Was passiert, wenn die Verhandlungen scheitern?
Die Briten und die EU lassen eine der letzten Gelegenheiten für eine Annäherung verstreichen. Scheitert ein Abkommen, sind die wirtschaftlichen Folgen immens. Ein Überblick.
Die Briten und die EU lassen eine der letzten Gelegenheiten für eine Annäherung verstreichen. Scheitert ein Abkommen, sind die wirtschaftlichen Folgen immens. Ein Überblick.
Die Verhandlungen Großbritanniens mit der EU über ein Handelsabkommen ziehen sich hin. Klar ist: Ohne ein Abkommen verlieren beide Seiten.
Erstmals seit 2018 werden die Staats- und Regierungschefs der EU eine richtige Debatte über das Verhältnis zu den Briten führen. Das ist nicht ganz ungefährlich.
Der Bund will in den Verhandlungen mit den Ländern eine erweiterte Maskenpflicht und Sperrstunden durchsetzen. Die Zahl von Teilnehmern bei Feiern soll schon ab 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern begrenzt werden. Das steht in einer Beschlussvorlage.
Geht es nach den an der Transaktion beteiligten Unternehmen, ist der Verkauf der Borsa Italiana von der Londoner an die Pariser Börse nun perfekt. Doch die endgültige Entscheidung fällt in Brüssel.
Dass die Vereinigten Staaten noch ein Konjunkturpaket benötigen, ist Konsens zwischen Republikanern und Demokraten. Doch im Streit um dessen Ausmaß hat der amerikanische Präsident nun die Reißleine gezogen. Die Börsen reagieren.
Ist Boris Johnson überfordert oder von Ideologen umgeben? In der Europäischen Union setzt sich mittlerweile eine andere Sichtweise durch, die durchaus optimistisch ist.
Der britische Premierminister will vereinbarte Zollformalitäten für Nordirland nicht mehr hinnehmen, gleichwohl er diese im Januar noch unterzeichnet hat. Doch die Probleme sind weitreichender.
Nach Johnsons einseitigen Änderungen am Austrittsvertrag spricht die EU zu Recht von Provokation. Aber sie sollte trotzdem Ruhe bewahren. Die Quittung für den Schaden wird vor allem Großbritannien bekommen.
Die britische Regierung weckt immer neue Zweifel daran, dass sie sich an die bisherigen Vereinbarungen mit der EU gebunden fühlt. Will der Premierminister überhaupt noch einen Erfolg?
Die Übergangsphase läuft ab, und noch ist kein Handelsabkommen zwischen Großbritannien und der EU in Sicht. Kein Deal wäre auch in Ordnung, sagt Premier Johnson, und nennt ein anderes Land als Vorbild.
In den Verhandlungen über das Post-Brexit-Abkommen beharren beide Seiten stur auf ihren „roten Linien“. Die vorsichtige Zuversicht vom Frühsommer ist dahin.
Das EU-Parlament könnte den Haushalt und die Krisenhilfen aufhalten. Deutschland warnt vor einem Scheitern des 1,8 Billionen Euro schweren Pakets.
Eine Studentin soll in Frankfurt von einem Taxifahrer sexuell belästigt worden sein. Doch zur Verhandlung erscheint sie nicht. So bleiben vorerst Fragen offen.
Die Lufthansa muss Personalkosten einsparen. Die Vorschläge der Gewerkschaft reichen der Fluglinie nicht aus, deshalb wurden die Verhandlungen jetzt abgebrochen. Verdi will, dass die Bundesregierung einschreitet.
Nach zähen Verhandlungen ist die Erleichterung über die Einigung in Brüssel groß. Doch der Finanzrahmen kann nur in Kraft treten, wenn die Mehrheit des Europaparlaments zustimmt. Wird das gelingen?
Die Verhandlungen der europäischen Länder über Corona-Hilfen gehen schon in die zweite Verlängerung. Doch Merkel, Macron und Kurz zeigen sich nun zuversichtlich, dass es zu einer Einigung kommt.
Am zweiten Tag des Sondergipfels zum 1,8-Billionen-Euro-Corona-Paket holt Ratspräsident Michel den Niederländer Rutte an Bord, muss das Treffen aber dann doch auf Sonntag vertagen. Ein wichtiges Streitthema wurde bislang noch gar nicht angesprochen.
„Die Araber verpassen nie eine Gelegenheit, eine Gelegenheit zu verpassen“, heißt es in Israel. Auch jetzt wollten die Palästinenser nicht über den Trump-Plan verhandeln. Doch ist der überhaupt eine Gelegenheit?
In Washington wollen Kosovaren und Serben am Samstag über ihre Streitpunkte verhandeln. Ein Abkommen wäre ein Wunder, sagt Kosovos Präsident Hashim Thaçi im F.A.Z.-Interview – dem letzten, das er vor Bekanntwerden der Anklage gegen ihn gegeben hat.
Seit Monaten streiten die Vereinigten Staaten und die EU über die Einführung einer Steuer auf digitale Geschäfte. Jetzt sind die Verhandlungen offenbar in einer Sackgasse geraten.
Brüssel strebt ein einheitliches Abkommen mit Großbritannien über die künftigen Beziehungen an. So war es verabredet worden. Die Briten fühlen sich mehr an Wahlversprechen gebunden als an die Politische Erklärung.
Hamburgs SPD-Vorsitzende Melanie Leonhard fordert eine baldige Entscheidung ihrer Partei über den Kanzlerkandidaten. Ein Gespräch über Verhandlungen zu Corona-Zeiten und Wege, Wahlen zu gewinnen.
Bis Ende Juni muss geklärt sein, ob die Verhandlungen verlängert werden. Aus Sicht der EU, aber auch vieler Briten spricht einiges dafür - doch bei den Fischereirechten gibt es bisher kaum Annäherung.
In den Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen zwischen der EU und Großbritannien gibt es so gut wie keine Fortschritte. Dabei sollten beide Seiten aus ihren Gräben herauskriechen und aufeinander zugehen.
In Israel steht die Annexion von Teilen des Westjordanlands im neuen Koalitionsvertrag. Die Palästinenser würden nicht gefragt, bloß Trump. Frühere israelische Militärs warnen vor einem „Apartheid-Staat“.
Die Eurogruppe hat sich über das Corona-Hilfspaket zerstritten. Jetzt sollen Angela Merkel und Emmanuel Macron helfen.
16 Stunden Marathonsitzung - und dann doch keine Einigung. Im Streit über ein milliardenschweres Corona-Rettungspaket vertagen die EU-Finanzminister ihre Verhandlungen auf Donnerstag. Das teilt Eurogruppen-Chef Centeno auf Twitter mit.
Die tagelangen Verhandlungen waren erfolgreich: Die Amerikaner haben sich auf ein Hilfspaket, das zwei Billionen Dollar umfassen könnte, verständigt. Es soll die wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Pandemie abfedern.
Die EU will Großbritannien auch künftig an Standards binden und in seinen Gewässern fischen. Sollten die Briten ausscheren, behält die EU sich „angemessene Gegenmaßnahmen“ vor.
Moskau ließ die Verhandlungen mit der Ölstaaten-Organisation Opec scheitern. Der Ölpreis vermindert sich dramatisch – an den Börsen fallen die Aktienkurse stark.
Nachdem sich die Opec am Donnerstag verständigt hatte, die Ölförderung um 1,5 Millionen Barrel am Tag zu senken, gestalteten sich die Verhandlungen mit Russland am Freitag offenbar schwieriger als gedacht. Das ließ an den Ölmärkten offenbar die Befürchtung aufkommen, es werde keine Einigung geben.
Die modernste Brauerei wollte ein Investor in Pfungstadt bauen. Doch kommen der Geldgeber und die Brauerei-Eigner nicht zusammen. Pfungstädter lässt aber nicht locker – und spricht mit anderen Interessenten.
Die Verhandlungen zwischen der EU und London über ihr künftiges Verhältnis haben unter denkbar ungünstigen Voraussetzungen begonnen. Ihr Erfolg ist fraglich.
Die britische Regierung geht in den anstehenden Verhandlungen über die Post-Brexit-Beziehungen auf Konfrontationskurs mit Brüssel. Sie will sich auf keinen Fall EU-Regeln unterwerfen – und droht indirekt mit einem Abbruch der Verhandlungen.
Die Bundesregierung hat nach jahrelangen Verhandlungen auch unter Vorgängerregierungen einen einkommensabhängigen Rentenzuschlag für Geringverdiener beschlossen.