Feuer im Hochofen
Das Stahlgeschäft entpuppt sich wieder einmal als schwere Bürde
Das Stahlgeschäft entpuppt sich wieder einmal als schwere Bürde
Die hohen Energie- und Rohstoffpreise bremsen das Stahl- und Autozuliefergeschäft.Die Teilaussetzung der Prognose schockt die Börse.
Nach dem starken Kursanstieg vom Mittwoch zeigt sich der deutsche Aktienmarkt am Donnerstag wieder leichter. Die Zinsentscheidung der amerikanischen Notenbank spielt dabei eher eine untergeordnete Rolle.
Armin Papperger hat sein ganzes Berufsleben bei Rheinmetall verbracht. Jetzt wird es für den Vorstandschef besonders spannend – denn nach dem Angriff auf die Ukraine rüstet auch Deutschland merklich auf.
Das Interesse von Kunden nach klimaschonend hergestelltem Stahl wächst. Aber Normen dafür hat die Branche bislang nicht hervorgebracht. Nun will ein Stahlhändler das wilde Durcheinander ordnen.
Der Dax-Konzern wird sein Geschäft mit Schädlingsbekämpfungsmitteln los - und das zu einem höheren Preis, als zuletzt erwartet worden war.
Der Krieg in der Ukraine verteuert Energiepreise noch mehr. Die Lech-Stahlwerke stellen nun wegen mangelnder Rentabilität in einem Werk die Produktion ein – und auch andernorts ist die Situation angespannt.
Wasserstoff gilt als eine Wunderwaffe im Kampf gegen den Klimawandel. In Baden-Württemberg setzt die grün-schwarze Regierung nun darauf, einen industriellen Anbieter von Elektrolyse-Systemtechnik mit aufzubauen.
Canberra rüstet massiv auf. Nun sollen die ersten Atom-U-Boote deutliche schneller einsatzbereit sein als erwartet. Für sie entsteht ein neuer Stützpunkt.
Der Einstieg des Immobilienriesen bei der stark unter Druck stehenden Adler Group kommt an der Börse gut an. Doch eine Rettung ist alles andere als sicher, zumal der bisherige Eigentümer des Aktienpakets die Transaktion juristisch prüfen will.
Bundeswirtschaftsminister Habeck macht auf seiner Energiewende-Tour Station in Nordrhein-Westfalen. Dort steht ein besonders großer Kraftakt bevor – und das industrielle Herzland der Republik auf dem Spiel.
Die Welt blickt auf Moskau, Brüssel und Washington: Ist die vollständige Eskalation im Ukraine-Konflikt noch abzuwenden? Und wie reagieren die EU und Amerika? Alles Wichtige lesen Sie im F.A.Z. Frühdenker.
Das unter Beschuss stehende Immobilienunternehmen Adler Group hat einen erfahrenen Fachmann für Immobilien und Bilanzen zum obersten Kontrolleur ernannt. Der besitzt selbst Adler-Aktien und will nun die Ärmel hochkrempeln. Die Personalie lässt den Kurs stark steigen.
Die Stahl-Produktion gilt als CO2-Schleuder. Der Konzern Thyssenkrupp will nun Kohle und Koks durch grünen Wasserstoff ersetzen – und bis 2045 klimaneutral sein.
Rund 53 Milliarden Euro an Dividenden werden die Unternehmen des F.A.Z.-Index in diesem Jahr an ihre Aktionäre ausschütten. Ein neuer Rekord nach zwei eher mageren Jahren.
Die Entscheidung über eine Abspaltung des Stahlgeschäftes verzögert sich.
Der Stahl soll an die Börse.
Die Online-Hauptversammlung wird dauerhaft im Aktiengesetz verankert. Gut so. Dennoch sind die Online-Treffen noch stark verbesserungsbedürftig.
Ohne Koks und Kohle ist die Stahlherstellung kaum vorstellbar. Doch Salzgitter will das schnell ändern.
Der Essener Industriekonzern kommt bei seinen Umbauarbeiten voran.
Übernahmen und Firmenverkäufe verunsichern viele Beschäftigte. Dass diese nicht gleich zu Kündigungen führen, zeigt jedoch das Beispiel der Aufzugssparte von Thyssen-Krupp.
Im zweiten Jahr der Corona-Krise wollen größere Unternehmen in Deutschland endlich wieder mehr Stellen schaffen als abbauen. Doch qualifiziertes Personal ist zum neuen Engpass geworden. Wo haben Bewerber gute Chancen? Der F.A.Z.-Stellenradar.
Die Umstellung auf Wasserstoff wird noch lange dauern. Die deutsche Stahlindustrie braucht jetzt Zwischenlösungen, denn ihre Kunden rufen nach klimaschonenden Produkten.
Kurz vor der Amtsübergabe hat die geschäftsführende Regierung Merkel noch hohe Rüstungsexporte genehmigt. Insgesamt hatten die Rüstungsgüter einen Wert von 4,34 Milliarden Euro. Die neue Regierung distanziert sich.
Die vier großen Wirtschaftsprüfungs- und Beratungskonzerne haben die Corona-Pandemie zu spüren bekommen. Doch im neuen Geschäftsjahr profitiert ihr Beratungsgeschäft – Kunden wollen die Krise schließlich überwinden.
Seit Anfang dieses Jahres sitzt Heinrich Hiesinger im Aufsichtsrat des Automobilzulieferers ZF Friedrichshafen. Zum Jahreswechsel soll der ehemalige Siemens- und Thyssen-Krupp-Manager den Vorsitz übernehmen.
Herbert Diess bleibt, und VW vergrößert den Vorstand. Es geht um Machtbegrenzung, Proporz und einen weiteren Versuch, die Konzernleitung so umzubauen, dass alle zufrieden sind. Aber ob diese Mischung funktioniert, muss sich noch zeigen.
Auf der ganzen Welt kämpft die Industrie mit der Materialknappheit. Doch die Lager mit Vorräten zu überfüllen, ist nach Einschätzung von Fachleuten kein Rezept gegen die Krise.
Die Geschäfte der Rüstungskonzerne liefen auch im Corona-Krisenjahr 2020 prächtig. Sie konnten ihre Verkäufe schon zum sechsten Mal in Folge steigern. Das Plus fiel allerdings etwas kleiner aus als in den Vorjahren.
Oliver Krischer erwartet das Kohle- und Verbrenner-Aus definitiv 2030 und sieht keine Zukunft für Nord Stream 2. Der grüne Fraktionsvize warnt vor „Green Leakage“: China könnte Deutschland die neueste Klimatechnik abluchsen.
Was am Sauerland zu loben ist: Ulrich Raulff widmet sich einem der unverstandensten Stämme unter den Deutschen und schreibt dabei auch ein Stück Autobiographie.
In der Wirtschaft sind vor allem Tempo und Veränderung gefragt. Haben Mischkonzerne noch eine Zukunft?
Nicht nur die Nominierung des Chefs der amerikanischen Notenbank Fed Jerome Powell für eine zweite Amtszeit drückt die Stimmung am Markt. Die Aktie der Aareal Bank hingegen profitiert von Übernahmephantasie.
Viele Top-Manager bekennen sich zu mehr Nachhaltigkeit. Eine Frage treibt sie dabei besonders um: Wann rechnen sich die Anstrengungen eigentlich?
Der Pandemie ist gelungen, was die Trump-Regierung nicht geschafft hat: Der transatlantische Handel ist 2020 gesunken. Dennoch haben die amerikanischen Unternehmen hierzulande in der Krise Beschäftigung aufgebaut.
Deutschlands Impfzentren sollen eine Renaissance erleben. So will es Gesundheitsminister Jens Spahn. Unterdessen planen immer mehr Firmen die Einrichtung von 2-G Kantinen.