„Millionenschwere Manager haben die Zukunft verpennt“
SPD-Kanzlerkandidat greift die Anführer der deutschen Autohersteller scharf an. Und sagt, was nun den Fahrern von Dieselautos droht.
SPD-Kanzlerkandidat greift die Anführer der deutschen Autohersteller scharf an. Und sagt, was nun den Fahrern von Dieselautos droht.
Laut einer Emnid-Umfrage schätzt ein Großteil der Bürger die Wirtschaftskompetenz von Politikern nicht sehr hoch ein und hält daher privatwirtschaftliche Unternehmen für besser.
Im Herbst werden die Autohersteller abermals von der Politik einbestellt. Aber bringen Auto-Gipfel wirklich etwas? Der Auto-Verbandspräsident Wissmann lobt die Ergebnisse des letzten. Aber es gibt auch sehr kritische Stimmen.
Zwei Manager, zwei Mythen: Oliver Bierhoff, DFB-Teammanager, und Mercedes-F1-Teamchef Toto Wolff über Marken, Superstars und die bessere Sportstrategie der Amerikaner.
Die FDP schlägt vor, Volkswagen zu privatisieren. Das hätte Auswirkungen, an die man zunächst gar nicht denken würde. Zum Beispiel in der Forschung, aber auch anderswo.
Aktienfonds, die das Geld politisch korrekt anlegen, bringen ordentliche Renditen. Warum? Weil sie es mit der Nachhaltigkeit oft gar nicht so genau nehmen.
Kann der Abgasskandal Volkswagen gar nichts anhaben? Auf den ersten Blick scheint das bei den globalen Absatzzahlen so zu sein. Aber auf den zweiten Blick sieht es in Deutschland und Europa doch nicht so rosig aus.
Weniger als 10 Prozent der Autofahrer könnten auf ihr Auto verzichten, zeigt eine exklusiv für die F.A.Z. erstellte Allensbach-Umfrage. Doch die Reputation von BMW und Daimler hat stark gelitten.
Die Schadenfreude der FDP war groß, als bekannt wurde, dass Stephan Weil eine Regierungserklärung mit VW abgestimmt hat. Jetzt gerät sie selbst in Erklärungsnot.
Steht die nette Kollegin in der Tür und jammert. Schon wieder werde ihr Auto in die Werkstatt gerufen. Sie nennt es Rückruf-Queen. Aber kann sie mit dem Rückruf-King mithalten?
Die Nähe von Politik und Autokonzern hat in Niedersachsen Tradition. Alle Ministerpräsidenten hatten als Aufsichtsräte ein enges Verhältnis zum Management von VW. Kann das überhaupt gut gehen?
Über die Staatsbeteiligung an Volkswagen ist ein Streit entbrannt. FDP und Linke schlagen gravierende Änderungen vor. Wahrscheinlicher ist das, was die CDU wünscht.
Spannende Folge des Dieselgipfels: Die deutschen Autohersteller bieten Kunden teils viele Tausend Euro an, wenn sie alte Autos gegen neue auswechseln. Ob das der Umwelt hilft, ist aber noch nicht klar. Ein Kommentar.
VW will wieder in die Offensive kommen: Der Autohersteller bietet eine Art Abwrackprämie für alte Dieselautos an. Die Wolfsburger versprechen Neuwagenkäufern bis zu 10.000 Euro – und das alte Auto muss nicht mal ein Volkswagen sein.
Es gibt viele Hürden für den Siegeszug des Elektroautos. Eine ist schon das Tanken: Es ist kompliziert und was es kostet, lässt sich auch nicht so einfach sagen.
Die niedersächsischen Christdemokraten wollen den Volkswagen-Konzern besser kontrollieren. Falls die CDU die Wahl gewinne, werde es zu längst überfälligen Veränderungen beim Management kommen.
Deutsche Autohersteller stehen unter Kartellverdacht. Nun prüft die Finanzaufsicht, ob die Ad-hoc-Mitteilung von VW und Daimler möglicherweise zu spät kam.
Hat VW eine Regierungserklärung des niedersächsischen Ministerpräsidenten zum Abgasbetrug wirklich weichgespült? FAZ.NET dokumentiert die wichtigsten Passagen im Vorher-Nachher-Vergleich.
Die Landespolitik versagt als Kontrolleur von Volkswagen. Selbst die FDP rüttelt daran nicht. Dabei ist übergroßer Staatseinfluss die Wurzel der Skandale.
Der Wahlkampf in Niedersachsen hat begonnen, im Stundentakt gibt es am Sonntagabend neue Wendungen: Es geht um Vorwürfe gegen Ministerpräsident Weil, eine geheime Akte und immer neue Gerüchte.
Erst geht die Mehrheit flöten, dann soll Ministerpräsident Weil seine Reden noch von VW weichspülen lassen haben: Die SPD in Niedersachsen steht mächtig unter Druck. Doch nach Rücktrittsforderungen der politischen Gegner geht die Partei in die Offensive.
Für Stephan Weil sieht es verdammt schlecht aus. Doch er steckt nicht wegen persönlichen Fehlverhaltens in der Falle, sondern qua Amt: Seine Doppelfunktion ist das Problem.
Niedersachsens Ministerpräsident hat mitten im Abgasskandal eine Regierungserklärung dem VW-Konzern vorgelegt. Doch Weil und VW sind sich keiner Schuld bewusst.
Im Gespräch mit der F.A.S. verteidigt BMW-Chef Harald Krüger die Beschlüsse des Dieselgipfels, schwärmt von künftigen Elektroautos und kontert die Kartell-Vorwürfe.
Der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil hat eine Regierungserklärung vom VW-Konzern umschreiben lassen. Das stößt jetzt von mehreren Seiten auf scharfe Kritik.
Während die deutschen Konzerne im Dieselchaos versinken, baut Elon Musk mit Tesla das Auto der Zukunft. Wer ist dieser Mann?
Schreibt der VW-Vorstand an Regierungserklärungen des niedersächsischen Ministerpräsidenten Stephan Weil mit? Neue Unterlagen belegen nun offenbar, dass eine Rede zur Abgas-Affäre nicht nur aus seiner Feder stammt.
Bundesumweltministerin Barbara Hendricks kritisiert im Gespräch mit der F.A.S. die Autoindustrie. Mit einer reinen Softwarelösung will sie sich nicht zufrieden geben.
In der Dieselaffäre gibt es schlechte Nachrichten für Audi: Der Chef der Marke soll Mitarbeiter unter Druck gesetzt haben. Die Staatsanwaltschaft hat zudem ihre Ermittlungen auf den Vorstand ausgeweitet.
Der in Amerika festgenommene Volkswagen-Manager hat sich im Dieselskandal vor einem Gericht in Detroit schuldig bekannt. Er hofft, so die drohende Haftstrafe verkürzen zu können.
Ob Neuwahlen oder ein konstruktives Misstrauensvotum – ein Erfolg für die rot-grüne Koalition in Niedersachsen kann nach dem Verlust der parlamentarischen Mehrheit bezweifelt werden.
Anmerkungen zu einem phantastischen Erfolg und einem ungeheuerlichen Verdacht.
Nach BMW, Daimler, Ford und Toyota will jetzt auch Volkswagen Fahrern von älteren Diesel einen Rabatt zahlen, wenn sie ein neues Auto kaufen. Wieviel ist aber unklar.
Der offene VW Käfer aus dem vergangenen Jahrhundert ist Kult, Exemplare in gutem Zustand sind kaum noch zu bekommen. Es sei denn, man lässt sich einen neu machen.
Seit mehr als sechs Monaten sitzt Oliver Schmidt in Miami in Haft. Er war zum Urlaub in die Vereinigten Staaten eingereist. Jetzt will er sich schuldig bekennen.
In Venezuela nimmt die umstrittene Verfassungsversammlung ihre Arbeit auf, Ruanda wählt einen neuen Präsidenten, Staatschef Kagame ist der Favorit und VW-Manager Schmidt will sich wegen seiner Rolle im Abgasskandal schuldig bekennen.