„Opel-Management missachtet Mitbestimmung“
Das Opel-Management erregt mit Aussagen zum weiteren Stellenabbau im Entwicklungszentrum in Rüsselsheim den Unmut der IG Metall. Es habe ohne Rücksprache mitbestimmungspflichtige Sachverhalte mitgeteilt.
Das Opel-Management erregt mit Aussagen zum weiteren Stellenabbau im Entwicklungszentrum in Rüsselsheim den Unmut der IG Metall. Es habe ohne Rücksprache mitbestimmungspflichtige Sachverhalte mitgeteilt.
Der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport sucht angesichts des sich belebenden Geschäfts wieder Personal. Dafür spricht er ehemalige Beschäftigte an. Zuletzt hat Fraport einige Tausend Stellen abgebaut.
Die Helaba prognostiziert für die nächsten Jahre einen zunehmenden Stellenabbau in Frankfurt. Welche Folgen die Corona-Pandemie für die Finanzbranche hat, ist laut Experten noch nicht absehbar.
Am Mittwoch tagt das Corona-Kabinett der Landesregierung. Der Stellenabbau am Frankfurter Flughafen ist fast abgeschlossen. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Die zwischen Vorstand und Betriebsrat der Commerzbank vereinbarten Bedingungen zum Ausscheiden Tausender Mitarbeiter sind nicht nur für die Bank teuer, sondern für uns alle.
Wie bringt die Commerzbank genügend Mitarbeiter zum „freiwilligen“ Ausscheiden, damit bis zum Jahr 2024 im Inland 9000 Arbeitsplätze frei werden? Auf jeden Fall wird es noch teurer als gedacht.
Der Dienstleister Segula darf in Rüsselsheim doch mehrere Mitarbeiter entlassen, für andere muss dagegen die Kündigung zurückgenommen werden. Das hat die Einigungsstelle nach dem Widerstand des Betriebsrats entschieden.
Die Beschäftigten des Autozulieferers Conti in Karben bekommen zwei Jahre mehr Zeit: Der Konzern will den Standort später schließen. Und: Es soll nicht alles verschwinden.
Die Deutsche Bank hat nie gesagt, wie viele der 18.000 gestrichenen Arbeitsplätze auf Deutschland entfallen. Eine neue Zahl bringt etwas Licht ins Dunkel.
Nach dem Stellenabbau bei Fraport gehen viele einstige Flughafenmitarbeiter zur Deutschen Bahn. Doch auch dort herrscht Krise.
Chef Marcus Breitschwerdt will die Transportersparte des Unternehmens wieder auf Vordermann bringen. Dafür sollen die Kosten weiter gesenkt und die Elektromobilität ausgebaut werden.
Der erste Gewinn seit sechs Jahren ist überschaubar. Trotzdem schüttet die Deutsche Bank ihren Mitarbeitern deutlich höhere Prämien aus. Auch Bankchef Christian Sewing kassiert eine kräftige Gehaltserhöhung.
Durch die Pandemie ist es ruhiger am Himmel über Deutschland geworden. Die Deutsche Flugsicherung will daher bis 2024 insgesamt 270 Stellen und jährlich 66 Ausbildungsplätze einsparen. Kündigungen soll es aber keine geben.
Der neue Commerzbank-Chef legt ein enormes Tempo vor, um Deutschlands viertgrößte Bank zu sanieren. Das muss er auch, wenn er sie vor einer Übernahme bewahren will.
Der Stellenabbau bei der Commerzbank wird besonders den Sitz in Frankfurt betreffen. Insgesamt sollen im Rahmen der neuen Strategie bis 2024 etwa 10.000 Arbeitsplätze wegfallen.
Während Europa mit Engpässen in der Chipindustrie kämpft, greift Taiwans Globalwafers nach der Münchner Siltronic AG. CEO Doris Hsu erklärt im Interview warum.
Welche Folgen hat der Abbau von rund 10.000 Stellen für den Stammsitz des Konzerns in Frankfurt? Anzunehmen ist, dass auch ein großer Teil der Arbeitsplätze am Finanzplatz gestrichen wird.
Die Corona-Pandemie trifft auch den Modehändler Hennes & Mauritz. Rund 5 Prozent der Stellen in Deutschland will das Unternehmen abbauen – über ein Freiwilligenprogramm.
Die Mitarbeiter des Autozulieferers Continental wissen nach den Verhandlungen nicht, ob sie hoffen dürfen oder enttäuscht sein sollen. Immerhin hat der Kompromiss den Beschäftigten mehr Zeit verschafft.
Bis 2028 soll im Continental-Werk in Babenhausen ein Großteil der 3300 Stellen abgebaut werden. Die IG Metall hat sich mit der Firma auf Abfindungen geeinigt. Es soll bis zu 190.000 Euro geben. Damit sind viele Mitarbeiter unzufrieden.
Der neue Vorstands-Chef Manfred Knof gilt als Sanierer. Um den Niedergang der altehrwürdigen Commerzbank zu stoppen, muss er eine Mammutaufgabe bewältigen. Doch viel Zeit bleibt ihm dafür nicht.
Die Commerzbank hat sich mit dem Betriebsrat auf weitreichende Einschnitte geeinigt. Für den Abbau von 2300 Stellen fallen insgesamt Kosten von 610 Millionen Euro an.
Gut zwei Drittel der Stellen im Continental-Werk sollen abgebaut werden. Die IG Metall reagiert darauf mit einem Warnstreik und legt das Werk im südhessischen Babenhausen für 24 Stunden lahm.
1000 Mitarbeiter des Autozulieferers Continental aus Babenhausen sind aus Protest gegen massiven Stellenabbau zum Offenbacher Kaiserlei gefahren. „Was machen wir, wir bleiben hier“ als Schlachtruf inklusive.
Während des Lockdowns im Frühjahr mussten die Friseure schließen. Deutschlands größte Kette Klier hat es hart getroffen. Ohne Einschnitte geht es nicht weiter.
Der Konzern aus dem Ruhrgebiet sucht dringend einen Partner für sein verlustreiches Stahlgeschäft und will doppelt so viele Stellen streichen wie zuvor geplant. Bleibt am Ende nur der Staat als Helfer?
„Die nächsten Schritte können schmerzhafter werden als die bisherigen“: Thyssen-Krupp muss abermals tausende Arbeitsplätze abbauen. Weil die Auftragslage in der Pandemie eingebrochen ist, steht in der Bilanz ein Verlust in Milliardenhöhe.
Der Diesel-Lastwagen wird nach den EU-Klimavorgaben zum Auslaufmodell. MAN will 9500 Stellen streichen. Bei den Verhandlungen darüber kam es jetzt zum Eklat: Der Betriebsrat hat die Gespräche abgebrochen.
Bisher ist es der Commerzbank gelungen, ihren Stellenabbau ohne betriebsbedingte Kündigungen zu regeln. Doch Lage und Stimmung werden schlechter.
Auch jüngere Mitarbeiter bekommen nun Abfindungen angeboten. Die Kosten drücken die Bank in die Verlustzone. Gleichzeitig werden Führungskräfte von Wettbewerbern abgeworben. Auch Finanzchefin Orlopp muss die Frage beantworten, ob sie bleibt.
Fraport leitet als Konsequenz aus der Corona-Krise gewaltige Sparmaßnahmen ein. Der Flughafenbetreiber erläutert erstmals, wie der Abbau von 4000 Stellen vonstatten gehen soll. Nur beim Shoppen wecken die verbliebenen Passagiere Hoffnungen.
Die Unternehmen haben lange versucht, alleine durch Kurzarbeit die Krise zu meistern. Das geht nicht mehr. Vor allem dort nicht, wo sich Struktur- und Konjunkturkrisen gegenseitig verschärfen.
Angesichts des laufenden Stellenabbaus bei Opel fordert die IG Metall mehr sogenanntes Insourcing von Arbeit. Der Erhalt der Entwicklungskompetenz in Rüsselsheim sei von entscheidender Bedeutung für das Werk.
Weil der börsennotierte Autozulieferer Continental 13.000 Stellen streichen will, intensivieren die Beschäftigten ihren Protest. In Frankfurt bildeten sie eine Menschenkette um die Börse. Die Politik appelliert an das Unternehmen.
Opel hat beim Stellenabbau bisher trotz aller Misstöne auf einvernehmliche Lösungen mit der Arbeitnehmerschaft gesetzt. Nun aber scheint der Autobauer auf hartem Konfrontationskurs zu sein.
Im ersten Halbjahr hat Opel im Gegensatz zu vielen anderen Autobauern noch Gewinn gemacht. Jetzt aber bringt die Firma plötzlich betriebsbedingte Kündigungen ins Gespräch. Arbeitnehmervertreter wehren sich.