Finanzplatz Frankfurt am Scheideweg
Bröckelt das Bild Frankfurts als Finanzplatz? Der bundesweite Trend des Stellenabbaus könnte auch der Mainmetropole schaden. Deshalb müssen die Banken dringend auf neue Technologien setzen.
Bröckelt das Bild Frankfurts als Finanzplatz? Der bundesweite Trend des Stellenabbaus könnte auch der Mainmetropole schaden. Deshalb müssen die Banken dringend auf neue Technologien setzen.
Frankfurt widersetzt sich dem bundesweitem Stellenabbau in der Finanzbranche. Und auch in den nächsten Jahren könnte die Beschäftigung am Finanzplatz von einem Brexit-Effekt profitieren.
Die Deutsche Bank wäre nicht die Deutsche Bank, wenn der Stellenabbau im Investmentbanking ganz ohne Skandälchen abliefe. Es geht um feinen Stoff für Londoner Führungskräfte.
Anleger und Analysten zweifeln an den Umbauplänen der Deutschen Bank. Der Kurs ist nach einem anfänglichen Hoch eingebrochen. Doch es gibt auch positive Stimmen.
Deutschlands größtes Finanzinstitut baut jeden fünften Arbeitsplatz ab. Zudem wird der Konzern kräftig umgebaut: Das Aktiengeschäft wird fast eingestellt, die Dividende für zwei Jahre gestrichen.
Konzerne kündigen den Abbau Tausender Stellen an. Das ruft böse Erinnerungen hervor. Doch die Lage ist anders als noch zu Beginn des Jahrtausends.
Die Deutsche Bank drückt beim Konzernumbau aufs Tempo. Auf einer wichtigen Baustelle vermeldet der Vorstand nun einen weiteren Fortschritt. Allerdings verlieren Hunderte Mitarbeiter ihren Job.
BASF schockierte am Donnerstag mit der Ankündigung eines massiven Stellenabbaus. Doch wenn der Chemiekonzern jetzt nicht handelt, könnte sein lange erfolgreiches Geschäftsmodell bald Geschichte sein.
„Wir sind uns bewusst, dass das kein einfacher Weg wird“, sagt Kuka-Chef. Der Betriebsrat sagt, dass daran nicht der chinesische Eigentümer schuld ist.
Nach der Betriebsversammlung in Wolfsburg bleibt bei vielen VWlern Unsicherheit.
Der Stellenabbau in der Autoindustrie geht weiter. Nach Audi und VW kündigt nun auch der Hersteller Ford an, mehr als 5000 Arbeitsplätze wegfallen zu lassen.
Die Dieselaffäre hat Audi im vergangenen Jahr mehr als eine Milliarde Euro gekostet. Der neue Chef plant nun harte Schritte, um das Unternehmen wieder profitabler zu machen.
Die Marke Volkswagen verschärft ihren Sparkurs, um die enormen Investitionen in die Elektromobilität zu stemmen. Durch die damit verbundene Automatisierung von Routinearbeiten fallen etwa 5000 bis 7000 Stellen weg, die durch sozialverträgliche Altersteilzeit abgebaut werden sollen.
Der Zulieferer Schaeffler will weitere hunderte Jobs in Deutschland streichen. Die Maßnahme ist Teil eines 90 Millionen Euro schweren Restrukturierungsprogramms.
Um Kosten zu sparen, will der Elektroauto-Hersteller einen Großteil seiner Läden schließen. Der Autokauf soll in Zukunft nur noch im Internet möglich sein – „binnen Minuten“ über das Smartphone.
Der A380 ist bald Geschichte. Für 1000 Angestellte in Deutschland ist die Lage unklar. Der Konzern will sie wohl anderweitig einsetzen. Die Bundesregierung ist gelassen. Doch Airbus-Chef Enders will „nichts garantieren“.
Am Donnerstag beraten die Sparkassen über eine Beteiligungslösung an der angeschlagenen Nord LB. Diese wird wohl von der Aufsicht einem Verkauf vorgezogen. Eine umfangreiche Schrumpfung der Bank kommt in jedem Fall.
Wegen des Ausstiegs aus der Kohleverstromung rechnet der Energiekonzern RWE mit einem massiven Arbeitsplatzabbau – und kann dem Beschluss dennoch Gutes abgewinnen.
Beim Arzneimittelhersteller Sanofi in Frankfurt werden Management und Arbeitnehmervertreter abermals um Stellen ringen. Klar ist: Nach dem Abbau ist vor dem Abbau. Jedenfalls solange die Umsätze und Gewinne sinken. Ein Kommentar
Der Pharmakonzern Sanofi baut seit Monaten schon Stellen in der Fertigung von Arzneien für Zuckerkranke ab. Nun kommen andere Abteilungen an die Reihe - auf Geheiß des oberstes Chefs.
Bayer will in einem massiven Stellenabbau 12.000 Arbeitsplätze weltweit streichen. Die Gewerkschaft IB BCE warnt davor, dass auch Frankfurt betroffen sein könnte.
Die Deutsche Börse will im Zuge eines neuen Strategieplans in den kommenden Jahren 100 Millionen Euro einsparen. Die Kosten dafür tragen die Mitarbeiter.
Siemens-Personalvorstand Janina Kugel über den Stellenabbau in Görlitz und den Aufstieg der AfD, über schlipsfreie Büros und verbohrte Jungakademiker
2100 Angestellte hat der Konzern in Deutschland. Pläne zum Umfang des Stellenabbaus möchte das Unternehmen bis zum Jahresende erarbeiten. Droht eine Auslagerung von Unternehmensbereichen?
Es ist ein Kahlschlag mit Ansage: Schon im Juni hatte die schwächelnde Telekom-Tochterfirma angekündigt, weltweit rund 10.000 Jobs zu streichen. Jetzt müssen die ersten Mitarbeiter gehen.
Thyssenkrupp-Chef lässt offen, wann und wo mit dem Stellenabbau im Stahl-Joint-Venture mit Tata Steel begonnen wird. Es gebe dafür noch keine Pläne, sagte Hiesinger am Montag auf einer gemeinsamen Pressekonferenz in Brüssel.
Die Deutsche Bank sei heute „stabiler und sicherer, als sie es in den vergangenen zwei Jahrzehnten je war“ - das meint der neue Chef. Den gerade angekündigten Stellenabbau nennt er aber unvermeidlich. Auch die Eintracht ist ein Thema.
Direkt vor ihrer Hauptversammlung serviert die Deutsche Bank den Aktionären ein Rezept, mit dem sie wieder profitabel werden will: Tausende Angestellte sollen gehen. Wird das die Eigner beruhigen?
Lange befürchtet, jetzt macht der neue Chef Christian Sewing ernst mit dem Personalabbau. Das sind die Hintergründe.
Obwohl mehr als 2000 Stellen abgebaut werden sollen, möchte das Unternehmen keine Standorte schließen. Vor allem eine Beschäftigungsart ist betroffen.
Weil der Flugzeugbauer seine Produktion drosseln muss, will Airbus etwa 3700 Stellen abbauen. Ein Großteil davon wird wohl deutsche Arbeitsplätze betreffen.
Siemens baut Stellen im Kraftwerksbau ab. Dagegen gibt es Protest. Doch Konzernchef Joe Kaeser sagt: Die Digitalisierung wird alles noch schlimmer machen.
Hintergrund sind die dem Land verordneten Sparmaßnahmen. Das Staatsdefizit soll gedrückt werden, die Zahl der Stellen im öffentlichen Dienst wurde bereits reduziert.
In der Kraftwerks-Sparte Power & Gas brach der operative Gewinn um die Hälfte ein, der Umsatz um ein Fünftel. Doch trotz viel Widerstand seiner Mitarbeiter, will der Konzernboss Arbeitsplätze streichen.
Die Ratiopharm-Muttergesellschaft Teva droht mit Stellenabbau. Deshalb haben Hunderttausende in Israel mit einem Solidaritätsstreik das öffentliche Leben zeitweise lahmgelegt.
Siemens will in der Kraftwerkssparte stellen streichen. Jetzt kommt ein Großauftrag, und die Unternehmensführung spricht mit der Wirtschaftsministerin – doch an den Plänen ändert sich nichts.