Warten auf den großen Knall
Hamburg, Düsseldorf, Stuttgart: Viele Städte haben beim Bau tausender Wohnungen in prominenten Lagen auf die Adler-Gruppe gesetzt. Nun wankt der Konzern und in den Städten wachsen Wut und Verzweiflung.
Hamburg, Düsseldorf, Stuttgart: Viele Städte haben beim Bau tausender Wohnungen in prominenten Lagen auf die Adler-Gruppe gesetzt. Nun wankt der Konzern und in den Städten wachsen Wut und Verzweiflung.
Probleme in den Lieferketten, hohe Preise für Baustoffe: Im Jahr 2021 ging die Zahl neu fertiggestellter Wohnungen in Deutschland wieder deutlich zurück.
Projektentwickler und Investoren setzen verstärkt auf das Soziale. Dabei steht das Wohnen im Vordergrund. Dort ist der Bedarf groß, denn bezahlbarer Wohnraum ist knapp. Der Vorteil: der Mietpreisspiegel wird positiv beeinflusst.
An der Kurhessenstraße entsteht ein Mehrfamilienhaus mit 17 kleinen Wohnungen. Ende 2023 soll es fertig sein.
Wohnungsbau: Neues Quartier in Wiesbaden-Südost
Bauherren klagen über die strengen Milieuschutzsatzungen in Frankfurt und eine abwehrende Haltung der Bauaufsicht. Am Donnerstag entscheidet der Verwaltungsgerichtshof in Kassel.
Gefördert und energieeffizient: Das sind zwei wichtige Prinzipien für die Nassauische Heimstätte, die bis 2024 in der Lincoln-Siedlung viele günstige Wohnungen schaffen will - und einen Quartiersplatz.
In Hofheim darf ein elf Hektar großes Areal nicht bebaut werden. Laut Gericht geht der Naturschutz vor.
Die Ampel-Koalition verspricht 400.000 neue Wohnungen jährlich. Dadurch soll der Mangel an bezahlbarem Wohnraum gedeckt werden. Doch Fachleute warnen: So groß ist der Bedarf nicht mehr.
Städte und Hauseigentümer bewerten die geplanten Erleichterungen im Wohnungsbau in Hessen höchst unterschiedlich: Die einen halten sie für einen Fortschritt, die anderen warnen.
Irgendetwas läuft nicht rund in Sachen Wohnungsbau im Hochtaunuskreis. Obwohl der die Gegend sehr beliebt ist, liegt sie auf einem hinteren Platz im regionalen Vergleich der fertiggestellten Wohnungen.
In Singapur sorgt der öffentliche Wohnungsbau für Sicherheit: Gut 90 Prozent der Haushalte besitzt ein Eigenheim – und das, obwohl der Stadtstaat als Heimat der Superreichen bekannt ist. Wie hat er das geschafft?
Die Mainzer Aufbaugesellschaft kommt mit einer „schwarzen Null“ durch das erste Corona-Jahr. Sie entwickelt nun auch Projekte außerhalb der Stadt – und baut kräftig Wohnungen.
Mit dem Projekt „Housing! for Future“ betreiben die Nassauische Heimstätte und die GWH Entwicklungshilfe in Namibia. Mit bezahlbarem Wohnraum wollen sie Hilfe zur Selbsthilfe schaffen.
Mit ihrer sehr sozialen Geschäftspolitik will die Nassauische Heimstätte ein Gegengewicht zum allgemeinen Trend auf dem Wohnungsmarkt sein. Hessens größte Wohnungsbaugesellschaft ist mehrheitlich im Landesbesitz.
In Frankfurt-Sindlingen gibt es Protest gegen Pläne, in der Grünanlage um die Villa Meister Häuser zu errichten. Was genau dort geschehen soll, ist unklar. Aber eine Bürgerinitiative warnt schon jetzt.
In Deutschland wurden 2020 zum erstem Mal seit Jahren wieder mehr als 300.000 neue Wohnungen gebaut. Ihr selbst gestecktes Ziel erreichte die Bundesregierung damit allerdings nicht.
Auf Baustellen wird das Holz knapp. Sägewerke kommen nicht mehr nach, Amerikaner zahlen das Dreifache – und das „Käferholz“ wandert containerweise nach China. Klar ist nur eins: Bauen wird teurer.
Das Grundstück des Hochtaunusstifts soll auch in Zukunft für einen sozialen Zweck Gebrauch finden. Dazu haben die Stadtverordneten in Neu-Anspach ein einstimmiges Signal gesendet.
Mögen Eigenheime neuerdings auch politisch umstritten sein – viele Menschen wollen eines. Davon profitiert der Fertighaus-Hersteller Bien Zenker.
Baukindergeld, sozialer Wohnungsbau und Mietpreisbremsen sind nur Tropfen auf einem heißen Stein. Die einzige Lösung gegen den rasanten Anstieg der Mieten und der Hauspreise ist mehr Angebot.
Zur Kommunalwahl in Frankfurt hat der DGB einen Forderungskatalog zusammengestellt. Dabei geht es zentral um bezahlbares Wohnen und Bildung.
Tausende Neubürger werden das Arbeiterstädtchen Hattersheim verändern: Vom Mikroapartment bis zum Loft mit Blick auf den Main ist alles dabei.
Die Hälfte aller verarbeiteten Rohstoffe steckt in Gebäuden, Straßen oder Brücken. Durch das Bauen entstehen riesige Mengen CO2. Trotzdem können Bauherren einiges für Klimaschutz und Wohngesundheit tun. Ein paar Vorschläge.
Die Immobilienbranche kritisiert die hohen Auflagen für den Wohnungsbau in Frankfurt. Deshalb rät die Industrie- und Handelskammer der Stadt, den Baulandbeschluss zu überarbeiten.
Die kommunale Wohnungsbaugesellschaft GWW erwirtschaftet niedrigere Überschüsse – was auch die Stadt zu spüren bekommt. Doch sie hat ein großes Vorhaben im Blick.
Im Offenbacher Stadtteil Bieber sollen bis zu 600 Unterkünfte entstehen. Doch Kritiker sehen eine Frischluftzone und seltene Tiere und Pflanzen bedroht.
Das Baulandmobilisierungsgesetzes soll die Umwandlung von Mietshäusern in Eigentumswohnungen von einer behördlichen Genehmigung abhängig machen. Für die Gemeinden bedeutet dies mehr Einflussmöglichkeiten.
Die hessische Landesregierungen hat weitere Lockerung der Corona-Regeln beschlossen. Die Zahl der Neuinfektionen ist gestiegen. Das, und was heute sonst noch wichtig ist in Rhein-Main, steht in der F.A.Z.-Hauptwache.
Immer wieder wird der Osthafen als ein Gelände für den Bau von Wohnungen ausgeguckt. Das Areal ist aber zugleich eines der wichtigsten Gewerbegebiete der Stadt.
Der Bau von Sozialwohnungen soll der Schlüssel für mehr Jobs und eine gesunde Wirtschaft sein. Die Frankfurter Zeitung hat genaue Vorstellungen, wie das funktionieren könnte.
Berlin hat jede Menge freie Flächen, trotzdem kommt der Wohnungsbau einfach nicht auf Touren. Das liegt nicht nur an den Behörden.
Gutachter halten den Immobilienmarkt in Frankfurt für überhitzt. Nach ihren Einschätzungen sind keine Steigerungen der Wohnungspreise mehr möglich. Im vergangenen Jahr sind die Preise allerdings wieder gestiegen.
Um Wohnungsbau und Gewerbe-Ansiedlung zu steuern, hat die Stadt Frankfurt 2019 ein integriertes Konzept erarbeiten lassen. Doch es wurde stark gekürzt und enthält Altbekanntes.
Die Baugenehmigungen verharren auf dem Niveau des Vorjahres. Viele Wohnungen haben zwar eine Erlaubnis, werden aber nicht gebaut.
In den größten deutschen Städten wird immer mehr gebaut. Frankfurt liegt in der Spitzengruppe. Aber der Bedarf ist nicht gedeckt. Noch nicht.