Das Faustrecht im Welthandel
Präsident Trump hat die Welthandelsorganisation in die größte Krise ihrer Geschichte gestürzt. Er will China ungestört von Richtern in Genf bremsen. Ein Ausweg aus dem Schlamassel ist schwer zu finden.
Präsident Trump hat die Welthandelsorganisation in die größte Krise ihrer Geschichte gestürzt. Er will China ungestört von Richtern in Genf bremsen. Ein Ausweg aus dem Schlamassel ist schwer zu finden.
Die Staaten haben es zugelassen, dass mit dem Ende des Appellate Body der WTO ein wichtiger Baustein der globalen Rechtsordnung verschwindet. Der Verlust wird spürbar werden.
Der Ökonom Gabriel Felbermayr hat seine Meinung geändert: Zölle findet er nicht mehr so schlimm wie früher. Im Interview erklärt er, wie Deutschland mit Amerika und China umgehen sollte und warum es eine Digitalsteuer braucht.
Donald Trump legt das Instrument zur Streitschlichtung der Welthandelsorganisation lahm. Die EU-Kommission sucht noch nach einer Lösung, um die Blockade zu umgehen.
Weil die amerikanische Regierung die Nachbesetzung von Richterposten blockiert, droht dem WTO-Schiedsgericht die Handlungsunfähigkeit. Regiert in Handelsstreitigkeiten künftig das Gesetz des Dschungels?
Es ist leicht, die Zollandrohungen des amerikanischen Präsidenten als Gebärde einer Regierung abzutun, die einen „America First“-Kurs fährt. Doch die Vereinigten Staaten verhalten sich nicht erst seit Donald Trump so. Ein Gastbeitrag.
Weniger Protektionismus, ein Bekenntnis zum Pariser Klimaabkommen – und die Forderung nach einer Reform des IWF und der WTO. Bei Donald Trump dürfte die Erklärung der Brics-Staaten nicht gut ankommen.
Auch wenn ein Austrittsvertrag zwischen der EU und Großbritannien in Kraft treten sollte, bleibt ein No-Deal-Brexit noch lange möglich. Ein Gastbeitrag.
Trumps Unmut über die deutsch-französische Airbus-Kooperation wird auf dem Rücken deutscher Winzer ausgetragen. Nun sollten diese vor allem auf den Heimatmarkt setzen.
Der Streit um Subventionen für Flugzeugbauer droht auf andere Branchen durchzuschlagen, wenn Washington seine Drohungen umsetzt. Die EU-Handelskommissarin macht ein vielleicht letztes Angebot.
Der Chef der Welthandelsorganisation schlägt Alarm: Er spricht über Handelskrieger vom Schlage Trumps, Globalisierungsverlierer und den Brexit.
Donald Trump schmäht die Welthandelsorganisation WTO. Doch diese verschafft ihm jetzt einen Sieg – leider, denn die Subventionen waren richtig. Die WTO sollte aufhören, nur Prinzipien durchzusetzen.
Finanzminister Scholz will „entschlossen, aber besonnen auf die neue Lage reagieren“. Sein französischer Kollege Le Maire droht dagegen mit Sanktionen. Italien äußert sich ähnlich.
Beim Italien-Besuch des amerikanischen Außenministers wird ein Stück Parmesan zum Symbol für die Folgen der Strafzölle. Neben dem Handelskrieg ist der Konflikt in Libyen ein wichtiges Thema der Gespräche.
Die amerikanische Regierung hat eine Liste mit europäischen Importwaren veröffentlicht, die sie ab 18. Oktober mit Strafzöllen belegen will. Während Brüssel noch an einer Retourkutsche bastelt, müssen die Exporteure die Zeche zahlen.
Kaum hat die WTO entschieden, dass Amerika wegen rechtswidriger EU-Subventionen Strafzölle erheben darf, folgt auch schon die Umsetzung. Der Handelskonflikt spitzt sich damit zu. Denn Brüssel plant längst Gegenmaßnahmen.
Die WTO erklärt die europäischen Airbus-Subventionen für illegal. Die Sorgen vor einem transatlantischen Handelskrieg werden damit größer.
Schlechtere Konjunkturaussichten und die Furcht vor neuen Zöllen lassen die Aktienkurse an internationalen Handelsplätzen fallen. Auch die Flugzeughersteller Airbus und Boeing verlieren wegen des Zollurteils der WTO.
Wegen jahrelanger rechtswidriger EU-Subventionen für den Flugzeugbauer Airbus darf Amerika Zölle auf EU-Importe im Umfang von 7,5 Milliarden Dollar im Jahr erheben. Die Summe hat Rekordwert.
Ursula von der Leyen will eine CO2-Grenzsteuer prüfen, um Europas Wirtschaft zu schützen. Der WTO-Chef hält das für keine gute Idee. Bei einem Treffen mit Kanzlerin und anderen Führungskräften dominiert die Sorge um die Weltwirtschaft.
Der brasilianische Präsident Bolsonaro steht zu Recht wegen der Amazonasbrände am Pranger. Aber seine EU-Kritiker fordern die falschen Sanktion – denn im Hintergrund zeigt das Land sein wahres Gesicht.
Der amerikanische Präsident Donald Trump will die Sanktionen gegen Iran weiter verschärfen – und verkündet gleichzeitig: Er will mehr kooperieren und nach Frieden streben.
Der schwelende Konflikt könnte sich auch auf die Luftfahrtbranche auswirken. Airbus-Chef Guillaume Faury sieht vor allem kurzfristige Zölle aus Amerika kritisch. Auswirkungen auf Bestellungen für das Jahr 2019 erwartet der Franzose allerdings nicht.
Der Streit zwischen den Nachbarn schwelt weiter. Südkorea will jetzt Beschwerde bei der Welthandelsorganisation einlegen. Vor allem geht es um die hiesige Chipindustrie.
Ausländische Investoren haben zuletzt in großem Stil amerikanische Wertpapiere gekauft. Ob sich das auszahlt, hängt vom Handelskonflikt ab.
Für den Favoriten im Rennen für das Amt des britischen Premierministers läuft es zurzeit denkbar schlecht. Zuletzt verpatzte er am Freitagabend ein Fernsehinterview – von einem relevanten Detail zum Brexit hatte er keine Ahnung.
Nachdem Amerika beim G-20-Gipfel noch einen „Waffenstillstand“ mit China ausgemacht hatte, widmet sich die Trump-Regierung im Handelsstreit nun wieder der EU. Es geht um mögliche Strafzölle auf Oliven, Käse oder europäischen Whisky – und um einen alten Streit.
Die Konfliktlinien auf dem G-20-Gipfeltreffen in Osaka sind vielschichtiger, als auf den ersten Blick sichtbar ist. Die EU kämpft für Multilateralismus – doch Amerika ist weiter auf Konfrontationskurs.
China beschwert sich vor der Welthandelsorganisation über Australien. Huawei werde diskriminiert, Australien folge amerikanischen Anweisungen. Für Australiens Rohstoffexporteure könnte das schmerzhaft werden.
Der Bericht verlange von Amerika und Boeing weitere Schritte zur Erfüllung der Auflagen. Blieben diese aus, eröffne dies der Europäischen Union die Möglichkeit, Gegenmaßnahmen auf Einfuhren von amerikanischen Produkten anzustrengen.
Inmitten der Krise um die Abstürze zweier Boeing-Maschinen erleidet der amerikanische Flugzeughersteller einen weiteren Rückschlag: Die WTO moniert illegale Subventionen und ebnet den Weg für milliardenschwere Strafzölle.
Boeing steckt wegen der 737 Max 8 in der Krise. Nun kündigte auch Amerikas größte Airline an, Flüge dieses Flugzeugtyps zu streichen. Und es droht ein weiterer Tiefschlag für den Luftfahrtriesen.
Das Aus des Riesenflugzeugs könnte teuer werden für die Steuerzahler. Das geht aus einem vertraulichen Bericht des Wirtschaftsministeriums hervor. Die Regierung will das Geld zurückfordern – sonst droht Ärger mit Amerika.
Unter dem Strich soll der Anteil der zollbefreiten Importe von derzeit 80 auf 87 Prozent steigen – und Zollkontrollen an der Grenze zu Irland komplett vermieden werden. Die EU-Kommission lehnt die Pläne jedoch ab.
In 35 Tagen verlässt Großbritannien die EU. Politik und Wirtschaft sind nervös. Der Mittelstand ist noch wenig vorbereitet. Es herrscht das Prinzip Hoffnung.
Londoner Politiker suchen nach Wegen, das befürchtete Zollchaos nach dem EU-Austritt zu verhindern. Die WTO-Regeln sind streng – und das politische Eis ist dünn. Doch es gibt theoretisch Ausnahmeregeln.