssiges Wasser existieren, mutmaßen die Entdecker.
Hysterie aus dem Gefrierkeller: Die Klima-Archive der Welt melden den Ausnahmezustand. So schnell und flächendeckend wie derzeit haben sich die Erdtemperaturen in 2000 Jahren nicht gewandelt.
Mahnschreiben an die Politik: Die ehrwürdige Nationalakademie Leopoldina in Halle schlägt sich auf die Seite der Protestjugend. Sie fordert mehr Klimaschutz und mehr Konsequenzen – vor allem wenn es ums Geld geht.
In den Permafrostböden schlummert eine Gefahr, die das Klima weit über die Arktis beeinträchtigen kann. Eine ganze Klimazone verliert ihren Halt. Kann die Aufwärtsspirale unterbrochen werden?
Der Marsrover „Curiosity“ hat wieder Methangas auf dem Roten Planeten gemessen. Diesmal war die Gasmenge besonders groß. Doch woher stammt der Kohlenwasserstoff, der auf der Erde vorwiegend aus biologischen Quellen stammt?
Bisher war das Wetter 2019 den Klimaschutz-Aktivisten keine große psychologische Hilfe. Das ändert sich jetzt.
In Taquara konnten Bewohner nachts einen in der Atmosphäre verglühenden Himmelskörper bestaunen. Der Direktor des brasilianischen Meteor Obeservation Networks hat das eindrucksvolle Spektakel eingefangen.
Bakterien, Algen, Flechten und Pilzsporen waren 18 Monate lang auf der Internationalen Raumstation den lebensfeindlichen Bedingungen des Weltraums ausgesetzt - und haben sich erstaunlich robust erwiesen.
Gibt es einen Zusammenhang zwischen den schweren kalifornischen Waldbränden der vergangenen zwei Jahre und dem Klimawandel? Forscher kamen nun zu einem überraschenden Ergebnis.
Umweltschützer reden uns seit Jahrzehnten ein schlechtes Gewissen ein. Dabei kann die Lösung globaler Probleme, wie des Klimawandels, nicht Aufgabe des Einzelnen sein. Ein Plädoyer für mehr politische Verantwortung.
Solange Verkehr an fossiler Antriebsenergie hängt, wird sich die Klimaerwärmung nicht aufhalten lassen. Um das zu ändern müssten auch Lastwagen elektrifiziert werden. Mit Hilfe von Oberleitungen könnte das gelingen.
Der Einschlag eines gewaltigen Asteroiden oder massiver Vulkanismus in Indien? Über die Ursachen, die zum Aussterben der Dinosaurier geführt haben, wird noch immer gestritten. Jetzt helfen neue Befunde bei der Spurensuche.
Seltsame Laute, Schimpftiraden und Muskelzuckungen – dafür ist das Tourette-Syndrom bekannt. Ist das nur ein Klischee? Und wie lebt es sich mit der unheilbaren Krankheit, wenn man in der Öffentlichkeit steht? So wie der Politiker Bijan Kaffenberger.
Mit einem schockartigen Abschmelzen der Polkappen ist wohl nicht zu rechnen. Das ist die erfreuliche Botschaft zweier neuer Klimastudien. Für das künftige Wetter aber bedeutet das keine Entwarnung.
Am Feinstaub sieht man, wo etwas für sauberere Luft getan wird. Warum der Diesel-Partikelfilter ein wichtiger Schritt war und nun die Landwirtschaft gefragt ist, erklärt ein Atmosphärenchemiker. Diskutieren Sie mit.
Die Natur ist im Würgegriff des Klimawandels. Ein junger Biodiversitätsforscher erläutert, warum „klimafreundliche“ Energiepflanzen die dringend nötigen Artenschutzmaßnahmen torpedieren könnten.
Geburtenkontrolle im interstellaren Medium: Welch katastrophale Wirkung ein junger Stern auf den Ort seiner Entstehung in der Orion-Wolke hat, zeigen neue Beobachtungen des Sofia-Observatoriums.