„Die Euro-Staaten müssen die Märkte überzeugen“
Hongkongs Regierungschef Tsang hat zwei Wirtschaftskrisen in Asien erlebt. Vom Euro-Raum könne ein globaler Finanz-Tsunami ausgehen, sagte er im F.A.Z.-Interview.
Hongkongs Regierungschef Tsang hat zwei Wirtschaftskrisen in Asien erlebt. Vom Euro-Raum könne ein globaler Finanz-Tsunami ausgehen, sagte er im F.A.Z.-Interview.
Deutscher Fußball ist in 208 Ländern zu sehen. Die DFL hofft auf Einnahmen in Höhe von 70 Millionen Euro jährlich aus der Auslandsvermarktung.
Die Kränze für Ackermanns Lebenswerk werden gebunden, seine Patzer beim Abgang verblassen. Drei Männer übernehmen jetzt die Deutsche Bank: Es soll friedlich aussehen, ist es aber nicht.
Mancher Manager wurde auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos von der Kritik am Kapitalismus kalt erwischt. Angela Merkel blieb tapfer, wurde aber von David Cameron attackiert. Und wie gewinnt man jetzt Vertrauen zurück?
Die aus dem Aargau angereiste Schulklasse, die Profi-Zuhörer in hohem Alter, daneben eine bunte Mischung in meist jüngerem Alter - das Open Forum in Davos ist die für den Normalbürger organisierte Variante des Elitetreffens.
Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble wehrt sich auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos gegen Begehrlichkeiten aus Frankreich.
Amerikas Spitzenforscher glauben, das Forschungsfeld schlechthin ausfindig gemacht zu haben: die Neurowissenschaften. In Davos stellen sie ihr Ideen vor.
Auf dem Weltwirtschaftsforum erwarten die Fachleute stark ansteigende Auslandsinvestitionen der Chinesen. Sie erwarten aber auch starke politische Gegenreaktionen. Und sie geben Peking einige gutgemeinte Empfehlungen: Investitionen in eine staatliche Altersvorsorge.
Der britische Premier Cameron hat in seiner Rede auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos die deutsch-französischen Pläne einer Finanztransaktionssteuer scharf kritisiert. „Das sollte man nicht weiter verfolgen“, sagte er.
Bis Sonntag wird im Schweizer Kurort Davos über Wege aus der Krise diskutiert. Zum Auftakt warnte Kanzlerin Merkel vor zu schweren Lasten für Deutschland. Es mache keinen Sinn, eine Verdoppelung oder Verdreifachung der Euro-Hilfen zu fordern.
Das Weltwirtschaftsforum diskutiert lebhaft über den Reformbedarf im kapitalistischen System. Aber welches System ist besser? China jedenfalls tauge als Vorbild nicht.
In der Schuldenkrise kommt an Angela Merkel keiner so leicht vorbei. Ihr Kanzleramt ist zur Schaltzentrale in Europas Krise geworden. Bislang wehrt sie sich erfolgreich dagegen, die „Bazooka“ herauszuholen. Ob sie standhaft bleibt?
Angesichts des Rekordergebnisses von Apple und des Beginns des Weltwirtschaftsforums in Davos lohnt es sich, ein wenig über den Zusammenhang von Technologie und Globalisierung nachzudenken. Denn inzwischen ist die Wirtschaftswelt - ja nicht zuletzt mit der Hilfe der Produkte von Steve Jobs - im wahrsten Sinne des Wortes vernetzt. Es wird nicht mehr lange dauern, bis die vielen hochleistungsfähigen mobilen Telefone und Tabletcomputer den entsprechenden Geräten unserer Freunde (und hoffentlich nicht der Feinde) automatisch mitteilen, wo man sich gerade aufhält. Darauf aufbauende Geschäfte müssen und werden nicht alle bei Google oder Facebook und auch nicht ausschließlich bei amerikanischen Unternehmen landen. Sicher ist bisher nur, dass die digitale Welt nun tatsächlich zum viel strapazierten „globalen Dorf" führt, das in einem begrifflichen Zusammenhang mit der Globalisierung als solcher steht.
Die deutschen Manager werden zu Weltmeistern des Optimismus. Mit Blick auf die eigenen Unternehmen findet sich vor dem Weltwirtschaftsforum in Davos von Schwarzmalerei keine Spur. Das ist nicht überall so.
Was in Davos passiert, kann jeder im Internet nachverfolgen. Die wichtigsten Webadressen.
Neue Antriebe vernetzen die Autobranche mit Energieunternehmen der Informationstechnologie. Aber für den Audi-Chef bleibt Mobilität vor allem individuell.
Die große Bühne in Davis nutzen Prominente gern, sich im besten Licht zu zeigen. Auch in diesem Jahr sind wieder etliche dabei. Ein Blick in die Teilnehmerliste.
Das Weltwirtschaftsforum in Davos könnte die Banker lehren, dass das Streben nach einer Rendite von 20 Prozent von gestern ist. Für einen Neuanfang ist es ja bekanntlich nie zu spät.
Die italienische Regierung versucht, ihren Landsleuten die geplanten Liberalisierungen und Reformen mit konkreten Zahlen schmackhaft zu machen. Von der deutschen Regierung verlangt Ministerpräsident Monti Schützenhilfe - und zwar deutlich mehr, als Berlin geben will.
Dass heimische Aktien derzeit gefragt sind, sei kein Ausdruck der Stärke, sagt Stephen King, Chefvolkswirt von HSBC, im Interview. Es zeige, wie sehr Anleger Schutz suchen. Deutschland müsse sich der Krisenlösung stellen, meint der britische Finanzexperte.
Auf dem Weltwirtschaftsforum treffen die Staats- und Regierungschefs dieses Mal nicht nur auf Manager sondern auch auf Occupy-Aktivisten. In Davos wird viel über das europäische Schuldenelend geredet werden - und über eine besorgniserregende Analyse der Veranstalter.
Während die Ratingagentur Moody’s Frankreich bei der Kreditwürdigkeit weiter in der Top-Kategorie AAA sieht, zweifelt Bundesfinanzminister Schäuble das Urteil des Konkurrenten S&P an.
Der BRIC-Erfinder Jim O’Neill glaubt weiter an die Schwellenländer. Neben China gehören Vietnam und Mexiko zu seinen Favoriten.
In Deutschland wuchs die Wirtschaft 2011 kräftig - doch der Stromverbrauch ist weiter gesunken. Das bestätigt den Trend der vergangenen Jahre, dass sich Konjunktur und Elektrizitäts-Nutzung entkoppeln. Für den geringeren Verbrauch gibt es mehrere Gründe.
Die Schwäche des Euro ist ein Ergebnis der Krise in Europa. Mit ihrer Überwindung wird auch der Euro wieder stärker, meint Stefan Bielmeier, Chef-Volkswirt der DZ Bank.
2011 wächst das Inlandsprodukt um 3 Prozent - so hoch wie in nur fünf Jahren seit der Wiedervereinigung. Allerdings bremst ein Rückgang im Schlussquartal die deutsche Wirtschaftsleistung ein wenig aus.
Die Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas beginnt, und die Branche blickt verhalten auf das neue Jahr. Jenseits von Smartphones und Tabletcomputern fehlen der Branche die Wachstumsmotoren.
Die Ethikbank, eine Tochtergesellschaft der Volksbank Eisenberg in Thüringen, besetzt eine rasch wachsende Nische.
Viele Wahrheiten, schizophrene Anleger und Realität als Ansichtssache. IWF-Volkswirt Olivier Blanchard macht nicht unbedingt Mut fürs neue Börsenjahr.
So richtig wissen die deutschen Unternehmen noch nicht, was in diesem Jahr auf sie zukommt. Trotz vieler Unwägbarkeiten glauben dennoch viele Konzernlenker an Wachstum im Jahr 2012.
Der Internationale Währungsfonds glaubt, dass Griechenland in einer schlimmeren Rezession steckt, als Athen zugibt. Der Institution zufolge ist daran vor allem die griechische Regierung schuld.
Jens Wilhelm, Vorstand der Union Asset Management, verheißt die Renaissance der Aktie. Von Bundesanleihen hält er dagegen wenig.
Der Wachstumsmotor China kommt ins Stottern. Erstmals seit drei Jahren droht für die Industrieproduktion ein Abwärtstrend. Peking befürchtet einen schlimmeren Einbruch als 2008.
Die Ratingagentur Standard & Poor’s hat die Kreditwürdigkeit Belgiens herabgestuft. Als Grund für den Schritt wurde eine Bedrohung der Wirtschaft durch Exportschwierigkeiten genannt.
Die Ratingagentur Moody’s bescheinigt Ungarn nur noch Ramschniveau. Es sei nicht sicher, ob das Land mittelfristig seinen Haushalt konsolidieren könnte. Die ungarische Regierung kritisiert die Abstufung.
Ähnlich wie China gilt Indien als Wachstumsmarkt. Doch anders als dem Renminbi hilft das der Rupie wenig. Indiens Währung schwächelt sowohl gegenüber Dollar als auch Euro.