Amerika reicht Europas Rechten die Hand
Steve Bannon will jungen Leuten „Nationalismus näherbringen“, Richard Grenell möchte „andere Konservative“ stärken. Die AfD sieht in ihnen Seelenverwandte – und möchte von ihnen lernen.
Steve Bannon will jungen Leuten „Nationalismus näherbringen“, Richard Grenell möchte „andere Konservative“ stärken. Die AfD sieht in ihnen Seelenverwandte – und möchte von ihnen lernen.
Der G-7-Gipfel endet mit Mini-Kompromissen – doch selbst die unterschreiben nicht alle Teilnehmer. Amerikas Präsident überzeugt lediglich mit markigen Worten. Und Angela Merkel gibt sich desillusioniert.
Wer im Handelsstreit mit Donald Trump zurückzieht, riskiert, dass die ganze Welthandelsorganisation (WTO) auseinanderfällt. Ein Gastbeitrag.
Zölle auf Stahl und Aluminium, Streit um Autos – zwischen Amerika und seinen besten Freunden gibt es Krach. Warum eigentlich? Im Grunde hat sich nur eine Sache geändert.
Vor dem Beginn des G-7-Gipfels proben Frankreich und Kanada demonstrativ den Schulterschluss – und senden ein Signal nach Washington.
Unter der Führung von Donald Trump hält Amerikas Regierung nur noch wenig von internationalen Verträgen. Der Wirtschaftsberater des Präsidenten kündigt nun an, sich auch an Entscheidungen der Welthandelsorganisation nicht mehr gebunden zu fühlen.
Europa holt zum Gegenschlag aus: Die EU will im Stahlstreit Vergeltungszölle gegen die Vereinigten Staaten verhängen. Die Strafabgaben sollen von Juli an in Kraft treten.
Das Nachbarland Amerikas reagiert auf die von Trump verhängten Strafzölle auf Stahl und Aluminium. Die Maßnahme könnte amerikanische Hersteller hart treffen.
Nach der EU klagt auch Kanada im Handelsstreit gegen die amerikanischen Strafzölle. Beim Treffen der G7-Finanzminister muss sich der amerikanische Finanzminister Mnuchin deutliche Kritik gefallen lassen.
Die kanadische Außenministerin bezeichnet Trumps Strafzölle als „illegal“. Dieser wiederum nennt Nafta einen „schrecklichen Deal“ und erwägt stattdessen bilaterale Abkommen mit Kanada und Mexiko.
Nicht nur die EU plant Gegenzölle auf amerikanische Produkte. Kanada und Mexiko ziehen mit. Die betroffenen Parteien wollen zudem Klage bei der WTO einreichen.
Nach dem Inkrafttreten der amerikanischen Strafzölle regieren in Europa Frust und Entsetzen. Frankreichs Staatschef redet Donald Trump ins Gewissen. Laut dem deutschen Wirtschaftsminister könnte eine EU-Reaktion aber auf sich warten lassen.
Amerika hat seine Drohung wahrgemacht und Einfuhrzölle auf Stahl und Aluminium verhängt. Die EU kündigt umgehend Vergeltung an. Für die Bundesregierung sind die Zölle rechtswidrig.
Merkel will mit der chinesischen Führung auch über eine Reform der Welthandelsorganisation WTO und die US-Schutzzölle auf Stahl- und Aluminiumimporte sprechen.
Die Kanzlerin fliegt nach China. Zu besprechen gibt es viel, nicht nur geistiges Eigentum.
Nach der EU, China und Indien meldeten nun auch Japan, Russland und die Türkei Vergeltungszölle an gegen Washington. Hat Donald Trump sich verkalkuliert?
Die Welthandelsorganisation rügt die EU wegen ihrer Hilfen für den Flugzeugbauer. Boeing jubelt – und Amerika droht umgehend mit Sanktionen.
Im Konflikt um drohende amerikanische Strafzölle hat sich die Kanzlerin eng mit Emmanuel Macron und Theresa May abgestimmt. FDP-Chef Lindner will derweil mit einem umstrittenen Vorhaben Bewegung in die Gespräche bringen.
Donald Trump schüttelt endlich mal behäbige Institutionen – WTO, IWF, Weltbank – durch. Nur hat er leider keine besseren Ideen für den Welthandel.
China hält sich zwar an die Regeln der WTO, verstößt aber gegen den Geist des Welthandels. Doch die Organisation traut sich nicht, öffentlich dagegen vorzugehen.
Der Streit um amerikanische Zölle auf Stahl und Aluminium geht in die nächste Runde: Nach China hat nun auch die EU Beschwerde bei WTO eingelegt – und stellt eine klare Forderung.
Mit der Digitalsteuer will die EU die digitale Wirtschaft künftig stärker zur Kasse bitten. Den Amerikanern passt das gar nicht – sie schützen eine mächtige Lobby.
Amerika gegen die EU, Amerika gegen China, die EU gegen und mit China: Gerät der Welthandel unter die Räder? Hoffentlich nicht, wünscht sich die Kanzlerin. Nicht nur mit ihr hat Trump nun darüber gesprochen.
Wie soll die EU auf Donald Trump reagieren? Die fünf Wirtschaftsweisen äußern in einem Gastebeitrag für die F.A.S. eine klare Meinung.
Auf einem informellen Gipfel in Delhi soll die Welthandelsorganisation wiederbelebt werden. Doch ausgerechnet Gastgeber Indien ist ein schlechter Freihändler.
Bei ihrem ersten offiziellen Treffen wenden sich Olaf Scholz und Bruno Le Maire gegen die protektionistische Handelspolitik Donald Trumps. Und nennen Prioritäten für die künftige Zusammenarbeit.
Die EU-Kommission stellt sich im Streit mit Washington offenbar auf das Schlimmste ein. Das zeigt ein internes Papier. Auch in die WTO setzt sie kaum Hoffnung.
Ende der kommenden Woche treten die von Donald Trump verhängten Handelszölle in Kraft. Aber noch immer weiß niemand, wie die EU eine der in Aussicht gestellten Ausnahme werden könnte.
Zollpolitik ist Sache der EU. Im Streit mit Trump setzt Brüssel vor allem auf Drohungen. Aber ist es der richtige Weg, die Konfrontation zu suchen?
Mit Schutzzöllen kennt sich Deutschland seit Bismarcks Wende gut aus. Protektionistische Politik kann aber leicht eskalieren. Am Ende gibt es dann viele Verlierer.
Die alte Freihandelsordnung, die kleine und schwache Länder schützen sollte, löst sich auf. In das Vakuum stößt China mit Geld und Geschick.
Die Überlegungen angesichts des Handelsstreits mit Amerika werden konkreter: Die EU-Kommission plant einen Drei-Stufen-Ansatz, warnt aber vor einer Eskalation.
Donald Trump droht mit neuen Zöllen – auch befreundeten Ländern. Was hat ein Land eigentlich davon, so etwas zu machen? Ökonomen kennen fünf Gründe. Einer hängt mit der Größe Amerikas zusammen.
Donald Trump will seinen Wählern signalisieren, dass er es ernst meint mit dem Kampf gegen den „unfairen“ Handel. Den treiben in seiner Welt alle anderen mit den Amerikanern. Die Europäer stehen damit vor einem doppelten Problem. Ein Kommentar.
Die EU will „wehrhaft“ bleiben, wenn es um ihre Handelsinteressen geht. Man werde nicht tatenlos zusehen, wenn Unternehmen und Arbeitsplätze in Europa bedroht seien. Auch der Internationale Währungsfonds kritisiert Trumps Strafzölle.
Bernhard Mattes ist nicht nur Autolobbyist, sondern auch Chef der deutsch-amerikanischen Handelskammer. Im Gespräch mit der F.A.Z. warnt er: Auch für Amerika steht durch Strafzölle viel auf dem Spiel.