Sie soll das zweithöchste Amt im Staat versehen
Merz will Klöckner als Bundestagspräsidentin vorschlagen. Auch Laschet soll sich Hoffnungen auf das Amt gemacht haben. Warum fiel die Wahl auf die frühere Landwirtschaftsministerin?
Merz will Klöckner als Bundestagspräsidentin vorschlagen. Auch Laschet soll sich Hoffnungen auf das Amt gemacht haben. Warum fiel die Wahl auf die frühere Landwirtschaftsministerin?
Irlands Finanzminister hat für das deutsche Schuldenpaket nur Lob übrig. Weder für die Staatsfinanzen noch für die Preise sieht er Gefahren. Und dann hat er noch eine Ankündigung.
Es gibt erste Hinweise, wer künftig welches Ministerium leiten könnte. Übernimmt Klingbeil die Finanzen? Oder greift die SPD am Ende woanders zu? Und was wird aus Jens Spahn?
Die Grünen als Bremser der Verschuldungsorgie von Union und SPD? Was ungewöhnlich klingt, folgt politischem Kalkül.
Mit seinem Billionenkredit wird Friedrich Merz nicht zum Sozialdemokraten. Im Gegenteil: Er stellt sich in die Tradition der großen christdemokratischen Vorgänger.
Schon am Wahlabend hat Frankreichs Präsident den deutschen Wahlsieger nach Paris eingeladen. Am Mittwochabend reist Merz nach Paris – und beschreibt das Gespräch gegenüber der F.A.Z. als herzlich und vertrauensvoll.
Die Liberalen fliegen aus dem Bundestag. In der Ampelkoalition wollten sie eine Neuausrichtung der Politik erzwingen. Das ging gründlich schief. Eine Warnung für eine schwarz-rote Koalition?
Friedrich Merz hat die Wahl gewonnen. Doch es wird nicht einfach, eine Regierung zu bilden. Er muss sich um eine solide Koalition kümmern, um seine Pläne umzusetzen.
In der Schuldenkrise war Griechenland am Boden. Nun lässt es den Rest Europas hinter sich zurück.
Viele Abgeordnete hielten in den vergangenen Wochen ihre Abschiedsreden. Sie handeln vom Leben in der Politik. Es sind Liebeserklärungen und Kampfansagen – und manchmal hilft auch ein Uwe-Seeler-Zitat.
Unternehmer Martin Schoeller unterstützt den Kurs von Friedrich Merz, wirft SPD und Grünen Heuchelei vor, hat eine klare Position zur AfD – und sagt, was die Wirtschaft jetzt dringend braucht.
Friedrich Merz hat der Unionsfraktion einiges zugemutet in den vergangenen Tagen. Die Reihen bleiben trotzdem geschlossen. Was ist aus den Merkelianern geworden?
Horst Köhler war von 2004 bis 2010 Bundespräsident. Auf unübliche Weise äußerte er sich zur Tagespolitik. Die Bemerkung, die zu seinem Rücktritt führte, wirkt aus heutiger Sicht prophetisch.
Auch die Träume einer glücklichen Zukunft sind für immer verloren: Warum ich in Lampedusas Roman „Il Gattopardo“ keine Pflichtlektüre für Demokraten sehen kann. Eine Erwiderung.
Vor achtzig Jahren, im Januar 1945, ergriffen Millionen Deutsche in Ostpreußen, Pommern und Schlesien die Flucht vor der heranrückenden Roten Armee. Viele weitere sollten in den kommenden Jahren das Schicksal von Flucht und Vertreibung teilen. Im Westen willkommen waren sie kaum – am wenigsten in dessen sowjetisch kontrolliertem Osten.
Gysi als Alterspräsident, Weidel und Chrupalla als Oppositionsführer? Wir zeigen vier Szenarien zur Bundestagswahl auf – und nennen eine Gewissheit.
Hier wird ein euphorischer Zug des Konservativismus geboten: Giuseppe Tomasi di Lampedusas „Der Leopard“ ist Pflichtlektüre für Demokraten.
Die guten Ratschläge für Griechenland hätten wir auch selbst befolgen sollen.
Einst sorgte eine Troika in anderen europäischen Ländern für mehr Stabilität – mit deutscher Unterstützung. Selbst befolgt hat man die Ratschläge nicht.
Linnemann, Frei, Spahn oder Klöckner – viele CDU-Politiker laufen sich schon für Ministerämter warm. Und dann ist da noch die CSU mit Dorothee Bär.
Angela Merkel wurde als Ostdeutsche immer wieder belehrt, herablassend behandelt und für inkompetent erklärt. Darüber ist sie bis heute enttäuscht.
Wenn die Union regiert, soll alles anders werden im Land. Wirklich? Im Kleingedruckten klingt vieles gar nicht so entschieden.
Das Diktum der Merkel-Memoiren lautet: Politik muss sich nach den Umständen und Mehrheiten richten. Selbstkritik übt die Autorin allenfalls, wenn es um schlecht vorbereitete Interviews oder das Rauchen geht.
Einst war Jörg Kukies Deutschlandchef von Goldman Sachs. Jetzt führt er das Finanzministerium durch die Zeit des Wahlkampfs – mit ein paar Ideen, die für einen Sozialdemokraten ungewöhnlich sind.
Kanzler Olaf Scholz und Herausforderer Friedrich Merz gehen mit scheinbar gegensätzlichen Konzepten in den Wahlkampf. Aber sie sind sich näher, als man denkt.
Eine Zeitungsredaktion beobachtet, analysiert und bewertet das Weltgeschehen. Dass sie und ihr Produkt selbst zur Nachricht werden, ist eigentlich nicht vorgesehen. Und doch passierte dies der F.A.Z. kurz vor Weihnachten 1999. Anlass war kein Jubiläum oder etwas Ähnliches, sondern eine handfeste Krise in der CDU, die sich zum Machtkampf auswachsen sollte.
Olaf Scholz lädt zum Wirtschaftsgipfel. Kurz zuvor eskaliert die Krise im Volkswagen-Konzern. Wie steht es um das Verhältnis des Kanzlers zu Unternehmen und Gewerkschaften?
Weniger Steuern, mehr Wachstum: Mit finanziellen Wohltaten positionieren sich die Parteien für die Wahl. Dumm nur, dass viele Leute schon vorher mehr zahlen müssen. Wen es wie stark trifft.
Bis heute dominieren ironisch-nostalgische Erinnerungen an die „Bonner Republik“. Ein neues Buch räumt mit einigen Klischees auf.
Der CSU-Vorsitzende Söder über sein Verhältnis zu Friedrich Merz, das kategorische Nein zu Schwarz-Grün, die Bauchschmerzen beim Blick auf das Bündnis Sahra Wagenknecht – und warum er aus Rücksicht auf die F.A.Z. nicht Bundespräsident werden will.
Wolfgang Schäuble schafft es über den Tod hinaus, Gegensätze zusammenzuführen. Aktuell Friedrich Merz und Danyal Bayaz. Der Kandidat, der Kanzler werden will, verrät seinen Steuerplan.
Die AfD will im Erfurter Parlament das Amt des Landtagspräsidenten erobern. Die anderen Parteien wollen das verhindern. Am Ende könnte es bis vors Verfassungsgericht gehen.
Olaf Scholz und Friedrich Merz haben manches gemeinsam. Sie können eigentlich gut miteinander reden – und reden doch kaum gut übereinander. Über ein schwieriges Verhältnis, das bis ins Persönliche ragt.
Merkel startete ahnungslos in das Abenteuer Politik. Aber sie weiß, dass sie die CDU braucht, um ans Ziel zu kommen – und dass die einzige Währung Macht ist. Ein Auszug aus dem neuen Buch des Leiters der F.A.Z.-Parlamentsredaktion.
Nicht nur bei den Schuldenpapieren des Bundes gibt es lange und kurze Laufzeiten. Das Finanzministerium kommt in 75 Jahren auf 22 Hausherren – eine Frau an der Spitze gab es noch nicht. Ein Blick auf prägende Politiker und Minister.
Friedrich Merz musste 2002 den CDU-Fraktionsvorsitz Angela Merkel überlassen. Nach seinem Wechsel in die Wirtschaft und seiner Rückkehr in die Politik hat er nun das Momentum auf seiner Seite.