Boten des Strukturwandels
Es ist falsch, Strukturprobleme mit Geld zuschütten zu wollen, nur weil es sich billig und reichlich beschaffen lässt. Nötig sind mehr Marktfreiheit und Wettbewerb.
Es ist falsch, Strukturprobleme mit Geld zuschütten zu wollen, nur weil es sich billig und reichlich beschaffen lässt. Nötig sind mehr Marktfreiheit und Wettbewerb.
Im Frankfurter Haushalt ist sparen angesagt. Der Conti-Konzern baut in Hessen drastisch Stellen ab. Das und was heute sonst noch wichtig ist in Rhein-Main, steht in der F.A.Z.-Hauptwache.
Auf dem Gelände des alten Polizeipräsidiums soll ein „Kristall“ entstehen. Die Zahl der Arbeitslosen ist hoch. Am stärksten sind Jugendliche unter 25 Jahren betroffen. Das und was heute sonst noch wichtig ist in Rhein-Main, steht in der F.A.Z.-Hauptwache.
Die Metallindustrie ist einer der größten Arbeitgeber in Hessen. Nun mussten 10.000 Stellen abgebaut werden – Corona ist jedoch nicht der einzige Grund dafür.
Picard hat als einer der ersten Hersteller seinen Markennamen groß auf Handtaschen geprägt. Doch Tradition ist kein Erfolgsgarant. Wegen Corona und der Kaufhaus-Krise muss sich die Firma nun radikal verkleinern.
Die meisten Unternehmen versuchen, ohne Stellenabbau durch die Krise zu kommen. Allerdings stellt der Großteil der Unternehmen derzeit keine neuen Mitarbeiter mehr ein.
„Wer denkt, die Corona-Krise sei mit den Lockerungen in unserem Alltag vorbei, irrt sich gewaltig“: Zumindest in Hessen wird die Metall- und Elektrobranche immer pessimistischer. Viele Betriebe gehen von Kürzungen aus.
Der französisch-deutsche Flugzeugbauer will unter dem Eindruck des Einbruchs der Flugzeugnachfrage insgesamt 15.000 Arbeitsplätze abbauen. Arbeitnehmervertreter protestierten nun in mehreren deutschen Städten, darunter Hamburg und Bremen.
Mohsen Sohi führt mit der Freudenberg-Gruppe eines der ältesten und größten deutschen Familienunternehmen. Die schwache Nachfrage aus der Autoindustrie macht auch ihm Sorgen, doch die Bilanz sei solide.
Eisenbahner gehören zu den Menschen, die in der Krise nicht ins Homeoffice konnten. Doch behalten nun alle ihre Jobs? EVG-Vorsitzender Hommel warnt vor einer „knallharten Sparpolitik auf dem Rücken der Beschäftigten“.
Der Reisekonzern TUI stemmt sich mit Kostensenkungen und Stellenabbau gegen die Abwärtsspirale in der Corona-Krise. TUI-Chef Joussen kündigte am Mittwoch den Abbau von rund 8000 Stellen weltweit an.
Die Aktienkurse der Banken stehen am Mittwoch unter Druck. Allen voran drücken die Sparmaßnahmen der Deutschen Bank deren Notierung deutlich.
Die Corona-Krise verändert auch den größten deutschen Flughafen. Der Chef des Betreibers Fraport erwartet auf lange Sicht weniger Geschäft. Dafür haben die Passagiere künftig deutlich mehr Platz.
Immer stärker wird deutlich, wie sehr die Corona-Krise auf den Arbeitsmarkt durchschlägt. Viele Unternehmen wollen Stellen abbauen. Wie schlimm wird es noch werden?
Der Mutterkonzern der Fluggesellschaft erwägt einen drastischen Stellenabbau. Denn so schnell werde sich der Luftverkehr nicht mehr normalisieren.
Das Überleben von Airbus steht auf dem Spiel: Mit diesen Worten wendet sich der Airbus-Chef in einem Schreiben an seine Mitarbeiter. Sie sollen sich für tiefgreifende Sparmaßnahmen wappnen.
Medienhäuser haben durch den Shutdown mit Verlusten im Anzeigengeschäft zu kämpfen. Der „Spiegel“ hat seinen Mitarbeiter deshalb Kürzungen angekündigt – und er steht nicht allein da.
Der europäische Flugzeughersteller will Verhandlungen mit dem Betriebsrat starten, um einen großen Stellenabbau in seiner Rüstungssparte umzusetzen.
Der Autozulieferer Continental plant einen massiven Stellenabbau am Standort Babenhausen. Rund 1000 Mitarbeiter hab nun auf dem Werksgelände dagegen protestiert.
Rückschläge im Militärgeschäft zwingen die Rüstungssparte des Airbus-Konzerns zu einem härteren Sparkurs. In Deutschland drohen Tausende Stellen wegzufallen.
Die Schreckensmeldungen aus der Automobilwirtschaft reißen nicht ab, Audi kürzt nun jede sechste Stelle in Deutschland. Das liegt auch an Fehlern des Managements.
Arbeitnehmer von Continental wollen sich gegen Sparpläne des Autozulieferers wehren. Die Gewerkschaft IG Metall hat zu einem Aktionstag aufgerufen. In Hessen will der Konzern mehr als 3000 Mitarbeiter entlassen.
Durch den Mindestabstand von 1000 Metern zwischen Windrädern und Siedlungen werde das Ziel bei den Erneuerbaren Energien verfehlt, klagen Wirtschaftsverbände. In Niedersachsen gibt es zudem ein Krisentreffen.
Der Hersteller Enercon aus Aurich will Tausende Stellen streichen und schreckt Politik und Gewerkschaften auf. Geschäftsführer Kettwig fordert Hilfe für die Industrie. Braucht es die tatsächlich?
Continental will mehr als 2000 der 3600 Stellen in seinem Werk Babenhausen abbauen. Gegen diesen Plan haben nun 2000 Frauen und Männer demonstriert. Die IG Metall spricht von vollen Auftragsbüchern.
Nach der Fusion mit Praxair verhandelt der Gasekonzern über die Streichung weiterer Hunderter Arbeitsplätze. Und er löst die Zentrale in der Münchner Innenstadt auf.
Künftig wird vermutlich nicht mehr in allen Bankentürmen abends das Licht brennen. Frankfurt wird sich an den Gedanken gewöhnen müssen.
Die britische Großbank HSBC plant einem Zeitungsbericht zufolge einen massiven Stellenabbau. Bis zu 10.000 Stellen seien gefährdet.
In Babenhausen plant Continental mit weitreichendem Stellenabbau einen Einschnitt. Vier andere Standorte des Autozulieferers in der Region sind hingegen ungleich stärker. Das gilt vor allem für eine Fabrik.
Nach der Aufspaltung von Hewlett-Packard im Jahr 2015 kümmerte sich HP um das Hardware-Geschäft. Das aber leidet, eine Milliarde Dollar soll eingespart werden. Die Mitarbeiterzahl würde merklich zurückgehen.
Der Konzern will die Fertigung von Tachometern aufgrund zu hoher Kosten ins Ausland verlagern. Gewerkschafter und Politiker reagieren mit Entsetzen und scharfer Kritik, denn der Abbau zahlreicher Arbeitsplätze würde für die Region herbe Verluste bedeuten.
Von dem angekündigten Stellenabbau beim Auto-Zulieferer sind laut eigenen Angaben mehr als 2200 Arbeitsplätze betroffen. Bei der IG Metall stößt das Vorgehen bereits auf Widerstand.
Siemens will weniger Arbeitsplätze abbauen. In Deutschland sind weiterhin 1100 Stellen betroffen.
Die Führung der Commerzbank strebt umfangreiche Einsparungen an. Es geht um mehr als Entlassungen.
Spiele für Computer, X-Box und Playstation sind Kulturgut – und ihre Entwicklung könnte zu einer wichtigen Zukunftsbranche werden. Doch stattdessen geht die Zahl der Jobs dort zurück.
Der Ablese- und Erfassungsdienstleister greift bei seinem Stellenabbau auch auf betriebsbedingte Kündigungen zurück, doch streicht er nur halb so viele Arbeitsplätze wie geplant.