Schäuble will Dividenden-Steuerschlupfloch stopfen
Offenbar umgehen ausländische Großanleger die Kapitalertragsteuer mit einem legalen Trick - und ersparen sich so Steuerzahlungen in Milliardenhöhe. Der Bundesfinanzminister will das ändern.
Offenbar umgehen ausländische Großanleger die Kapitalertragsteuer mit einem legalen Trick - und ersparen sich so Steuerzahlungen in Milliardenhöhe. Der Bundesfinanzminister will das ändern.
Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble hat sich in Washington kritisch über den Reformwillen Frankreichs geäußert. In Paris reagieren Parteichefs von links bis rechts erbost.
Griechischer Staatsbankrott? Grexit? Oder schnelle neue Kredite? Wahrscheinlich ist, dass sich der Streit der Eurostaaten mit Athen bis in den Herbst schleppt – und vielleicht in Neuwahlen endet.
Die Politik in Krisenzeiten erfordert neue Mittel. Das war dem Besuch des deutschen Finanzminister in New York anzumerken, bei dem Schäuble ein Exempel seines besonderen Humors gab.
Griechenland droht das Geld auszugehen. Trotzdem deutet nichts auf eine Annäherung mit den Gläubigern hin. Im Gegenteil: Finanzminister Varoufakis bekräftigt noch einmal, dass er einer Fortsetzung des Austeritätsprogramms nicht zustimmen werde.
Finanzminister Wolfgang Schäuble widersetzt sich den Wachstumsrezepten von IWF und Weltbank: Investitionen auf Pump würden nur wieder neue Krisen bringen. Wen er damit meint, ist allen Beteiligten klar.
Die Geldgeber machen Druck, doch für Waffen aus Russland könnte noch Geld da sein: Athen verhandelt nach Medienberichten über den Kauf von Luftabwehrraketen. Bundesfinanzminister Schäuble mahnt erneut, Zusagen einzuhalten.
Schäuble greife bei der Reform der Erbschaftsteuer zur „Axt“, jammern die Familienunternehmer. Sie beschwören den Untergang des deutschen Mittelstands. Doch vor allem die Bürger sollten sich nicht zufrieden geben.
Beschäftigt man sich mit Bismarcks Politik in seiner Zeit, dann wird man weiser für den Umgang mit unseren heutigen Problemen. Diese Chance sollte man sich nicht entgehen lassen. Ein Gastbeitrag von Wolfgang Schäuble.
Die Aussichten sind für Finanzminister Schäuble derzeit ausgesprochen freundlich. Doch die Sparer ergreift die nackte Verzweiflung. Und den Steuerzahlern geht es nicht viel besser.
Euclid Tsakalotos geht mit Geldgebern, der Zentralbank und der Bundesregierung hart ins Gericht. Aber hat der stellvertretende griechische Außenminister auch eine Idee, wie das Land es aus der Misere schaffen kann?
Die Kanzlerin hat sich entschieden: Sie will Griechenland im Euro halten. Wenn es geht. Es ist ihr dritter Anlauf.
Griechenland, Euro, Finanzkrise - eigentlich eine gute Zeit für die AfD im Europaparlament. Doch im geräuschlosen Alltag der Straßburger Arbeit dringen die schrillen Töne der Euro-Gegner nicht durch.
Vor dem Besuch des griechischen Ministerpräsidenten Tsipras in Berlin haben Linkspartei und Grüne die Bundesregierung zu Zugeständnissen aufgerufen. SPD-Chef Gabriel hofft auf einen Neustart in der Beziehung zu Griechenland.
Nach Protesten aus der Wirtschaft ist Finanzminister Schäuble jetzt zu Korrekturen bei der Erbschaftsteuer bereit. Er wolle doch den Mittelstand nicht aus Deutschland vertreiben, sagte er der F.A.Z.
EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker scheint einen Geduldsfaden aus Stahl zu haben: Er tut alles, um Griechenland zu helfen, obwohl Alexis Tsipras ihn hintergegangen hat.
Bei Ausschreitungen rund um die Proteste in Frankfurt sind Dutzende Polizisten und zahlreiche Demonstranten verletzt worden. Die Blockupy-Organisatoren äußern auch Verständnis für die Demonstranten. Die Bundesregierung verurteilt die Gewalt scharf.
Bundesfinanzminister Schäuble weist in einer Rede die griechische Regierung zurecht - zur Freude der Unionsfraktion im Bundestag. Anders als Kanzlerin Merkel greift er dabei aber zu deutlichen Worten.
Athen sagt, Deutschland habe noch Schulden aus dem Zweiten Weltkrieg bei Griechenland. Das könnte zutreffen. Zumindest steht es so in Unterlagen des Naziregimes über Kosten und Lasten der Besatzungszeit.
Vergeblich haben die Vereinigten Staaten versucht, eine chinesische Konkurrenz zur Weltbank zu verhindern. Pekings neuer Entwicklungsbank für Asien treten nach Großbritannien nun auch Deutschland, Frankreich und Italien bei.
„Sie haben alles Vertrauen zerstört“ - Wolfgang Schäuble holt gegen Griechenland aus. Die Regierung in Athen breche nicht nur Absprachen, sie belüge auch das eigene Volk. Forderungen nach Entschädigung wegen einer Zwangsanleihe aus dem Zweiten Weltkrieg schmettert der Finanzminister ab.
Acht Wochen nach seinem Amtsantritt reist Griechenlands Ministerpräsident Tsipras am nächsten Montag zum ersten offiziellen Besuch nach Berlin. Angela Merkel hat ihn ins Kanzleramt eingeladen.
Der griechische Finanzminister Giannis Varoufakis stilisiert sich als Ikone des Widerstands gegen übermächtige europäische Mächte. Doch es könnte sein, dass er ein paar falsche Zeichen zu viel gesetzt hat.
Hier schlägt man auf Polizisten ein, die das Demonstrationsrecht gewährleisten, und der Streit mit Griechenland vergiftet das Europa-Projekt. In der Ukraine sind derweil Menschen für das Recht gestorben, mit der EU verbunden zu sein.
Griechenlands Finanzminister prangert bei „Günter Jauch“ die Fehler der EU und seiner Vorgänger-Regierung an – erklärt jedoch nur vage, wie er die Krise überwinden will. Den Stinkefinger will Giannis Varoufakis Deutschland nie gezeigt haben.
Der griechische Finanzminister ist bekannt aus Funk und Fernsehen. Am Sonntagabend diskutierte er bei Günther Jauch. Für seine Show hat er lange geübt. Eine TV-Journalistin hat ihn vor drei Jahren mit der Kamera begleitet. Ein Bericht vom Set.
Der EU-Parlamentspräsident hat den griechischen Regierungschef aufgefordert, die Koalition mit der rechtpopulistischen Anel-Partei zu beenden. Deren Vorsitzender Panos Kammenos hatte Wolfgang Schäuble bezichtigt, „in einen Fall von Bestechung“ verwickelt gewesen zu sein.
Griechenlands Verteidigungsminister vollführt einen Rundumschlag, vor allem gegen Finanzminister Schäuble. Zudem warnt Kammenos vor einem Ausscheiden seines Landes aus dem Euro: „Dann gelten keine Absprachen mehr, keine Abkommen, nichts.“
Der Aufruf von Eurogruppen-Chef Dijsselbloem zur Mäßigung zeigte keine Wirkung. Athens Verteidigungsminister Kammenos attackierte Finanzminister Schäuble massiv, warf ihm Einmischung vor und erinnerte an die CDU-Parteispendenaffäre.
Von Schäubles Finanzplanung geht eine klare Botschaft aus: Deutschland nutzt alle Spielräume, um seine Investitionsausgaben zu steigern. Doch das ist bestenfalls die halbe Wahrheit.
Entgegen bisherigen Gepflogenheiten wird der Bundesbankgewinn diesmal nicht einmal teilweise zur Schuldentilgung genutzt. Davon profitieren Kommunen – sie sollen kräftig investieren.
Deutschland scheint das Lieblingsopfer der griechischen Regierung zu sein – sagt Eurogruppen-Chef Jeroen Dijsselbloem. Damit müsse nun Schluss sein. Griechenlands Ministerpräsident Tsipras spricht dagegen von „Missverständnissen“.
Zunächst wurde ein Austritt Griechenlands aus dem Euro als unmöglich bezeichnet, wenig später schon über einen geordneten Austritt spekuliert. Doch die Krise spitzt sich weiter zu. Für den Bundesfinanzminister scheint nun alles möglich.
Griechenlands Finanzminister Varoufakis hat sich über den Druck beklagt, den die Europäischen Zentralbank auf seine Regierung ausübt. Und auch zu seinem Verhältnis mit dem deutschen Finanzminister findet er ein paar Worte.
Schäuble hat recht: Nachvollziehbar ist es nicht, Frankreich mehr Zeit zur Senkung seines Staatsdefizits zu geben. Doch er hat die Entscheidung mitgetragen.
Der Finanzminister will mehr Mittel für die Bundeswehr bereitstellen, kündigt er in einem Interview an. „Die Welt ist leider unsicherer geworden“, sagt Schäuble. Allerdings soll der Wehretat erst 2017 steigen.