So mächtig sind VW, Porsche, Audi, BMW und Daimler
Die fünf Autohersteller, die sich nun Vorwürfen jahrelanger Absprachen gegenübersehen, stehen für einen hohen Marktanteil. Einer ragt besonders heraus.
Die fünf Autohersteller, die sich nun Vorwürfen jahrelanger Absprachen gegenübersehen, stehen für einen hohen Marktanteil. Einer ragt besonders heraus.
Nach dem Vorwurf eines möglichen Autokartells trommelt Volkswagen seine Aufsichtsräte zusammen. Aufsichtsratschef Pötsch hat für Mittwoch kurzfristig eine außerordentliche Sitzung des Gremiums einberufen.
Die deutschen Autohersteller geraten wegen des Kartellverdachts mit möglichen Schäden für Kunden und Zulieferer immer stärker unter Druck. Anleger verkaufen an der Börse ihre Autoaktien.
Anleger müssen in der neuen Börsenwoche weiterhin mit einem schwankenden Verlauf rechnen. Viele Analysten halten den Dax als zu teuer bewertet. Auch unter Charttechnikern mehrt sich Skepsis.
Sie haben die Digitalisierung verschlafen und setzen noch immer auf eine alte Technik. Die Autoindustrie muss nun alles anders machen als in den vergangenen Jahren. Das wird teuer.
Die Autoindustrie strapaziert die Nerven der Verbraucher. Haben deutsche Autohersteller still und heimlich verbotene Absprachen getätigt? BMW wehrt ab, VW und Daimler schweigen. Die Schwaben hatten aber offenbar selbst schon länger Bedenken.
VW, BMW, Daimler waren der Stolz der Deutschen. Davon ist nicht mehr viel übrig. Dieselbetrug, Abgasmanipulation und jetzt noch ein Kartellskandal: Ruiniert sich die Autoindustrie selbst?
Noch vor dem Dieselgipfel Anfang August soll die Bundesregierung den Verkehrsausschuss des Bundestags über die „Machenschaften des Autokartells“ informieren, verlangen die Grünen.
Uwe Hück sieht sein Unternehmen wegen der Abgas-Affäre hintergangen. Audi habe „kranke Motoren“ geliefert. Er könne diese „Lügen nicht mehr ertragen“.
So gut wie kein Tag vergeht derzeit ohne schlechte Nachrichten für den Dieselmotor und dessen Hersteller. Nun kommt auch noch ein Kartellverdacht dazu. Die Branche muss endlich reinen Tisch machen.
Die deutschen Autohersteller stehen unter Kartellverdacht. Politiker fordern Aufklärung. Sollte sich der Verdacht bestätigen, dürfte es für die Konzerne teuer werden.
In einem Interview geht Volkswagen-Chef Matthias Müller mit seinen Vorgängern hart ins Gericht. Müller will den Konzern weniger hierarchiegläubig ausrichten. Beim Thema Kartellabsprachen bleibt er wortkarg.
Haben sich die deutschen Autobauer jahrzehntelang in geheimen Treffen über technische Fragen, Kosten und Zulieferer abgestimmt? Der VW-Konzern hat dies in einem Schreiben an die Wettbewerbsbehörden angeblich eingestanden.
Audi fürchtet sich offensichtlich vor Diesel-Fahrverboten: Die VW-Tochtergesellschaft will bis zu 850.000 Autos mit Software-Updates nachrüsten lassen.
Die EU-Industriekommissarin Bienkowska soll in einem Schreiben an die Verkehrsminister gefordert haben, im Abgasskandal manipulierte Fahrzeuge bis 2018 stillzulegen – es sei denn sie werden bis Ende des Jahres umgerüstet.
Der Volkswagen-Konzern will vorbereitet sein, falls im Abgasskandal weitere Vorstände ins Stolpern geraten. Laut einem Medienbericht sucht der Aufsichtsrat mögliche Ersatz-Kandidaten.
In Kürze verhandeln Politiker und Automanager über die Zukunft des Diesels. Steht der Selbstzünder vor dem Aus? Es zeichnet sich eine Strategie der Umrüstung ab.
Bei der Aufarbeitung des VW-Abgas-Skandals ist bislang kein Ende abzusehen - den Verkaufszahlen des Autobauers schadet das aber erkennbar nicht. Die Auslieferungen legen zu.
Die EU-Kommission rügt das deutsche Krisenmanagement in der Diesel-Affäre: Das Kontrollsystem habe versagt, sagt Industriekommissarin Bienkowska. Und: „Die Bundesregierung wollte es anscheinend nicht wissen.“
Alexander Dobrindt startete markig als Minister für Mobilität und Modernität. Dann wurde er ruhiger. Für die Zeit nach der Wahl hinterlässt er ein volles Aufgabenbuch.
Durch den Sponsoren-Deal des DFB mit VW verbindet sich einer der großen Unternehmensskandale mit der deutschen Vorzeigemannschaft. Mit Protesten aus der Bundesliga ist aber nicht zu rechnen.
„Ein großes Ereignis“ nennt es Volkswagen-Chef Diess. Der Konzern löst Mercedes-Benz von 2019 an als Großsponsor beim DFB ab. Nach FAZ-NET-Informationen wird sich VW die neue Partnerschaft einiges kosten lassen.
Der Bundesverkehrsminister hatte die Daimler-Chefs zu sich zitiert, jetzt steht eine weitere Überprüfung der Abgas-Vorwürfe an. Wird es nun für die Stuttgarter so laufen wie für Volkswagen? Wahrscheinlich nicht.
Frankreich begeht seinen Nationalfeiertag mit Donald Trump und dem Gedenken an den Nizza-Anschlag. Ein VW-Flottenkunde will Schadenersatz in Millionenhöhe erstreiten. Der Untersuchungsausschuss zum Berliner Terroranschlag nimmt seine Arbeit auf.
Frankreich begeht seinen Nationalfeiertag mit Donald Trump und dem Gedenken an den Nizza-Anschlag. Ein VW-Flottenkunde will Schadenersatz in Millionenhöhe erstreiten. Der Untersuchungsausschuss zum Berliner Terroranschlag nimmt seine Arbeit auf.
Vor der Sommerpause diskutieren Maybrit Illners Gäste über Fragen, für die auch nach dem G-20-Gipfel keine politischen Lösungen in Sicht sind. Manche betrachten das als Einladung für Gardinenreden. Rhetorik aber kann Politik nicht ersetzen.
Stück für Stück kommt ans Licht, wie tief Deutschlands Vorzeige-Branche in die Diesel-Affäre verstrickt ist. Die Werte auf dem Prüfstand sind allesamt idealisiert - aber nicht durchweg manipuliert.
Jetzt greift die Politik ein: Nach neuen Vorwürfen gegen Daimler im Abgasskandal hat Verkehrsminister Dobrindt Vertreter des Autobauers nach Berlin zu einer „Sondersitzung“ geladen – und zwar sofort.
Hat der Autohersteller aus Stuttgart fast ein Jahrzehnt lang Fahrzeuge mit zu hohem Schadstoffausstoß verkauft? Ein Durchsuchungsbeschluss der Staatsanwaltschaft soll das belegen. Stimmt der Vorwurf, könnte das immense Folgen für Daimler haben.
Mit dem Continental GT öffnet sich nicht nur die Tür eines neuen Hochleistungscoupés, sondern eine zur völlig neuen Bentley-Welt. Eine erste Fahrt zwischen Wollschafen.
Wer Diesel fährt, hat auch ein Haus. Oder zumindest eine Wohnung. Diese und noch mehr Erkenntnisse über den kleinen Unterschied hat eine Studie zu Tage gebracht.
Nach Volkswagen und Audi gehen die Ermittler nun auch einem Betrugsverdacht gegen Angestellte des Luxuswagenherstellers Porsche nach.
Der SPD-Kanzlerkandidat ist auf Sommerreise. In einem Werk der Volkswagen-Tochtergesellschaft Audi sagt er: „Der Diesel-Motor wird noch eine gewisse Zeit gebraucht werden.“
Hierzulande soll bis 2025 Vollbeschäftigung herrschen. In Tschechien ist das schon heute der Fall. Für die Menschen ist das gut - für die Wirtschaft weniger.
Die Münchner Staatsanwaltschaft wirft einem Manager des Autoherstellers Audi Betrug und unlautere Werbung vor. Jetzt kündigt sein Anwalt an: Sein Mandant will den Dieselskandal mit aufklären.
Spediteure sehen allein in Deutschland einen Milliardenschaden, weil Lastwagen-Hersteller Preise abgesprochen haben. Viele Unternehmen fordern jetzt Geld zurück und wollen das auch juristisch durchsetzen. Ein Kronzeuge blieb bisher verschont.